DE560714C - Stahlbandfederung fuer Polsterflaechen - Google Patents

Stahlbandfederung fuer Polsterflaechen

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DE560714C
DE560714C DEK124013D DEK0124013D DE560714C DE 560714 C DE560714 C DE 560714C DE K124013 D DEK124013 D DE K124013D DE K0124013 D DEK0124013 D DE K0124013D DE 560714 C DE560714 C DE 560714C
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DEK124013D
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Heinrich Koenig & Co GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/28Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
    • A47C7/285Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with metal strips or webs

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  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

Bei den bekannten Stahlbandfederungen für Polsterflächen sind die an der Oberfläche des Federgerüstes liegenden, etwa parallel verlaufenden Stahlbänder gewöhnlich zur Erhöhung der Federwirkung an den Enden oder auch an sonstigen Stellen durch bogenförmige Federn unterstützt. Da diese Stützfedern erhebliche Beanspruchungen aufzunehmen haben, hat man sie bisher aus zwei oder mehreren satt ineinanderliegenden Einzelbögen gebildet, die an den Befestigungsstellen gemeinsam mit dem Sitzrahmen und den Stahlbändern verbunden waren Es ergaben sich jedoch dabei infolge starker Zusammenpressung dieser Fedem verschiedentlich Brüche. Um diese zu vermeiden, wurden Stoßaufnehmer angeordnet, die beispielsweise als kleinere halbkreisförmige Bogenfedern ausgebildet waren. Diese Stoßaufnehmer wurden gewöhnlich durch ein Niet an dem Mittelteil der Stützfedern befestigt.
Diese bekannte Ausführung hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. Einmal wird durch die Stoßaufnehmer die Bruchgefahr nicht beseitigt. Es ergeben sich sowohl an den Befestigungsenden der Bogenfedern als an dem Mittelteil derselben, an welchem der Stoßaufnehmer angenietet ist, noch vielfach Brüche. Das ist darauf zurückzuführen, daß die beiden Federn sich nicht frei bewegen können, sondern sich bei der Zusammenpressung des Federgerüstes gegenseitig würgen. Dadurch und infolge der gegenseitigen dauernden Reibung tritt nach einiger Zeit eine Ermüdungserscheinung des Materials mit den genannten Folgen ein. Weiterhin kann das Rostschutzmittel nicht zwischen die beiden Federn dringen, so daß sich hier leicht Rost ansetzen kann, der den Zerstörungsvorgang beschleunigt.
Gemäß der Erfindung werden die genannten Nachteile beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die ineinanderliegenden Stützfedern in einem geringen Abstand voneinander angeordnet sind, derart, daß sie sich bei der Zusammenpressung des Federgerüstes jede für sich frei bewegen können. Dadurch wird eine wesentlich nachgiebigere Federung erzielt, zumal die Stoßaufnehmer vollkommen fortfallen können. Brüche der Stützfedern kommen nicht mehr vor, einmal, weil in dem Mittelteil der Federn die Öffnungen für die Befestigungsnieten der Stoßaufnehmer fortfallen, und weiterhin auch an den Enden nicht, weil nunmehr jede Feder sich frei 'bewegen kann, ohne daß sie von der anderen daran gehindert wird. Endlich wird durch diese neue Ausbildung eine wesentliche Vereinfachung und damit eine beträchtliche Verbilligung erreicht. Zweckmäßig werden zur Sicherung des gewünschten Abstandes der verschiedenen halbkreisförmigen, ineinanderliegenden Stützfedern an den Verbindungsstellen derselben mit dem Sitzrahmen bzw. mit den Stahlbändern Zwischenstücke eingelegt. Auf diese Weise ist es möglich, mit nur einem Niet gleichzeitig die Stützfedern und das eingelegte Zwischenstück zusammenzuhalten und die
sämtlichen Teile mit dem Rahmen bzw. mit den Stahlbändern zu verbinden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. ι das Polstergerüst in Oberansicht und
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt dazu. Die Oberfläche des Polstergerüstes wird gebildet durch die Stahlbandfedern a, die im ίο wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Je nach der Form der Polsterfläche können sie gegebenenfalls auch anders zueinanderliegen. Die Bandfedern α werden unterstützt durch Bogenfedern, von denen je zwei b, V und c, c' ineinanderliegen. Durch die Anordnung von Zwischenstücken d, die an den Befestigungsstellen der Stützfedern an den Stahlbändern α einerseits und an dem Sitzrahmen/ andererseits eingelegt sind, werden die ineinanderliegenden Bögen b, V und c, c' in einem gewissen Abstand g voneinander gehalten. Dieser Abstand g erstreckt sich über die ganze Länge der Bögen und ist so groß, daß die Bögen sich auch bei der stärksten Belastung der Polsterfläche nicht berühren, daß vielmehr jede Feder sich dauernd vollkommen frei und unabhängig von der benachbarten bewegen kann.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung der Stützfedern ist es ohne weiteres möglich, an besonders stark beanspruchten Stellen der Polsterfläche, beispielsweise an frei stehenden Ecken derselben durch Anordnung von mehr als zwei Federn ineinander, die alle nicht in Berührung miteinander konv· men, eine beliebige Verstärkung zu erreichen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Bandfedern α an dem rückwärtigen Ende h und in einiger Entfernung vor dem freien Ende i von den Federbögen b, V und c, c' unterstützt. Dabei sind die freien überstehenden Enden i der Blattfedern α zur Verstärkung durch eine Stange k miteinander verbunden. Die Ausbildung der Stützfedern gemäß der Erfindung kann bei Federgerüsten, bei welchen die Stahlfedern a an irgendwelchen anderen Stellen unterstützt sind, in gleicher Weise Anwendung finden.

Claims (2)

Patentansprüche: · ^0
1. Stahlbandfederung für Polsterflächen, deren etwa parallel laufende Stahlbänder durch mehrere ineinanderliegende bogenförmige Federn mit gemeinsamer Befestigung unterstützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinanderliegenden Stützfedern (b, V und c, c") derart in einem geringen Abstand (g) voneinander angeordnet sind, daß sie sich beim Zusammenpressen des Federgerüstes jede für 6a sich frei bewegen können.
2. Stahlbandfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die ineinanderliegenden, etwa halbkreisförmig ausgebildeten Stützfedern (b, V und c c') an den Verbindungsstellen mit dem Sitzrahmen (f) und mit den Stahlbändern (a) Zwischenstücke (d) eingelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK124013D 1932-01-30 1932-01-30 Stahlbandfederung fuer Polsterflaechen Expired DE560714C (de)

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