DE56052C - Filter mit endlosem, stetig sich bewegendem Filtertuch - Google Patents

Filter mit endlosem, stetig sich bewegendem Filtertuch

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DE56052C
DE56052C DE189056052D DE56052DA DE56052C DE 56052 C DE56052 C DE 56052C DE 189056052 D DE189056052 D DE 189056052D DE 56052D A DE56052D A DE 56052DA DE 56052 C DE56052 C DE 56052C
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filter cloth
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filter
levers
cloth
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Application number
DE189056052D
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English (en)
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W. BlRCH in Manchester, Lower Broughton, Grafschaft Lancaster, England
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/04Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are impervious for filtering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/044Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are pervious for filtering
    • B01D33/048Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are pervious for filtering with endless filtering bands
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    • B01D33/58Handling the filter cake in the filter for purposes other than for regenerating the filter cake remaining on the filtering element
    • B01D33/60Handling the filter cake in the filter for purposes other than for regenerating the filter cake remaining on the filtering element for washing

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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Filtrirapparat, bei welchem das die Filtrirfläche bildende Tuch etc. beständig weiterbewegt und gereinigt wird, so dafs der zu filtrirenden Flüssigkeit sich stets neue und gereinigte Filterflächen darbieten.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Das endlose Filtrirtuch a, welches mittelst der Führungsrollen b b1 b2 durch das die zu filtrirende Flüssigkeit aufnehmende Gefäfs c geleitet wird, bewegt sich mit Hülfe geeigneter Vorrichtungen beständig oder auch in bestimmten Absätzen in der durch die Pfeile angegebenen Richtung weiter vor. Die zu filtrirende Flüssigkeit wird dem Gefäfs oder Behälter c durch Rohr d zugeführt und mittelst eines Vertheilers e über den Boden f des Gefäfses bezw. das sich weiter bewegende Filtrirtuch α vertheilt. Das Filtrirtuch gleitet auf dem gewölbten Boden f des Gefäfses entlang, welch letzterer mit Oeffnungen versehen ist, durch die das durch den Theil αl des Filtrirtuches getretene Wasser etc. in den darunter befindlichen Raum gelangt, aus dem es auf zweckmäfsige Weise abgeführt werden kann. In den Oeffnungen des Bodens f sind zur Erleichterung der Fortbewegung der endlosen Filtrirbahn Rollen g angeordnet, die mit der Oberkante des Bodens f bündig liegen. Diese Rollen können auch so dicht an einander gelegt werden, dafs durch sie gleichzeitig der Boden des Filtergefäfses c gebildet wird. Zum Niederhalten des Filtrirtuches auf den Boden des Gefäfses dienen die kleinen Rollen h, welche an den geneigten Flächen i rotiren und infolge dieser Anordnung nicht von dem Tuch a mit fortgezogen werden können.
Aus dem Behälter c gelangt das Filtrirtuch a mit den darauf abgesetzten Rückständen zunächst über die Rolle b l und gleitet dann an einem geeignet geformten Gegenlager k entlang. Hier wirkt in bestimmten Zeitabschnitten eine sich in entgegengesetzter Richtung schnell abwärts bewegende Rolle / mit gewissem Druck auf das Filtrirtuch ein, so dafs das aufgesaugte Wasser ausgepreist und die anhaftenden Rückstände von dem Filtrirtuch nach unten hin abgestrichen werden, wodurch das Filtrirtuch gereinigt wird. Die Filtrirrückstände fallen in den Trog oder die Rinne v, aus der sie entfernt werden können.
Die Druckrolle / ist zwischen zwei Armen m aufgehängt, die von den auf der Welle ο lose sitzenden Armen η getragen werden. (Die Welle 0 bildet in diesem Falle den Krümmungsmittelpunkt des Gegenlagers k.) Auf der Welle ο sind ferner die Hebel ρ befestigt, welche mit ihren Enden gegen die Ansätze q der Arme m stofsen. Der Arm η trägt eine Feder r, welche gegen den Ansatz m1 des Hebels m wirkt, so dafs das Ganze eine federnde Gelenkverbindung bildet. Auf der Welle 0 befinden sich ferner die mit Führungsöffnungen versehenen Hebelarme s, die mittelst Zugstange t und Lagerstück t1 mit schneckenartig geformten Hubscheiben u in Verbindung stehen. Die Hubscheiben u sind auf der Achse der Führungsrolle b2 angeordnet, so dafs, wenn letztere durch das sich weiter bewegende Filtrirtuch gedreht wird, auch gleichzeitig die Hubscheiben rotiren,

Claims (1)

  1. wodurch die Zugstange t und mittelst der Hebel s, ρ und η auch die Druckrolle Z gehoben wird. Die Form der Hubscheiben ist so gewählt, dafs die Druckrolle Z schneller gehoben wird, als sich das Filtrirtuch vorwärts bezw. aufwärts bewegt. Sobald das höchste Ende u 1 der Hubscheibe das Lagerstück t' freigiebt, fällt die Druckrolle oder Druckwalze Z mit plötzlichem Schlag herunter und streicht durch ihre dem Filtertuch entgegengesetzte Bewegung die Filtrirrückstände von dem Filtrirtuch ab, wobei gleichzeitig durch Anpressen des Tuches an das Gegenlager k das Wasser ausgepreist wird. In der Zeichnung ist die niedrigste Stellung der Druckrolle / durch punktirte Linien angedeutet. Eine Feder oder einBuffer m2 dient als Widerlager zum Abschwächen des Schlages der niederfallenden Hebel η und m.
    Um zu verhindern, dafs die Druckrolle / bei der Aufwärtsbewegung gegen das Filtrirtuch preist, stofsen die Enden der Hebel p, sobald dieselben durch Einwirkung der Zugstange t gehoben werden, gegen die Ansätze q der Arme nt und drehen diese, indem der Ansatz ml gegen die Feder r wirkt, in die in der Figur mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung, wodurch die Rolle I von dem Filtrirtuch abbewegt wird. Beim Niederfallen geben die Hebel ρ die Ansätze q bezw. die Arme m frei, so dafs diese durch Einwirkung der Feder r auf den Ansatz ml in die mit punktirten Linien angegebene Stellung zurückgezogen werden und die Rolle Z gegen das Filtrirtuch geprefst wird.
    In Fällen, in denen die zu filtrirende Flüssigkeit Beimengungen wie Stroh oder dergleichen enthält, welche sich auf obige Weise nicht von dem Filtrirtuch entfernen lassen, empfiehlt es sich, in dem oberen Theil des Apparates noch einen geeigneten Klopfer anzubringen, der diese Gegenstände von dem Filtrirtuch abklopft.
    Patenτ-An sprüch:
    Filter mit endlosem, stetig sich bewegendem Filtertuch, von welchem die Niederschläge nebst Flüssigkeit dadurch abgeprefst werden, dafs ein Gelenkhebel (η m) mit Druckrolle (I) über das in einem (Zylindersegment (k) sich bewegende Filtertuch (a)' in entgegengesetzter Richtung absetzend sich bewegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189056052D 1890-08-08 1890-08-08 Filter mit endlosem, stetig sich bewegendem Filtertuch Expired DE56052C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4021611A4 (de) * 2019-09-01 2022-08-17 Kmobateva Pools of Nature Ltd. Flüssigkeitsfilter und verwendungsverfahren dafür

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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