DE560488C - Verfahren zum Kuehlen von Hohlglasgegenstaenden - Google Patents

Verfahren zum Kuehlen von Hohlglasgegenstaenden

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DE560488C
DE560488C DEA59177D DEA0059177D DE560488C DE 560488 C DE560488 C DE 560488C DE A59177 D DEA59177 D DE A59177D DE A0059177 D DEA0059177 D DE A0059177D DE 560488 C DE560488 C DE 560488C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B25/00Annealing glass products
    • C03B25/04Annealing glass products in a continuous way
    • C03B25/06Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kühlen von Hohlglasgegenständen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verringerung der Kaliabgabe bei Hohlglasgegenständen,insbesondere Medizinflaschen, durch ein neuartiges Kühlverfahren Die nach bisher bekannten Verfahren hergestellten Hohlglasgegenstände nfüssen, bevor sie in Gebrauch genommen werden, gespült werden, bei welchem Vorgange sich die auf den Innenflärhen der Hohlglasgegenstände vorhandenen überaus feinen Kapillaröffnungen bzw. Kapillarvertiefungen mit Wasser vollsetzen, Da nun das .Glas einen mehr oder weniger großen Überschuß an Alkali enthält. der im Wasser löslich ist, so sättigt sich die in den Kapillaröffnungen oder Kapillarvertiefungen vorhandene Wassermenge mit dem vorhandenen Überschuß an Alkali. Dieser Nachteil tritt ganz besonders bei Medizingläsern in Erscheinung, indem die mit Alkali gesättigten Wassermengen in die in derartige Flaschen eingeführte Flüssigkeit übergehen.
  • Diese Nachteile werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch behoben, daß die hergestellten Hohlglasgegenstände, insbesondere Medizinflaschen, in bekannter Weise einer ordnungsmäßigen indirekten Kühlung, z. B. in einem Muffelofen, unterworfen werden, wobei die Flaschen mit den Flammen bzw. Hüttenrauch nicht in Berührung kommen, worauf man sie einem Heißluftstrom, z. B. bis 8oo°, aussetzt. Der Heißluftstrom darf natürlich nicht so lange wirken, daß durch ihn ein Erweichen und damit eine Deformation der Gläser eintritt.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Alkaliabgabe derart behandelter Gläser ganz bedeutend verkleinert wird. Es ist zweckmäßig, die sc behandelten Flaschen nach Entnahme aus dem Kühlofen sofort, z. B. durch einen Korken, zu verschließen und sie ungespült im geschlossenen Zustande dem Verbraucher zuzuführen.
  • Durch die nach der indirekten Kühlung durch den heißen Luftstrom wiedererhitzten Flaschen werden alle Keime, die irgendwie im Innern der Flaschen sich angesetzt haben sollten, getötet und die Flaschen infolge ihrer Lieferung im geschlossenen Zustande keimfrei dem Verbraucher zur Verfügung gestellt, so daß jede Spülung mit Wasser entbehrlich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Kühlen von Hohlglasgegenständen, insbesondere Medizinflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlglasgegenstände im unmittelbaren Anschluß an eine ordnungsmäßig durchgeführte indirekte Kühlung, z. B. in einem Muffelofen, für kurze Zeit einem Heißluftstrom ausgesetzt werden.
DEA59177D 1929-10-01 1929-10-01 Verfahren zum Kuehlen von Hohlglasgegenstaenden Expired DE560488C (de)

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