DE560169C - Schmiereinrichtung fuer Walzlager, insbesondere von Zahnraedergetrieben - Google Patents

Schmiereinrichtung fuer Walzlager, insbesondere von Zahnraedergetrieben

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DE560169C
DE560169C DET38088D DET0038088D DE560169C DE 560169 C DE560169 C DE 560169C DE T38088 D DET38088 D DE T38088D DE T0038088 D DET0038088 D DE T0038088D DE 560169 C DE560169 C DE 560169C
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Germany
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oil
recess
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roller bearings
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Expired
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DET38088D
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English (en)
Inventor
Albert Tacke
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KOMM GES MASCHF
TACKE F
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KOMM GES MASCHF
TACKE F
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/14Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means
    • F16N7/26Splash lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Schmiereinrichtung für Waklager, insbesondere von Zahnrädergetrieben Die Erfindung betrifft die Ölschmierung eines Wälzlagers mit einem neben den Laufflächen angeordneten Stauraum, durch den das Öl so weit aufgestaut wird, daß es die tiefste Stelle der äußeren Lauffläche des Lagers in einer dünnen Schicht bespült.
  • Gemäß der Erfindung kann eine überaus einfache Schmiereinrichtung von geringem Raumbedarf, die gleichzeitig das Austreten des Öles an der Wellendurchführung mit Sicherheit vermeidet, dadurch erhalten werden, daß der neben den Laufflächen des Wälzlagers angeordnete Stauraum von einer mit dem äußeren Laufring verbundenen radialen ringförmigen Scheibe begrenzt wird, deren Innenrand an der tiefsten Stelle einen überlauf in Gestalt einer Aussparung hät. Der Innenrand der Scheibe erhält zweckmäßig einen kleineren Durchmesser als die äußere Lauffläche des Wälzlagers, so daß das die äußere Lauffläche benetzende Öl am Weiterfließen in axialer Richtung gehindert und gezwungen wird, nach der tiefsten Stelle des Laufringes zu fließen, von wo es durch die auf der unteren Seite der Scheibe angebrachteAussparung in einem in dem Lagergehäuse angeordneten, zum- Getriebegehäuse führenden Kanal strömt. Die Aussparung der Scheibe ist hierbei in solcher Weise ausgebildet, daß der Ölspiegel stets niedriger bleibt als die tiefste Stelle des Wellenaustritts, so daß der Austritt des Öles aus dem Wälzlager in das Freie verhindert ist. Die Erfindung betrifft die Ölschmierung eines Wälzlagers mit einem neben den Laufflächen angeordneten Stauraum, durch den das Öl so weit aufgestaut wird, daß es die tiefste Stelle der äußeren Lauffläche des Lagers in einer dünnen Schicht bespült.
  • Gemäß der Erfindung kann eine überaus einfache Schmiereinrichtung von geringem Raumbedarf, die gleichzeitig das Austreten des Öles an der Wellendurchführung mit Sicherheit vermeidet, dadurch erhalten werden, daß der neben den Laufflächen des Wälzlagers angeordnete Stauraum von einer mit dem äußeren Laufring verbundenen radialen ringförmigen Scheibe begrenzt wird, deren Innenrand an der tiefsten Stelle einen überlauf in Gestalt einer Aussparung hat. Der Innenrand der Scheibe erhält zweckmäßig einen kleineren Durchmesser als die äußere Lauffläche des Wälzlagers, so daß das die äußere Lauffläche benetzende Öl am Weiterfließen in axialer Richtung gehindert und gezwungen wird, nach der tiefsten Stelle des Laufringes zu fließen, von wo es durch die auf der unteren Seite der Scheibe angebrachte Aussparung in einem in dem Lagergehäuse angeordneten, zum Getriebegehäuse führenden Kanal strömt. Die Aussparung der Scheibe ist hierbei in solcher Weise ausgebildet, daß der Ölspiegel stets ni-driger bleibt als die tiefste Stelle des Wellenaustritts, so daß der Austritt des Öles aus dem Wälzlager in das Freie verhindert ist. In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Die beispielsweise von einem Elektromotor angetriebene schnellaufende Welle i i eines aus dem Ritzel i 2 und dem größeren Zahnrad 13 bestehenden Getriebes ist in einem in dem Getriebegehäuse 1 ¢ angeordneten Rollenlager 15 gelagert. Der innere Laufring 16 des Rollenlagers ist auf einer auf die Welle i i gezogenen Büchse 17 aufgesetzt Lind wird durch einen Ring 18 gegen eine Schulter i9 der Hülse 17 gedrückt und dadurch gegen axiales Verschieben gesichert. Der äußere Laufring 2o des Rollenlagers ist in einer zylindrischen Ausdrehung 21 des Getriebegehäuses 14 angeordnet und durch die mit dem Getriebegehäuse verschraubte Kappe 22 gehalten. Zwischen der Verschlußkappe 22 und dem äußeren Laufring 2o ist eine radiale Scheibe 23 angeordnet, die eine Innenbohrung 24 hat. An der tiefsten Stelle hat der Innenrand der Scheibe 23 einen Schlitz 25, der so' Iang bemessen ist, daß sein unteres Ende etwas höher als die Lauffläche des äußeren Laufringes 20 liegt. Zwischen der Scheibe 23 und der Verschlußkappe 22 ist ein ringförmiger Raum 26 angeordnet, dessen Durchmesser größer als die Wellenbohrung der Verschlußkappe 22 ist. Die am tiefsten liegende Stelle des Ringraumes 26 ist durch einen Kanal 27 mit dem Innern des Getriebegehäuses 14 verbunden. Der Wellenaustritt ist öldicht abgeschlossen durch eine Verschlußkappe 22 mit Dichtungseinlagen.
  • Das durch die Getrieberäder 12 und 13 hochgeschleuderte Öl tritt durch den zwischen dem Außenrand des Ringes 18 und der Wellenbohrung 3o des Getriebegehäuses 14 gebildeten Spalt in das Innere des Rollenlagers 22. Durch die umlaufenden Rollen 22 wird das Öl auf dem ganzen Umfang des äußeren Laufringes 21 den Laufflächen der Rollen 22 zpgeführt, so daß diese überall genügend geschmiert werden. Durch die Scheibe 23 wird jedoch ein Fließen des Öles in axialer Richtung verhindert, so daß sich dieses an der tiefsten Stelle des Laufringes sammelt. Durch die Scheibe 23 wird es so lange aufgestaut, bis es das untere Ende des Schlitzes 25 erreicht hat. Hierauf gelangt es nach Durchfließen des Schlitzes 25 in den Kanal 27, durch den es dem Ölsumpf des Getriebes wieder zugeführt wird. Das Öl macht somit einen Kreislauf durch das Wälzlager und Getriebe, ohne daß hierbei -ein Austreten des Öles aus dem Lager zu befürchten ist.
  • Der Querschnitt des Kanals 27 und der des Schlitzes 25 muß größer bemessen sein als der zwischen der Bohrung 3o, das Getriebegehäuse und dem Außenrand des Ringes 18 befindliche Spalt, damit stets eine größere Menge Öl durch den Kanal 27 abfließen kann, als durch den erwähnten Spalt in das Lager einzutreten vermag. Hierdurch werden zu starke Stauungen des Öles im Innern des Lagers vermieden.
  • 'a -Statt, wie dargestellt, zwischen der Lagerkappe'22 und den Laufringen des Wälzlagers eine besondere Scheibe anzuordnen, kann diese auch aus einem Stück mit der Lagerkappe bestehen, in welchem Falle diese eine dem Ringraum 26 entsprechende ringförmige Ausdrehung erhalten würde. Statt des Schlitzes 25 kann die Scheibe 23 auch mit einer Bohrung oder anderen Ausführung versehen werden, durch die aber ein ungehinderter Ölaustritt zum Kanal 27 möglich sein muß.
  • Die _. gemäß der Erfindung ausgebildete Schmiervorrichtung eignet sich besonders für die unmittelbar mit Elektromotoren zusammengebauten Voargelege. Bei derartigen Getrieben muß der Austritt des Öles aus dem Wälzlager mit Sicherheit vermieden werden, damit es nicht in das Innere des Motors gelangen kann. Die Gefahr des Ölaustritts ist hierbei um so größer, als auf der Motorwelle in unmittelbarer Nähe des Wälzlagers ein Lüfter sitzt, der einen starken, den Austritt des Öles fördernden Unterdruck hervorruft.
  • Außer für Getriebe können Wälzlager mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Schmiervorrichtung auch für andere Zwecke vorteilhaft Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiervorrichtung für Wälzlager, insbesondere an Zahnrädergetrieben, mit neben den Laufflächen angeordnetem Stauraum für das Schmiermittel, das auf den dem Stauraum gegenüberliegenden Raum den Wälzkörpern zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauraum von einer mit dem äußeren Laufring verbundenen radialen ringförmigen Scheibe begrenzt isc, deren Innenrand an der tiefsten Stelle einen Überlauf in Gestalt einer Aussparung hat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i,, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des durch die Aussparung in der Scheibe und dem zum Ölstumpf führenden Kanal gebildeten Abflusses größer als der des Ölzuflusses ist.
DET38088D 1930-01-01 1930-01-01 Schmiereinrichtung fuer Walzlager, insbesondere von Zahnraedergetrieben Expired DE560169C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19531695A1 (de) * 1995-08-29 1997-03-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Rückschlagventil für die Ölrückführleitung eines Kurbelgehäuseentlüftungsventils

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19531695A1 (de) * 1995-08-29 1997-03-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Rückschlagventil für die Ölrückführleitung eines Kurbelgehäuseentlüftungsventils
DE19531695B4 (de) * 1995-08-29 2004-11-04 Deutz Ag Rückschlagventil für die Ölrückführleitung eines Kurbelgehäuseentlüftungsventils

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