DE560077C - Walzenschaelmaschine fuer Getreide - Google Patents

Walzenschaelmaschine fuer Getreide

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DE560077C
DE560077C DEM115809D DEM0115809D DE560077C DE 560077 C DE560077 C DE 560077C DE M115809 D DEM115809 D DE M115809D DE M0115809 D DEM0115809 D DE M0115809D DE 560077 C DE560077 C DE 560077C
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Germany
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roller
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peeling machine
peeling
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DEM115809D
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EMMA STRANDT GEB KRAUSE
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EMMA STRANDT GEB KRAUSE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

  • Walzenschälmaschine für Getreide Es sind bereits Schälmaschinen bekannt, bei denen über eine umlaufende Schälwalze oder Schälscheibe das Korn einzeln in Rillen schraubenförmig oder geradlinig hinweggeführt wird. Diese bekannten Schälmaschinen haben den Nachteil, daß nur ganz geringe Mengen Schälgut von ihnen bewältigt werden können, weil sozusagen jedes einzelne Korn besonders geschliffen wird. Diesen Einrichtungen gegenüber wird eine Verbesserung der Leistung dadurch erzielt, daß die Abdeckung der Rillen mit zur Schälung herangezogen wird, was durch Ausbildung der Abdeckung aus Siebgewebe ermöglicht wird. Die Siebe erleichtern zugleich das Absaugen der entfernten Hülsen und Verunreinigungen. Durch Stauung der Körner zwischen Schälwerkzeug und Sieb läßt sich die Schälwirkung beeinflussen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Schälvorrichtung im Querschnitt, Abb.2 im Längsschnitt.
  • Die Schleif- und Schälvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einer sich um eine Achse drehenden Schälwalze T, die außen mit einem geeigneten Schälmantel belegt ist, und aus einem den oberen Teil der Walze umspannenden Getreidehalter, der dem Walzendurchmesser und der.Größe der Maschine entsprechend in mehrere Kammern h eingeteilt ist. Diese Kammern sind nach oben durch ein Sieb c abgedeckt. Schälwalze und Getreidehalter sind von dem Gehäuse G umschlossen.
  • Das zu schälende Gut, wie Roggen, Weizen oder anderes Getreide (auch Reis), tritt durch den Einlauf A in die Kammern la des Getreidehalters. Im Gehäuse G ist für jede dieser Kammern eine besondere Eintrittsöffnung a vorgesehen. Bei der Drehung der Schälwalze wird das zu schälende Gut vom Einlauf A nach dem Auslauf B befördert; hierbei gerät es innerhalb der nach oben durch die Siebe c abgedeckten Kammern in tanzende Bewegung und schlägt wechselseitig auf die Schälwalze auf und gegen das Sieb. Die an der Schälwalze gelöste Hülle der Körner wird infolge des Gegenschlagens gegen das Sieb vollkommen gelöst. Die geschälten Körner werden unversehrt beim Auslaß B wieder aus den Kammern herausbefördert. Die während des Schälens losgelösten Hülsen werden durch die Siebe hindurch vermittels einer an sich bekannten Saugvorrichtung nach oben abgesaugt und damit vollständig aus der Vorrichtung entfernt. Das Sieb wird selbstverständlich so feinmaschig gewählt, daß die Körner nicht hindurchgehen.
  • Am Auslaß B befinden sich in an sich bekannter Weise Regelklappen b, die das Getreide zurückhalten, und zwar am Ende einer jeden Kammer. Diese Regelklappen werden durch Federn oder Gewichtsbelastungen vor Schälbeginn für den gewünschten Schälgrad eingestellt, um alsdann. selbsttätig zu arbeiten.
  • Bei größeren Vorrichtungen, bei denen der Schälmantel oder die Schälwalze sehr lang gewählt werden muß, kann die Beschickung der Vorrichtung von beiden Seiten oder von der Mitte aus erfolgen. In diesem Falle wird der Getreidehalter nicht fest mit dem Gehäuse verbunden, sondern in Führungen gehalten, die ein Abheben des Halters von der Walze zulassen. Wenn das Schälgut lange genug der umlaufenden Schälwalze ausgesetzt gewesen ist, wird der Getreidehalter mit seinen Kammern selbsttätig gehoben, wobei gleichzeitig die Zulauföffnungen geschlossen werden; das fertiggeschälte Gut fällt nach unten aus der Vorrichtung heraus. Alsdann senkt sich der Getreidehalter wieder selbsttätig, die Einlauföffnungen öffnen sich, und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
  • Bei Vorrichtungen kleinerer Leistung kann das Gut von einer Kammer durch entsprechende Öffnungen in eine zweite und dritte Kammer geführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzenschälmaschine für Getreide mit einem über der Walze angeordneten Halter als Führung für das Schälgut, der in mehrere etwa in Achsrichtung verlaufende Kanäle unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Walze gegenüberliegenden Außenwände der Kanäle, von denen jeder eine besondere Einlauföffnung für das Schälgut im Gehäuse. hat, von einem Sieb gebildet sind.
  2. 2. Walzenschälrnaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Auslauföffnung jedes Kanales eine an sich bekannte Regelklappe vorgesehen ist.
  3. 3. Walzenschälmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter nur mit dem Einlauf in Verbindung steht und zwecks Entleerung der Kammern von der Walze abhebbar angeordnet ist, wobei in der Entleerungsstellung die Einlauföffnungen im Gehäuse sich schließen.
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