DE55989C - Federkraftmaschine - Google Patents

Federkraftmaschine

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DE55989C
DE55989C DENDAT55989D DE55989DA DE55989C DE 55989 C DE55989 C DE 55989C DE NDAT55989 D DENDAT55989 D DE NDAT55989D DE 55989D A DE55989D A DE 55989DA DE 55989 C DE55989 C DE 55989C
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wheel
housings
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/029Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using two or more springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES J3
PATENTAMT.
Bei dieser Federmaschine arbeitet die angespannte Feder mit ihren beiden Enden gleichzeitig in einem (positiven) Sinne.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt des unteren Theiles und eine Seitenansicht des oberen Theiles der Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt und eine Oberansicht des unteren Theiles nach Linie x-x,
Fig. 3 eine Ansicht des oberen Motortheiles für sich,
Fig. 4 einen Verticalschnitt durch den oberen und unteren Theil des Motors einschliefslich der Federhäuser,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie y -y,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt nach der Linie \ -^.
Auf einer Fundamentplatte ist ein entsprechendes Gestell A errichtet und mittelst eines Fufses B die stehende Welle C gegen erstere befestigt. Auf die Welle C lose drehbar aufgesteckt ist das Gehäuse E, in welchem diametral zu einander die stehenden Wellen c befestigt sind. Auf c lose und drehbar aufgesteckt sind die Gehäuse F, innerhalb welcher sich die Federhäuser gg1 mit den die Federkraft zu übertragen bestimmten Räderanordnungen sich befinden.
Der untere Boden des Gehäuses F wird von dem Rad D, welches in das an der Achse C befindliche Triebrad C1 eingreift, gebildet. An den Achsen c befinden sich die Triebrädchen c1, in die die Räder d und in diese h eingreifen. Letztere, h, sind an den in der Unteren Abtheilung von F befindlichen, sich diametral gegenüberstehenden Federhauswellen f1 befestigt, während, erstere, d, mit den Federgehäusen g verbunden sind. In der oberen Abtheilung von F befinden sich die Federgehäuse gl, an denen befestigte Rädchen d1 ebenfalls in c1 eingreifen, während auf den Wellen dieser Gehäuse die Rädchen hl befestigt sind, welche in das auf c lose Rad k, das mit Rad I fest verbunden ist, eingreifen. Die Federn, welche in den Gehäusen g g1 sich befinden, sind mit ihrem einen Ende am Gehäuse, mit ihrem anderen Ende an den Wellchen befestigt.
Sind die Federn in den Gehäusen g g1 aufgezogen,, so werden sie, durch ihre Spannung wirkend, Rotation der Räder d und d1 bewirken. Diese Rädchen, im Eingriff gegen die festen Triebe c1, werden, da sie dieselben nicht drehen können, sich in ihnen abwälzen, was zur unbedingten Folge hat, dafs sich die ganzen Gehäuse F. um c drehen. Weil der untere Boden von den Gehäusen F vom Rad D gebildet wird, geschieht auch, da dies in das feste Getriebe C1 eingreift, Abwälzen von ΰ in C und dadurch ebenfalls Drehen des grofsen Gehäuses E auf der Welle C. ·■
An der so bewirkten Drehung vom Gehäuse E nimmt das gegen dasselbe befestigte Rad ρ, welches gegen das Doppelrad q q1 im Eingriff ist, Theil, und da dies mit dem Radi verbunden ist, so bewirkt es dessen Rotation, wodurch Rad s und das mit demselben fest verbundene Gehäuse G gedreht wird.
Die Anordnung des Gehäuses G mit Federn und Räderwerk etc. dient zur Verstärkung der von E hergeleiteten Kraft. Unter Hinweis auf Fig. 3, welche diese Vorrichtung im Grundrifs
darstellt, sei zunächst deren Construction erläutert.
Auf der festen Welle C ist das Triebrad H befestigt, in welches die auf ihren in G lagernden Wellen befestigten Räder L eingreifen. Die Räder L stehen mit den Rädern M im Eingriff und sind letztere gleich wie die Räder N auf den Wellchen 'M1 festgemacht. Während Räder M in L und letztere in H eingreifen, besteht Eingriff zwischen den Rädern N mit den auf der Scheibe K drehbar angebrachten Rädern JV1, die ihrerseits in das ebenfalls auf C befestigte Rad N2 eingreifen. Die Scheibe K ist lose drehbar auf C und sind auf ihr diametral die Stifte G befestigt. Die mit den Federgehäusen O verbundenen Hebelarme P stecken wie diese selbst drehbar auf den Gehäusewellen Q. und tragen auf ihrem anderen Ende die Stifte T. Unterhalb O und P sind des Weiteren auf Wellen Q die Federgehäuse O * lose aufgesteckt, an denen die Hebelarme P1 angebracht sind. Zwischen O und O1 sind des Weiteren auf Q die Hebel R befestigt, die sich gegen die Stifte .S anlegen, während die Hebel P1 sich an die Stifte T der Hebel P anlegen. Damit die Scheibe K auf der Achse C Stand hat, ist sie nach unten mit einer langen Nabe J versehen. Ueber K und unter 2V2 ist eine Rolle U lose drehbar aufgesteckt, an der sich die Arme P anlegen.
Der Druck der äufseren Federenden, welcher von links nach rechts gerichtet ist, wird sich mittelst P auf U und C, folglich auch auf G übertragen, während der von rechts nach links gerichtete Druck der inneren Federenden sich auf RSK und weiter auf iV1 N M1 ML und H überpflanzt. Da nun JV1 in das auf C festgemachte Rad 2V2 eingreift, selbst aber dadurch angetrieben wicd, dafs es um N2 rollt, so wird auch N durch JY1 in Drehung gebracht. Da M1 und M mit N verbunden, so wird auch L gedreht, und weil letzteres sich in H abwälzt, dreht sich auch G um C. Bei dem eben geschilderten. Vorgang wird die Richtung der auf Q übertragenen Kraft in der Diagonale des Parallelogramms PRPR liegen. An der so bewirkten Drehung des Gehäuses G nimmt das daran befestigte Rad s, welches in t eingreift, Theil und findet durch die bereits beschriebene Verbindung mittelst q q1 u. s. w.
das Zusammenarbeiten des oberen und unteren Theiles G und E der Maschine statt.
Die mit den Federgehäusen, also den äufseren Enden der Federn verbundenen Hebel P bewirken durch die beschriebene Construction einen Ausgleich der Geschwindigkeiten in dem gesammten Motor bezw. der in den einzelnen Gehäusen bezw. Abtheilungen des Motors vorhandenen Federspannungen.
Neben Fig. 4, welche einen Gesammtdurchschnitt der Maschine, auch durch die Federgehäuse darstellt, sollen die Schnitte nach den Linien x-x und y-y' durch den einen Theil der unteren Abtheilung E, Fig. 5 und 6, ein Bild des Zusammenwirkens der in den Gehäusen F befindlichen Anordnungen bieten. Die von den äufseren Enden der angespannten Federn in den Gehäusen g bewirkte, durch Pfeil g bezw. d angedeutete Bewegung schafft, ebenso wie diejenige der Gehäuse g\ durch Pfeile g1 bezw. dl angedeutet, indem sie im ersteren Falle direct auf c, im letzteren durch h übertragen wird, Rotation von F um c, und zwar in positiver Richtung (s. Fig. 6). Die inneren, mit c verbundenen Federenden bewirken Gleiches. Indem durch die Federn die Gehäusewellen gedreht werden, drehen sich auch die Rader h in der Pfeilrichtung f1 h mit, wobei sie sich in c abwälzen. Auch die Räder h1 drehen sich in der Pfeilrichtung hl, wobei sie k bezw. / bewegen. . Diese letztere Bewegung wird nun im Verein mit den Rädern mn so umgesetzt und nutzbar gemacht, dafs die von den inneren Enden der Federn ausgehende Leistung, wie schon bemerkt, im' gleichen positiven Sinne auf die einzelnen Gehäuse F bezw. das Hauptgehäuse E wirkend, als wie vorbeschrieben seitens der äufseren Federenden geschieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Federmotor, gekennzeichnet dadurch, dafs beide Enden gespannter Federn gleichzeitig benutzt werden, indem das eine Ende der Feder an einer drehbaren Welle und das andere Federende gegen das ebenfalls drehbare Federhaus befestigt ist, um mittelst geeigneter Räderübersetzungen die erst entgegengesetzt gerichteten Bewegungen als in gleichartigem Sinne gerichtete rotirende Bewegung zu erhalten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55989D Federkraftmaschine Expired - Lifetime DE55989C (de)

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