DE559503C - Quecksilberdampfgleichrichter mit von einem stroemenden Kuehlmittel durchflossenen Kuehl- und Kondensationsvorrichtungen fuer den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf, und Verfahren zu seinem Betriebe - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter mit von einem stroemenden Kuehlmittel durchflossenen Kuehl- und Kondensationsvorrichtungen fuer den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf, und Verfahren zu seinem BetriebeInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/32—Cooling arrangements; Heating arrangements
Landscapes
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Description
Bei Quecksilberdampfgleichrichtern mit von einem strömenden Kühlmittel durchflossenen
Kühl- und Kondensationsvorrichtungen für den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf zur Verminderung der
Dampfdichte im Gleichrichterinnern nimmt im normalen Betrieb jede Kühlfläche ein
Potential an, das gegenüber der Kathode um einige Volt positiver ist. Dadurch werden
die positiven Ouecksilberionen mehr oder weniger von den Kondensationsflächen, z. B.
den gekühlten Wandungen des Gleichrichtergefäßes oder den Oberflächen von im Gleichrichterinnern
angebrachten Kühlschlangen, ferngehalten, indem sie in ihrer natürlichen thermischen Bewegung durch elektrische
Bremsung gehemmt werden. Diese abgebremsten Ionenwolken bilden einerseits ein Strömungshindernis für die neutralen Quecksilberdampfmoleküle,
so daß der Wärmeübergang zwischen dem Dampf und den Kondensationsflächen
verschlechtert wird, andererseits wird aber auch die Wiedervereinigung der Ouecksilberionen mit Elektronen anden
Wandungen beeinträchtigt, so daß die Ionen selbst nicht kondensieren können, solange
sie noch elektrisch geladen sind.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die vom Quecksilberdampf
bestrichenen Kühl- und Kondensationsflächen an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt werden.
Zur Erzielung des angestrebten Zweckes können sämtliche in einem Quecksilberdampfgleichrichter
vorhandenen Kühl- und Konden- 3S sationsflächen oder aber nur ein Teil derselben
an das der Kathode gegenüber negative Potential gelegt werden. So braucht z. B.
in einem Gleichrichter "mit mehreren elektrisch voneinander unabhängigen Kühlkörpern
nur die Oberfläche eines derselben ein negatives Potential gegenüber der Kathode
zu erhalten. Bei einem Gleichrichter mit wassergekühltem Metallgehäuse und einer im
Innern des Gehäuses untergebrachten Kühl- 4^
Schlange genügt es, beispielsweise die Kühlschlange an das negative Potential zu legen.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Quecksilberdampfgleichrichter mit doppelwandigem, wasser-
gekühltem Metallgehäuse α und einer innerhalb der ringförmig gruppierten Anoden h
untergebrachten Kühlwasserschlange c dargestellt. Die Kühlschlange erhält aus der
Spannungsquelle d, z. B. einer Batterie, ein gegenüber der Kathode f negatives Potential.
Durch das negative Aufladen der Kühlflächen relativ zur Kathode wird ein unselbständiger
Strom positiver Ouecksilberionen nach diesen Oberflächen einsetzen. Dadurch
wird dann auch der Weg für die neutralen Ouecksil'oermoleküle zu diesen Kondensationsoberflächen
frei, und es wird schließlich der Quecksilberdampf durch den un-
selbständigen Strom positiver Ionen zum Teil direkt nach den Kondensationsoberflächen
mitgenommen werden. Auf diese Weise wird neben dem vorhandenen Partialdruckgefälle
noch ein elektrisches Gefalle erzeugt, so daß dadurch der Ouecksilberdamp fstrom
und damit auch der Wärmeaustausch wirksam vergrößert werden.
Anstatt die Kühloberfläche dauernd negativ
ίο aufzuladen, genügt unter Umständen das zeitweise
negative Aufladen derselben gegenüber der Kathode. Dies kann z. B. durch Schalteinrichtungen
g o. dgl. erfolgen, die selbsttätig in Abhängigkeit von der Gleichrichterbelastung,
der Spannung, dem Vakuum- bzw. dem Dampfdruck im Gleichrichterinnern oder aber auch in Abhängigkeit von der Temperatur
des Gleichrichters bzw. des Kühlwassers erfolgen. Schließlich kann auch der Wert des negativen Potentials selbsttätig in
Abhängigkeit von einer dieser Größen beliebig gesteuert werden.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Quecksilberdampfgleichrichter mit von einem strömenden Kühlmittel durchflossenen Kühl- und Kondensationsvorrichtungen für den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Dampf bestrichenen Kühlflächen an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt sind.
- 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch ι mit mehreren elektrisch voneinander unabhängigen Kühlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche nur eines der vorhandenen Kühlkörper an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt ist."
- 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 2 mit wassergekühltem Metallgehäuse und im Innern des Gleichrichtergehäuses untergebrachtem Kühlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche nur des Kühlkörpers im Gleichrichterinnern an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt ist.
- 4. Verfahren zum Betriebe eines Queck- ' silberdampfgleichrichters nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühloberflächen nur zeitweise an das negative Potential gelegt werden.
- 5. Quecksilberdampfgleichrichter zur Ausübung des Verfahrene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die selbsttätig in Abhängigkeit von Belastung, Spannung, Vakuum, Dampfdruck oder Temperatur des Gleichrichters bzw. des Kühlwassers die Kühloberfläche an das negative Potential legen.
- 6. Verfahren zum Betriebe eines Quecksilberdampfgleichrichters nach- Anspruch ι bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des negativen Potentials selbsttätig durch Schalteinrichtungen in Abhängigkeit von Belastung, Spannung, Vakuum, Dampfdruck oder Temperatur des Gleichrichters bzw. des Kühlwassers gesteuert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE559503T | 1930-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559503C true DE559503C (de) | 1932-09-21 |
Family
ID=6565666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930559503D Expired DE559503C (de) | 1930-06-07 | 1930-06-07 | Quecksilberdampfgleichrichter mit von einem stroemenden Kuehlmittel durchflossenen Kuehl- und Kondensationsvorrichtungen fuer den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf, und Verfahren zu seinem Betriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559503C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950580C (de) * | 1944-01-29 | 1956-10-11 | Siemens Ag | Fluessigkeitsgekuehltes Entladungsgefaess mit metallenen Gefaesswaenden |
| DE1034283B (de) * | 1956-07-06 | 1958-07-17 | Siemens Ag | Kuehltopf fuer Sende- und Hochfrequenzgeneratorroehren mit Verdampfungskuehlung |
| DE972413C (de) * | 1953-01-27 | 1959-07-16 | Siemens Ag | Anordnung zur Steuerung einer betriebsmaessigen Schutzeinrichtung fuer Stromrichtergefaesse mit Metalldampfentladung und Anordnung hierzu |
-
1930
- 1930-06-07 DE DE1930559503D patent/DE559503C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950580C (de) * | 1944-01-29 | 1956-10-11 | Siemens Ag | Fluessigkeitsgekuehltes Entladungsgefaess mit metallenen Gefaesswaenden |
| DE972413C (de) * | 1953-01-27 | 1959-07-16 | Siemens Ag | Anordnung zur Steuerung einer betriebsmaessigen Schutzeinrichtung fuer Stromrichtergefaesse mit Metalldampfentladung und Anordnung hierzu |
| DE1034283B (de) * | 1956-07-06 | 1958-07-17 | Siemens Ag | Kuehltopf fuer Sende- und Hochfrequenzgeneratorroehren mit Verdampfungskuehlung |
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