DE558658C - Brennkraftturbinenanlage - Google Patents
BrennkraftturbinenanlageInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C5/00—Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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- F01K23/02—Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
- F01K23/06—Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle
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Description
Brennkraftturbinenanlagen, bestehend aus teils mit gespannten Ausströmgasen, teils mit
gespanntem Dampf im Dauerstrom betriebenen Dehnungsmaschinen sind bereits zum Antrieb
von Stromerzeugern und ähnlichen Maschinen vorgeschlagen worden. Die Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis,
daß sich derartige Brennkraftturbinenanlagen zum Antrieb unter Last anlaufender Arbeitsmaschinen, insbesondere aber zum
Antrieb von Fahrzeugen eignen. Die gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagene Brennkraftturbinenanlage,
bestehend aus teils mit gespannten Ausströmgasen, teils mit gespanntem
Dampf im Dauerstrom betriebenen Dehnungsmaschinen, kennzeichnet sich daher durch die Verwendung der Dehnungsmaschinen
zum Antrieb unter Last anlaufender Arbeitsmaschinen, insbesondere von Fahrzeugtriebwerken.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, Dampf- und Kolbenbrennkraftmaschinen gemeinsam zum Antrieb
von Fahrzeugen zu verwenden. Bei den bekannten Einrichtungen wurde jedoch die KoI-benbrennkraftmaschine
mechanisch mit dem Fahrzeugtriebwerk gekuppelt, so daß besondere Anfahr- und Schaltkupplungen oder eine
mittelbare Kraftübertragung erforderlich wurden, um eine Anfahrmöglichkeit des Fahrzeuges
zu gewähren. Derartige Anfahr- und Schaltkupplungen oder Einrichtungen zur mittelbaren Kraftübertragung fallen gemäß
vorliegender Erfindung fort.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens am Beispiel
eines Lokomotivantriebes.
Abb. ι gibt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch die Lokomotive
wieder, während
Abb. 2· eine Aufsicht auf die Maschinensätze darstellt.
In beiden Abbildungen bezeichnet 1 eine Verpuffungsbrennkraftturbine mit bekannter
Ausbildung. In die Verpuffungskammern, deren eine Abb. 1 durch punktierte Linien in
ihren Wesensmerkmalen angedeutet ist, werden die Betriebsmittel durch gesteuerte Einläßorgane
2 eingeführt. Sobald sich in der Kammer 3 das Gemisch gebildet hat, wird es entzündet. Die heißen Feuergase werden
über das geöffnete Düsenventil 4 auf das als zweikränziges Curtisrad ausgebildete Laufrad
5 der Verpuffungsbrennkraftturbine zur Wirkung gebracht. Dieses Laufrad ist über
ein Getriebe 6 mit dem Gebläse 7 gekuppelt, das zur Erzeugung der Ladeluft der Verpuffungsbrennkraftturbine
dient. Die Luft wird über Stutzen 8 angesaugt und über Leitung 9 im verdichteten Zustand, den Einlaßorganen
2 der Verpuffungsbrennkraftturbine zugeführt. Die im Laufrad 5 der Verpuffungsbrennkraftturbine
teilweise entspannten Feuergase werden über Leitung 10 einem Wärmetauscher
11 zugeführt, nach dessen Durchströmen sie über Leitung 12 einer im Dauerstrom
beaufschlagten Brennkraftturbine 13
zugeführt werden. Nachdem die Feuergase dort den Rest ihres Arbeitsvermögens abgegeben
haben, werden sie über Leitung 15 in die Atmosphäre-entlassen. Sämtliche zu kühlenden
Teile der Verpuffungsbrennkraftturbine sind mit einem KüblÖlfilm umgeben, auf den
sich die abzuführende Kühlwärme überträgt. Die aufgeheizten Kühlölströme vereinig'
sich zu einem Kühlölstrom, der durch Wirkung der Umwälzpumpe 16 aus der Verpuffungsbrennkraftturbine
über Leitung 17 abgezogen wird. Die Pumpe 16 führt den
aufgeheizten Kühlölstrom über Leitung· 18 in einen als Dampfkessel ausgebildeten Wärmetauscher
19; nachdem das Kühlöl dort die abzuführende Kühlwärme abgegeben hat, strömt
es gekühlt über Leitung 20 der Verpuffungsbrennkraftturbine zu, in der es die Kühlwärme
wieder aufnimmt, um sie im Kreislauf im Wärmetauscher 19 wiederum abzugeben.
Dem Wärmetauscher 19 wird zweckmäßig vorgewärmtes Speisewasser über Leitung 24
zugeführt und in ihm verdampft. Der Dampf wird bei 2 5 gesammelt und über Leitung 26
dem abgasbeheizten Wärmetauscher 11 zugeführt, in dem der Druckdampf seine Überhitzung
erfährt. Der überhitzte Nutzdampf wird über Leitunsr 27 aus dem Überhitzer abgezogen
und der Dampfturbine 28 zugeführt. Nachdem er dort abgearbeitet worden ist,
strömt er über Leitung 29 in das Freie. Sowohl die Dauerstromturbine 13 wie die
Dampfturbine 28 geben ihre Leistung über ein gemeinsames Kegelräderwendegetriebe 30
auf die Blindwelle 31 der Lokomotive ab, von der aus in an sich bekannter Weise die vierfach
gekuppelten Triebräder angetrieben werden.
Es sind also erfindungsgemäß außer der Verpuffungsbrennkraftturbine 1 Gebläse 7,
Abwärmeeinrichtungen 19 und 11 und Dauerstromturbinen
13, 28 angeordnet, um die von der Verpuffungsbrennkraftturbine 1 gelieferten
Energien auszunutzen. Die mechanische Energie wird ohne Umformung zum Antrieb der erforderlichen Ladeluftgebläse 7 benutzt.
Die von ihr gelieferten, hocherhitzten, gespannten Ausströmgase dienen, nach Druckausgleich,
aber ohne jede Umformung, als Treibmittel für Gasturbinen 13, und der von
ihr gelieferte Nutzdampf, d. h. der Träger eines Teiles ihrer Abwärme, wird als Treibmittel'
für Dampfturbinen 28 benutzt.
Claims (2)
1. Brennkraftturbinenanlage, insbesondere für den Fahrzeugantrieb, bestehend
aus teils mit gespannten Ausströmgasen teils mit gespanntem Dampf im Dauerstrom betriebenen Dehnungsmaschinen,
gekennzeichnet durch Verwendung der Dehnungsmaschinen (13, 28) zum Antrieb
unter Last anlaufender Arbeitsmaschinen, insbesondere von Fahrzeugtriebwerken.
2. Brennkraftturbinenanlage nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dehnungsmaschinen (13,28) ihre Leistung über ein gemeinsames Getriebe (30) auf
eine gemeinsame Triebwerkswelle, z.B. die Blindwelle (31), abgeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE558658T | 1930-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558658C true DE558658C (de) | 1932-09-09 |
Family
ID=6565422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930558658D Expired DE558658C (de) | 1930-02-06 | 1930-02-06 | Brennkraftturbinenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917284C (de) * | 1950-02-24 | 1954-08-30 | Vickers Electrical Co Ltd | Gas-Dampf-Kraftanlage |
-
1930
- 1930-02-06 DE DE1930558658D patent/DE558658C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917284C (de) * | 1950-02-24 | 1954-08-30 | Vickers Electrical Co Ltd | Gas-Dampf-Kraftanlage |
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