DE558498C - Spaenetragwalze fuer Bodenspaenmaschinen unter Verwendung von Stahlspaenen - Google Patents
Spaenetragwalze fuer Bodenspaenmaschinen unter Verwendung von StahlspaenenInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spänetragwalze für Bodenspänmaschinen unter Verwendung
von Stahlspänen gemäß Patent 509435 mit
am Umfang der Tragwalze angeordneten Mit-S nehmern, für die Stahlspäne. Bei der Ausführung
nach dem genannten Patent sind die in den Stahlspänebelag der Walze bzw. in dessen Unterlage eingreifenden Mitnehmer als
Stifte ausgebildet. Diese Form der Mitnehmer gewährleistete zwar ein sicheres Mitnehmen
des Stahlspänebelages beim Drehen der Tragwalzen, ermöglichte jedoch nicht ein müheloses
Aufbringen des Belages auf die Walzen, insbesondere nicht ein einfaches Aufschieben
eines walzenförmigen Stahlspänebelages auf die Tragwalzen.
Dieser Nachteil wird, ohne die Mitnehmerwirkung zu verringern, gemäß der Erfindung
dadurch behoben, daß die Mitnehmer als
ao Längsrippen ausgebildet werden, die sich in die Stahlspäne eindrücken, oder daß die Tragwalze
mit Längsfurchen versehen wird, in welche innen an der Spänwalze befestigte Leisten eingreifen können. Hierdurch wird es
möglich, einen walzenförmigen Stahlspänebelag von einer Stirnseite der Tragwalze auf
diese aufschieben zu können, wodurch das Aufbringen des Belages auf die Walze oder
dessen Auswechslung sehr erleichtert wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
Auf der Welle 43 ist die Tragwalze 44 aufgekeilt, an deren Umfang die Längsrippen 45,
zweckmäßig aus gehärtetem Stahl, sitzen. Auf die Tragwalze 44 ist die aus Stahlspänen
oder Stahlwolle gebildete Spänwalze 7 aufgeschoben. Dadurch, daß sich die Längsrippen
45 in die Stahlspäne bzw. Stahlwolle eindrücken, ist die Spänwalze gegen Drehen um die Tragwalze gesichert. Die Stahlspäne
können in einer Schicht oder auch, in mehreren übereinander befindlichen, durch Heften,
Nähen oder Weben miteinander verbundenen hohlzylindrischen Schichten angeordnet sein (auf der Zeichnung nicht dargestellt).
*) Früheres Zusatzpatent 550 784
Die Spänwalze ist zum Teil von einem Blechmantel 8, 9 umgeben, von welchem der Teil 8
im Gehäuse fest ist, von dem auf der Zeichnung nur eine Wand i8 angedeutet ist. Der
am Teil 8 angelenkte Teil 9 bildet einen sogenannten Preßgang. Die Teile ι ο bis 16 deuten
eine Auflockerungs- oder Aufrauhvorrichtung für die Stahlspäne an, welche, als nicht zum
Wesen der Erfindung gehörend, hier nicht
ίο näher beschrieben zu werden braucht.
Anstatt der Längsrippen könnten an der Tragwalze auch Längsfurchen angebracht
sein, in denen innen an der Spänwalze befestigte Leisten oder Schraubenfedern gebildet
sein können. Nach der Abbildung kann man sich diese Ausführung so vorstellen, daß die
Teile 45 die an der Spänwalze befestigten Leisten oder Wülste darstellen, die in entsprechende
Längsfurchen der Tragwalze 44 eingreifen.
Die Anzahl der Rippen 45 bzw. der Längsfurchen sowie ihr Abstand am Umfang der
Tragwalze kann beliebig gewählt werden, wobei sich jedoch eine große Anzahl dicht nebeneinander
angeordneter Rippen bzw. Furchen geringer Höhe bzw. Tiefe als besonders zweckmäßig
erwiesen hat, da hierbei sowohl das Aufbringen des Belages auf die Walzen besonders
erleichtert als auch eine gute Mitnehmerwirkung gesichert ist.
Sowohl bei bei Verwendung einer dickeren, jedoch insbesondere bei Verwendung einer
verhältnismäßig dünnen Stahlspäneschicht kann diese aus Spänen bestehen, die durch
Drähte gewebeartig miteinander verflochten sind. Hierbei können die Stahlspäne in einzelnen
Strängen angebracht und diese durch die Drähte miteinander verwoben, verknüpft oder verflochten sein. Die .Stahlspäneschicht
kann in allen Fällen mit oder ohne Unterlage aus anderem Werkstoff verwendet werden.
Claims (2)
1. Spänetragwalze für Bodenspänmaschinen
unter Verwendung von Stahlspänen mit an dem Umfange der Tragwalze angeordneten Mitnehmern für die
Stahlspäne, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer als Längsrippen (45) an
der Tragwalze (44) ausgebildet sind.
2. Spänetragwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwalze
(44) mit Längsfurchen versehen ist, in welche innen an der Spänwalze befestigte Leisten eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM107535D DE509435C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-23 | Bodenspaenmaschine unter Verwendung von Stahlspaenen |
| CH143560X | 1929-11-14 | ||
| FR692698T | 1930-03-08 | ||
| CH157515X | 1930-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558498C true DE558498C (de) | 1932-09-08 |
Family
ID=31950592
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930550784D Expired DE550784C (de) | 1928-11-23 | 1930-11-13 | Bodenspaenmaschine unter Verwendung von Stahlspaenen |
| DEM118611D Expired DE558498C (de) | 1928-11-23 | 1930-11-13 | Spaenetragwalze fuer Bodenspaenmaschinen unter Verwendung von Stahlspaenen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930550784D Expired DE550784C (de) | 1928-11-23 | 1930-11-13 | Bodenspaenmaschine unter Verwendung von Stahlspaenen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE550784C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19754778A1 (de) * | 1997-12-10 | 1999-07-15 | Schade & Spiekenheier Ohg | Walze für ein Gerät zum Bearbeiten von Fußböden sowie Verfahren zur Herstellung der Walze |
| EP0826333A3 (de) * | 1996-08-30 | 1999-12-08 | Alfred Kärcher GmbH & Co. | Schrubbwalze für eine Schrubbmaschine |
-
1930
- 1930-11-13 DE DE1930550784D patent/DE550784C/de not_active Expired
- 1930-11-13 DE DEM118611D patent/DE558498C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0826333A3 (de) * | 1996-08-30 | 1999-12-08 | Alfred Kärcher GmbH & Co. | Schrubbwalze für eine Schrubbmaschine |
| DE19754778A1 (de) * | 1997-12-10 | 1999-07-15 | Schade & Spiekenheier Ohg | Walze für ein Gerät zum Bearbeiten von Fußböden sowie Verfahren zur Herstellung der Walze |
| DE19754778C2 (de) * | 1997-12-10 | 2001-06-07 | Schade & Spiekenheier Ohg | Walze für ein Gerät zum Bearbeiten von Fußböden sowie Verfahren zur Herstellung der Walze |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE550784C (de) | 1932-05-25 |
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