DE5582C - Schaltmechanismus - Google Patents

Schaltmechanismus

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DE5582C
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Germany
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cord
spring
switching mechanism
flywheel
ratchet wheel
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DENDAT5582D
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English (en)
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O. E. HAENTZSCHEL, Maschinen-Ingenieur, in Bruchsal
Publication of DE5582C publication Critical patent/DE5582C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G5/00Devices for producing mechanical power from muscle energy
    • F03G5/06Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
    • F03G5/062Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
    • F03G5/063Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the leg or foot
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G5/00Devices for producing mechanical power from muscle energy
    • F03G5/06Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
    • F03G5/062Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
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Description

1878.
Klasse 47.
O. E. HAENTZSCHEL in BRUCHSAL. Schaltmechanismus.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1878 ab.
Beiliegende Zeichnung, welche den Schaltmechanismus in drei verschiedenen Anordnungen enthält, stellt in den Fig. i, 2 und 3 die indirecte Anordnung desselben in Verbindung mit einer Feder und Schnur auf einer Axe dar, von welcher aus die vermittelst des Mechanismus auf das Schwungrad übertragene lebendige Kraft auf andere in Umlauf zu versetzende Gegenstände mit Hülfe eines Schnurlaufs übertragen wird. Die Fig. 4 und 5 zeigen die directe Anordnung auf einer Drehbankspindel, die Fig. 6, 7 und 8 ebenfalls die directe Anordnung desselben Mechanismus in Verbindung mit Feder und Schnur auf einer Bohrrolle.
Indirecte Anordnung, Fig. 1, 2 und 3. Auf der Axe A sitzt, mit derselben fest verbunden, das Schwungrad S, an welchem ein Sperrrad R mit innerer Verzahnung und ein Schnurlauf L angebracht sind. Unmittelbar neben dem Sperrrade R sitzt, lose auf der Axe A drehbar, eine Schnurtrommel T, welche hier an der dem Sperrrad zugekehrten Seite drei Sperrkegel r trägt, die in das Sperrrad R eingreifen.
Um die Schnurtrommel T ist die Schnur a einmal herumgelegt, welche mit dem einen Ende an der Feder F, mit dem anderen Ende am Fufstrittbrett befestigt ist.
Die Wirkung dieses Schaltmechanismus in Verbindung mit Feder und Schnur geschieht nun in der Weise, dafs beim Niedertreten des Trittbrettes die Schnur von der Schnurtrommel T abgewickelt wird, wodurch eine Drehung der Trommel T nach der Abwicklungsseite hin erfolgt, wobei die Sperrkegel r, in das Sperrrad R eingreifend, dasselbe bezw. das Schwungrad S mit sich nehmen. Beim Nachlassen des Druckes auf das Trittbrett wird die Schnur von der Feder F wieder zurück- bezw. über die Trommel T abgewickelt, wobei dieselbe eine rückläufige Bewegung ausführt, während das Schwungrad S infolge der ihm ertheilten lebendigen Kraft in der anfänglichen Drehungsrichtung beharrt, wobei die Zähne des Sperrrades unter den Sperrkegeln weggleiten.
Bei jedem Niedertritt des Trittbrettes wiederholt sich dieser Vorgang, so dafs dem Schwungrade jedesmal ein neuer Antrieb ertheilt wird.
Directe Anordnung. Die Fig. 4 und 5 stellen die directe Anordnung des Schaltmechanismus auf einer Drehbankspindel dar, wobei dieselbe zugleich Axe A des Schwungrades S ist.
Die Feder F ist hierbei an der Decke des Zimmers angebracht, wo ein elastischer Holzstab oder eine Schraubenfeder, wie die Skizze F1 zeigt, die Dienste einer Feder verrichten kann.
Die Fig. 6, 7 und 8 stellen gleichfalls die directe Anordnung des Schaltmechanismus auf einer Bohrrolle dar, wodurch dieselbe eine stetige Drehungsrichtung erhält.
Das Schwungrädchen S ist direct auf der Bohrspindel A befestigt, die Schnurtrommel T auf derselben lose drehbar, welche hier nur mit zwei Sperrkegeln r versehen ist, die mit dem am Schwungrädchen angebrachten Sperrrad in Eingriff kommen, sobald eine Abwickelung der Schnur über die Trommel T erfolgt. Die Feder F sowie der Leitrollenhalter h sind am Brustschildhals B befestigt, in welchem die Bohrspindel zugleich ihre Führung hat.
Die Leitrolle / hat nur den Zweck, die in der Schnur auftretende Zugkraft in die Richtung der Bohrrollenaxe zu verlegen. Die Abwickelung der Schnur wird hierbei mit der Hand bewirkt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Der Schaltmechanismus in Verbindung mit Feder und Schnur in den beschriebenen und durch Zeichnungen dargestellten Anordnungen für Fufs- und Handbetrieb.
2. Die Anwendung dieses Mechanismus auf andere Maschinen und Werkzeuge, insbesondere auf Nähmaschinen, mit beliebiger Anzahl und Form der Sperrkegel (vergl. Fig. 9 und 10) sowie beliebiger Federform.
3. Die Verbindung dieses Mechanismus mit einem Sperrrad mit äufserer Verzahnung, welches letztere entweder mit der Axe oder mit dem Schwungrad direct verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5582D Schaltmechanismus Active DE5582C (de)

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