DE558025C - Bogen fuer Streichinstrumente - Google Patents

Bogen fuer Streichinstrumente

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DE558025C
DE558025C DEP62280D DEP0062280D DE558025C DE 558025 C DE558025 C DE 558025C DE P62280 D DEP62280 D DE P62280D DE P0062280 D DEP0062280 D DE P0062280D DE 558025 C DE558025 C DE 558025C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/16Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Bogen für Streichinstrumente Bisher waren die Bogen für Streichinstrumente so ausgebildet, daß der Bogenkopf sich rechtwinklig zu der Längsachse der anschließenden Stange anschloß. Die starke Schweifung der Stange bestimmte die Saugkraft von unten. Der große Nachteil dieser Bogenausbildung liegt darin, daß infolge der Starrheit des rechten Winkels die Saugkraft der Stange nicht voll bis an die Spitze zur Geltung gebracht werden kann.
  • Man ist auch schon dazu übergegangen, den Kopf stumpfwinklig zur Stange anzuordnen. Trotz dieser Anordnung ist es bisher noch nicht gelungen, das Saugen von unten bzw. das Drücken zu verhindern. Dieses Saugen von unten ist sowohl für die Tonerzeugung als auch für das Instrument nachteilig.
  • Die bisher bekannt gewordenen Violinbogen haben eine stark geschweifte Stange. Die Stange streckt sich wohl beim Spannen des Haarbezuges, aber sie behält ihre Schweifung nach unten und federt beim Spielen auch nach unten durch. Es wird also eine von unten erfolgende Saugwirkung erzielt.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die dargestellten Nachteile und ermöglicht eine Saugwirkung von oben. Dieses Ziel erreicht der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Bogenkopf einen stumpfen Winkel mit der Bogenstange bildet und letztere im ungespannten Zustand eine gerade oder annähernd gerade verlaufende Form aufweist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand vergleichsweise reit den bisher üblichen Formen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Kopf eines Streichbogens alter Art, Abb.2 die erfindungsgemäße Ausbildung des Kopfes, Abb.3 den erfindungsgemäßen Streichbogen im angespannter Zustand und Abb. 4 beim Spiel.
  • Abb. i veranschaulicht den rechten Winkel, der durch den Kopf b des Bogens in Verbindung mit der Längsachse der Stange a gebildet wird: i-i zur Linie durch c. Die Bogenstange a weist eine'starke Schweifung auf.
  • Der Abstancfc-d von der Stange a zum Haarbezug e ist sehr groß.
  • Im Gegensatz zu dieser Ausbildung hat der Erfindungsgegenstand nach Abb.2 folgende Ausführung: Der Bogenkopf b bildet mit der Bogenstange a einen stumpfen Winkel, der durch i-i und die Längsachse der Stange a durch c gekennzeichnet ist. Die Stange a weist im ungespannten Zustand eine gerade oder annähernd gerade verlaufende Form auf. Der Abstand c-f von der Stange a zum Haarbezug e ist stark verringert. Die geradlinige Führung der Stange a veranschaulicht außerdem die Abb.3. Aus Abb.4 ist die Wirkungsweise beim Spiel erkenntlich. Hierbei biegt sich die Bogenstange a nach außen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bogen für Streichinstrumente, insbesondere für Violinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei verkleinertem Abstand des Haarbezuges (e) von der Bogenstange (a) der Bogenkopf (b) einen stumpfen Winkel mit der Bogenstange bildet und letztere im ungespannten Zustand eine gerade oder annähernd gerade verlaufende Form hat.
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