DE368657C - Mechanisches Musikinstrument - Google Patents

Mechanisches Musikinstrument

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DE368657C
DE368657C DEH85295D DEH0085295D DE368657C DE 368657 C DE368657 C DE 368657C DE H85295 D DEH85295 D DE H85295D DE H0085295 D DEH0085295 D DE H0085295D DE 368657 C DE368657 C DE 368657C
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musical instrument
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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Description

  • Mechanisches Musikinstrument. Bei mechanischen Musikinstrumenten, etwa Klavieren und anderen Tasteninstrumenten, wird die Bewegung des den Anschlag veranlassenden Teiles, beispielsweise eines pneumatischen Balges, auf die -Mechanik des Instrumentes durch ein Zwischenglied übertragen, das bisher meistens ganz aus Holz bestand und die Form eines um einen festen Drehpunkt schwingenden Armes hatte. Es hat sich nun gezeigt, @daß die Beweglichkeit dieses für ;den Anschlag sehr wichtigen Teiles sehr leicht gehemmt wurde, namentlich wenn das Instrument feucht stand. Dann trat ein Verquellen des Holzes und ein schwerer Gang im Drehgelenk ein, der häufig ein Brechen -des Gelenkes zur Folge hatte. Ein um Zapfen drehbarer Arm kann auch namentlich nach längerem Gebrauch im Gelenk schlottern, und es können unerwünschte Seitenbewegungen, Schiefstellen usw. eintreten. Die Herstellung des Gelenkes ist außerdem ziemlich teuer und verwickelt und erfordert gute Arbeit und viel gutes Material.
  • Die Mängel der bekannten Angriffsgelenke werden nun gemäß vorliegender Neuerung dadurch vermieden, daß an Stelle eines Drehgelenkes ein Federgelenk verwendet wird, wobei eine - beliebige Anzahl derartiger Gelenke zu einem Stück vereinigt sein können.
  • Federgelenke sind an sich im Instrumentenbau bereits in Anwendung, so beispielsweise bei Vorrichtungen zur Betätigung der Spielventile, bei den Pedaltasten von Orgeln u. dgl.
  • Bei dem avorliegenden Instrument finden Federgelenke aber zu einem anderen Zwecke Anwendung, nämlich bei den Angriffsarmen, die mit den Anschlagbälgen für die Spelmechanik verbunden sind. Durch .diese Ausbildung der Angriffsarme bzw. Spielhebel werden die obenerwähnten Mängel der bisher bei mechanischen Musikinstrumenten benutzten Einrichtungen beseitigt.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartige Anordnung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i in Seitenansicht, in Abb. 2 in Oberansicht und in Abb. 3 in Unteransicht dargestellt. Die auf die Wippe a oder einen anderen geeigneten Teil der Mechanik einwirkenden Arme b sind mit dem festen Teil, hier einer Leiste c, durch B lattfedern d verbunden, die, wie dargestellt, wie die Zähne eines Kammes aus einer Platte e ausgeschnitten sein können.
  • Man könnte aber auch, wie Abb. q. zeigt, diese Federn d einzeln herstellen und mit der Leiste c verbinden. ' Die Arme b bestehen bei den dargestellten Beispielen ebenfalls aus Metall, und zwar aus Blech, und erhalten, wie die Unteransicht Abb. 3 von Abb. i zeigt, zur Versteifung einen umgebogenen Rand bl.
  • Vorn sind die Arme b mit einem Auge b2 für die Einfügung eines den Arm mit dem Spielbalg o. dgl. verbindenden Drahtes f versehen. Dieses Auge ist bei dem dargestellten Beispiel aus einem auch den Angriffsteil bl des Armes bildenden zusammengefalteten und in den Arm eingeklemmten Bleches b3 gebildet. Abb. 5 zeigt die Herstellung dieses Teiles. Man könnte bs auch mit b aus einem Stück herstellen und das umgebogene Ende in -die Umbördelung b-i einklemmen (Abb. ia): Das Auge könnte nach Abb. 6 aber auch durch einen besonders eingesetzten Teil g gebildet werden. Die dargestellten Formen sollen auch nur Beispiele sein.
  • Der Arm b kann anstatt aus Metall auch aus Holz hergestellt und mit der Feder d verbunden werden. Eine derartige Anordnung zeigt Abb. 7 in einem Beispiel.
  • Man könnte auch den Arm mit der Feder ganz aus einem Stück herstellen, wie Abb. 8 in einem Beispiel zeigt.
  • In Abb. 9 ist eine Anordnung gezeigt, mit der mittels eines Exzenters h auf den federnden Arm derart eingewirkt werden kann, daß die Spielbälge die Arme b und damit xlie Mechanikhebel leichter oder schwerer anheben und so den Ton stärker oder schwächer erklingen lassen.
  • Die Gelenkfeder bietet also mit ihrer Einstellvorrichtung zugleich ein Mittel zur Tonnüancierung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanisches Musikinstrument, bei dem eine ein Gelenk bildende Feder mit einem Teil der Spielmechanik verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder an dem Angriffsarm, der mit dem Anschlagbalg für die Mechanik verbunden ist, angebracht ist.
  2. 2. Angriffsgelenk nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffsarm (b) aus Metallblech mit aufgebogenen Rändern besteht und am vorderen Ende mit einem Auge (b2) für den Angriff des Zugdrahtes (f) versehen ist.
  3. 3. Angriffsgelenk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die i Blattfedern (d) aus einer kammartig ausgeschnittenen Platte (e) gebildet sind. q..
  4. Angriffsgelenk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffsarm mit dem Federgelenk aus i einem Stück besteht:
  5. 5. Angriffsgelenk nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch ein Exzenter (h) beeinflußbar ist: i
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