DE557780C - Dichtungsbelag fuer Flaschenkapseleinlagen - Google Patents

Dichtungsbelag fuer Flaschenkapseleinlagen

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DE557780C
DE557780C DE1930557780D DE557780DD DE557780C DE 557780 C DE557780 C DE 557780C DE 1930557780 D DE1930557780 D DE 1930557780D DE 557780D D DE557780D D DE 557780DD DE 557780 C DE557780 C DE 557780C
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lacquer
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alcohol
oil
layer
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LOUVERN GUSTAVE LANGE
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D53/00Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
    • B65D53/04Discs
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Dichtungsbelag für Flaschenkapseleinlagen aus einer elastischen Unterlegschicht aus Kork, Karton, Filz o. dgl. mit aufgeklebtem Blatt aus Papier o. dgl. Bei keinem der bekannten Dichtungsbeläge dieser Art ist erreicht, daß der Belag sowohl wasserundurchlässig als auch alkohol- und säurebeständig ist.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil
to und besteht darin, daß das Papierblatt an seiner der Unterlage zugewiendeten Seite eine wasserdichte Klebschicht und an seiner anderen der Berührung mit der Flüssigkeit ausgesetzten Seite eine alkohol- und säurebeständige Lackschicht trägt. Hierdurch ist erreicht, daß etwaige alkoholische oder Säurebestandteile des Flascheninhalts durch die Lackschicht von dem Kapselmaterial ferngehalten werden und höchstens noch Feuchtig-
ao keit durch die Lackschicht hindurchtreten kann, die aber durch die wasserdichte Klebschicht zurückgehalten wird. Das Ganze stellt daher ein Material dar, das sowohl alkohol- und säure- als auch feuchtigkeitsbeständig ist.
Die Lackschicht besteht zweckmäßig aus einem in Alkohol unlöslichen Harz und aus einem öl, dessen Trockenfilm ebenfalls alkoholbeständig ist. Beispielsweise kann der Lack in an sich bekannter Weise Kumaronharz oder chinesisches Holzöl enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Streifen des zusammengesetzten Stoffes, Fig. 2 eine Draufsieht auf eine Scheibe aus diesem Stoff in einem vergrößerten Maßstabe, Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch die Scheibe nach Fig. 2, Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt durch einen Teil der Scheibe nach Fig. 2 und 3.
Fig. ι zeigt einen Streifen des zusammengesetzten Stoffies, der aus einer Unterlegschicht i, vorzugsweise aus elastischem Material, und einer darüberliegenden zusammengesetzten Schicht 2 besteht. Aus diesem Stoff können Scheiben geschnitten werden, die in Form und Größe dem Verwendungszweck angepaßt sind.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine runde Scheibe, die aus dem Streifen nach Fig. ι herausgeschnitten wurde, wobei die zusammengesetzte Schicht auf der elastischen Unterlage 1 aus einem 'Tragstoff 3 in Form eines Papierblattes besteht, das auf seiner Oberseite eine Schicht 4 eines durch Alkohol
und Säure unlöslichen Lackes und auf der Unterseite eine wasserdichte Klebstoffschicht 5 trägt.
Die Lackschicht 4 ist beim Gebrauch dem Flascheninneren zugewendet und verhindert das Durchdringen von Alkohol- und Säuredämpfen, während die wasserdichte Klebstoffschicht 5 das Feuchtwerden des Unterlagstoffes ι verhindert. Die Papierschicht 3 dient nicht nur als Träger für die Lade- und die Klebstoffschicht, sondern verstärkt die Dichtungsscheiben auch und verhindert eine zufällige Beschädigung der Klebstoffschicht. Das Papier oder sonstiges Cellulosematerial, das zur Bildung der Schicht 3 verwendet wird, hat vorzugsweise eine gehärtete Oberfläche. Es kann hierfür stark geleimtes Papier verwendet werden, das durch kräftiges Kalandern eine glänzende Oberfläche erhalten hat. Das Eindringen des Lackes und des Klebstoffes in das Innere der Papierschicht wird dadurch verhindert und die Bildung zusammenhängender Lack- und Klebstoffilme' erleichtert.
Die Klebstoffschicht 5 enthält kautschukähnliche Stoffe, vorzugsweise Guttapercha, weil diese durch Erwärmen erweicht werden kann und so eine Vereinigung des Papierblattes 3 mit der Unterlegschicht 1 'unter Druck gestattet. Der Guttapercha können auch andere Stoffe zugesetzt werden, insbesondere Balata oder andere Gummiharze. Die Guttapercha kann entweder in Streifenform oder aber nach Auflösung in einem Lösungsmittel in flüssiger Form aufgebracht werden. Man kann ihr auch noch Stoffe beimischen, die ihr Erweichen oder Schmelzen bei höherer Lufttemperatur verhindern, so daß der zusammengesetzte Stoff bei höheren Lufttemperaturen Verwendung finden kann. Soll er hingegen bei besonders niedrigen Temperaturen beständig sein, so kann die Guttaperchamischung mit Stoffen versetzt werden, die das Brüchigwerden bei tiefen Temperaturen verhindern. Als Lösungsmittel für Guttapercha kommt vor allem sorgfältig raffiniertes Benzin, Naphtha, Toluol, Benzol oder Xylol in Betracht. Die Lösung wird erhitzt, bis die Masse genügend dick geworden ist, und danach auf der Rückseite des bereits lackierten Papierblattes aufgestrichen, worauf man den Lösungsmittelrest zum Verdunsten bringt.
Der Lade zur Herstellung der Lackschicht 4 enthält ein Harz, das dem Alkohol und den bereits genannten Säuren gegenüber beständig ist, sowie ein Öl, das nach dem Trocknen von diesen Stoffen ebenfalls nicht angegriffen wird. Verschiedene Gummi- und Harzsorten, darunter mindestens ein künstliches Harz, haben sich für diesen Zweck als brauchbar erwiesen, so z. B. Zanzibar-, Madfljgaskar- und veresterier Manilagummi, die in Alkohol unlöslich sind. Diese Gummisorten sowie auch schwarzer Dammar, Kautschuk und bestimmte Sorten Kopra schmelzen nur schwer in öl, am leichtesten noch veresterter Manilagummi. Synthetisches Kumaronharz schmilzt besonders leicht und gibt auch besonders widerstandsfähige Lackfilme. In den heißen Lackölen schmilzt Kumaronharz, z. B. Marke Barrett, ohne jede Vorbehandlung und kann stark mit ölen verschnitten werden, die, wie chinesisches Holzöl, selbst widerstandsfähig gegen Alkohol sind. Einem solchen Lack kann man auch kleinere Mengen alkoholischer Öle hinzufügen, wie z. B. Leinöl, ohne die Widerstandskraft des Lackfilms gegen Alkohol zu beeinträchtigen. Bei der Lackherstellung können ferner die bekannten Sikkative hinzugefügt werden, auch kann der Lack mit flüchtigen Verdünnungsmitteln versetzt werden, z. B. mit sorgfältig raffiniertem Kerosin oder anderen Kohlenwasserstoffen.
Zur Auflösung von Kumaronharz können verschiedene öle verwendet werden. Ein gutes Rezept ist das folgende:
150 kg Kumaronharz
500 1 chinesisches Holzöl
501 Leinöl 501 Perillaöl
18 kg gefälltes Magnesiumresinat 10 kg Kobaltlinolat
5 kg gebleichtes Paraffin.
Dieser Lack ist in Alkohol und in den angegebenen Säuren unlöslich und kann in der Hitze mit raffiniertem Kerosin oder anderen flüchtigen Lösungsmitteln verdünnt werden.
Die Zusammensetzung des Lackes kann je nach dem Verwendungszweck wechseln, insbesondere kann der Gehalt an Leinöl und, Paraffin beliebig vermindert werden. Nach dem Auftragen des Lackes auf das Papier trocknet man zweckmäßig in der Hitze, z. B. bei 1500C, ι Stunde lang. Der Klebstoff wird erst nach dem Erhitzen des Lackes aufgetragen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Dichtungsbelag für Flaschenkapseleinlagen aus einer elastischen Unterlegschicht aus Kork, Karton, Filz o. dgl. mit aufgeklebtem Blatt aus Papier, dadurch gekennzeichnet, daß das Papierblatt (3) an seiner der Unterlage (1) zugewendeten Seite eine wasserdichte Klebschicht (5) und an seiner anderen der Berührung mit der Flüssigkeit ausgesetzten Seite eine alkohol- und säurebeständige Lackschicht (4) trägt.
  2. 2. Dichtungsbelag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackschicht (4) aus einem in Alkohol unlöslichen Harz und aus einem öl besteht, dessen Trockenfilm ebenfalls alkoholbeständig ist.
  3. 3. Dichtungsbelag nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack in an sich bekannter Weise Kumaronharz enthält.
  4. 4. Dichtungsbelag nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack in an sich bekannter Weise chinesisches Holzöl enthält.
  5. 5. Dichtungsbelag nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack auf 150 Gewichtsteile Kumaronharz etwa 500 Raumteile chinesisches Holzöl und etwa 50 Raumteile Leinöl enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930557780D 1930-02-03 1930-05-22 Dichtungsbelag fuer Flaschenkapseleinlagen Expired DE557780C (de)

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