DE557540C - Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen - Google Patents
Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer ZigarrenmaschinenInfo
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- DE557540C DE557540C DEI39546D DEI0039546D DE557540C DE 557540 C DE557540 C DE 557540C DE I39546 D DEI39546 D DE I39546D DE I0039546 D DEI0039546 D DE I0039546D DE 557540 C DE557540 C DE 557540C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/02—Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. AUGUST 1932
24. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 b GRUPPEl
139540 Π1j;pb
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 4. August
International Cigar Machinery Company in New York Tabakzuführungsvorrichtung für Zigarrenmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1929 ab
Die Erfindung richtet sich auf eine Tabakzuführungsvorrichtung für Zigarrenmaschinen.
Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen der Tabak zwecks Abteilens einer Tabakportion gegen eine entgegen der
Wirkung eines Gewichtes nachgiebige Wand vorgeschoben wird, die nach einer gewissen
Verschiebung die Vorrichtung zum Vorschieben des Tabaks im Sinne der Unterbrechung
des Vorschubs beeinflußt.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß sich ein Fühler
auf die sich vor der nachgiebigen Wand anstauende Tabakmenge aufsetzt, wobei der in
der Höhe verschiebbare Fühler entsprechend seiner Höhenlage den Zeitpunkt der Unterbrechung
des Tabakvorschubes regelt. Dadurch soll die Länge der jeweils zugeführten Tabakladung in Abhängigkeit von der Höhe
ao der Tabakschicht so geregelt werden, daß die
Ladungen die gleiche Tabakmenge enthalten. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht; es ist
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Stirnansicht;
Abb. 3 und 4 zeigen die Regelvorrichtung in schematischen Seitenansichten in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Abb. 2 eine Stirnansicht;
Abb. 3 und 4 zeigen die Regelvorrichtung in schematischen Seitenansichten in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Der Einlagetabak wird von einem Förderband 5 und den Sternrädern 6 und 7 unter
entsprechend geformten Führungen 8 hindurch in den zur Bildung der Ladung dienenden
Raum 9 gebracht. Der Tabak rückt dort gegen die Finger 10 vor, bis die Dichte der
angesammelten Masse den Gewichtsarm 11 ausgleicht, der starr mit den Fingern verbunden
ist. Der Arm 11 ist an der Drehachse 12 befestigt, die den Rahmen 13 mit
den Fingern 10 trägt. Der Arm 11 trägt auf einer Stange 16 das feste Gewicht 14 und
veränderliche Gewichte 15, Mit Hilfe dieser Gewichte kann die Dichte der Wickelladung
den gewünschten Bedingungen angepaßt werden. Nachdem die Masse die gewünschte Dichte erreicht hat, bewegen sich die Finger
10 mit der Ladung so weit, bis eine bestimmte Raummenge von Tabak über die
Ebene des Messers 39 hinweggegangen ist.
An dieser Stelle ist eine Vorrichtung angeordnet, welche die Schichthöhe der Tabakmasse
mißt. Sie besteht aus dem von Gewichten 18 belasteten Fühler 17, der oben auf
der Einlageladung ruht. Diese Meßvorrichtung trägt die Gewichte 18 auf Stangen 19
und ist oberhalb des zur Bildung der Ladung dienenden Raumes mittels einstellbarer
Schrauben 20 an dem die Sternräder tragenden Rahmen 21 aufgehängt. Befindet sich
kein Einlagetabak in dem die Ladung bildenden Raum, so sinkt die Meßvorrichtung in
ihre tiefste Stellung abwärts, in der ihr schuhförmiger unterer Teil 17 so steht, daß
er auf die Oberfläche der nächstankommenden Lage von Einlagetabak aufsteigen kann.
Die Gewichte 18 sind einstellbar. Dadurch
wird erreicht, daß die Tabakmasse bei einer bestimmten Dichte gemessen wird, die bei
den aufeinanderfolgenden Ladungen gleich ist. Die Meßvorrichtung 17 ist in senkrechter
Richtung in Gleitbahnen 22 verschiebbar, die an dem Rahmen 21 angebracht
sind. Dieser Rahmen ist an dem Gestell der Zigarrenmaschine mittels der geschlitzten
Winkelstücke 23 und 24 befestigt, so daß man die Höhenlage des Rahmens nach Wunsch einstellen kann. Die jeweilige
Höhenlage der Meßvorrichtung 17 ist also durch die Schichthöhe der unter ihr befindlichen
Tabakmasse bestimmt.
Es ist weiter eine Einrichtung \rorhanden,
die bei Änderungen in der Stellung der Meßvorrichtung 17 die Tabakzuführungsvorrichtung
entsprechend beeinflußt. Dazu dient ein Winkelhebel 26, 27, der sich um den Zapfen
28 am Rahmen 21 dreht. Der waagerechte Hebelarm 26 greift mittels eines Kugelgelenks
an die Meßvorrichtung 17 an. Der senkrechte Hebelarm 27 ist durch ein Gelenk
29 mit einem Kipparm 25 verbunden. Der Kipparm 25 trägt an seinem freien Ende ein
Gewicht 30 und an seiner Unterseite einen Lappen 31, der sich, vorzugsweise durch eine
Rolle, auf den Umfang eines Kreissegments 32 stützt. Dieses Segment ist fest auf der
Welle 12 angebracht, schwingt also entsprechend der Bewegung der Finger 10 hin
und her. Die Welle 12 dient außerdem dazu, den Rahmen 13 mit dem freien Ende des
Rahmens 33 zu verbinden, der um den Zapfen 34 am Gestell 35 der Zigarrenmaschine
schwingen kann.
In der die Ladung bildenden Stellung (Fig. ι und punktierte Linien in Fig. 3
und 4) befindet sich der Kipparm 25 in seiner Ruhestellung, in der er mit seinem Lappen 31
auf dem Segment 32 aufruht. In seiner Kippstellung, wenn der Lappen 31 über das
Ende der kreisförmigen Oberfläche des Segments 32 hinweggeschritten ist, fällt der
Arm 25 nieder auf den Kurbelarm 36. Dieser ist um den Zapfen 37 drehbar. Schließlich
kommt der Kipparm 25 auf dem Anschlag 38 zur Ruhe.
Nachdem die Ladung in dem Zwischenraum 9 ihre bestimmte Dichte erreicht hat,
überwindet die vorrückende Masse des Einlagetabaks ' das Gewicht des Arms 11 und
schiebt die Meßfinger 10 vor sich her, bis die bestimmte Länge von Tabak die Schnittstelle
überschritten hat. Darauf sinkt das Messer 39 herab und schneidet die Tabakladung ab.
Inzwischen ist Segment 32 mit den Fingern 10 zur Seite geschwungen, wobei es unter
dem Lappen 31 hinweggegangen ist, bis der Lappen vom Segment abgleitet. Jetzt fällt
der Kipparm 25 herunter auf den Hebel 36 und verstellt den Hebel 40, der mit dem
Hebel 36 durch die Stange 41 gekuppelt ist.
Der Hebel 40 trifft auf die Schraube 42, hebt das Gewicht 43, das an dem um den
Bolzen 45 drehbaren Arm 44 befestigt ist, und gibt den Winkelhebel 46 frei, der um den
Bolzen 47 drehbar ist. Infolgedessen trifft das hammerförmige Ende 48 des Winkelhebels
auf die Klinke 49 und hebt diese von dem Schaltrad 50 ab. Dadurch wird die Vorschubbewegung
der Treibscheibe 51 gehemmt, und das Förderband 5 sowie die Sternräder 6
und 7 kommen zur Ruhe.
In Abb. 3 ist die Meßvorrichtung in zwei Stellungen gezeichnet, und zwar mit ausgezogenen
Linien in der gehobenen Stellung, in der sie unter der Wirkung einer übernormal hohen Tabakschicht steht, und in
punktierten Linien in der tiefen Stellung, in der sie unter der Wirkung einer besonders
niedrigen Tabakschicht steht. Die höhere Stellung der Meßvorrichtung infolge zu großer Ladungshöhe bewirkt, daß der Winkelhebel
26, 21J den Kipparm 25 in seiner Längsrichtung
verschiebt. Dadurch gelangt der auf dem kreisförmigen Segment 32 ruhende Lappen 31 näher an das Abwurf ende des
Segments. Es ist also eine kleinere Längsverschiebung der Finger 10 im Sinne des
Weges der Tabakmasse ausreichend, damit das Segment 32 in die Stellung gelangt, in der
der Arm 25 abgeworfen wird, als erforderlich wäre, wenn die Ladung unter der Meßvorrichtung
niedriger als normal wäre. Es werden also die Tahaklagen, die höher als normal sind, früher abgeschnitten als solche
Lagen, welche unter der normalen Dicke liegen. Infolgedessen werden gleichförmige
Tabakladungen nach Rauminhalt und Menge erzeugt, gleichviel wie hoch die Schicht des
Tabaks ist.
Ist die Tabakladung abgeschnitten, so werden die Finger 10 durch die Stange 52, die
von einem an der Zigarrenmaschine sitzenden, nicht gezeichneten Kurvenschub bewegt
wird, in die in Abb: 4 mit vollen Linien gezeichnete Stellung heruntergezogen. In dieser
Stellung entfernt der Förderrechen 53 die abgeschnittene Tabakladung. Die Stange 52
steigt darauf wieder und bringt die Finger 10 in ihre Ausgangslage zurück. Dabei trifft
das Segment 32 auf den Lappen 31 und hebt den Kipphebel 25 in seine ursprüngliche Stellung,
worauf die Vorrichtung fertig ist, um die nächste Ladung abzumessen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Tabakzuführungsvorrichtung für Zigarrenmaschinen, bei der der Tabak zwecks Abteilens einer Tabakportion gegen eine entgegen der Wirkung einesGewichtes nachgiebige Wand vorgeschoben wird, die nach einer gewissen Verschiebung die Vorrichtung zum Vorschieben des Tabaks im Sinne der Unterbrechung des Vorschubes beeinflußt, gekennzeichnet durch einen sich auf die vor der nachgiebigen Wand anstauende Tabakmenge aufsetzenden, in der Höhe verschiebbaren Fühler (17), der entsprechend seiner Höhenlage den Zeitpunkt der Unterbrechung des Tabakvorschubes regelt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (17) bei seiner Bewegung den Stützpunkt eines beispielsweise gewichtsbelasteten Fallhebels (25) auf einer von der nachgiebigen Wand (10) verstellten Stützfläche (32) verschiebt und dadurch den Zeitpunkt des Herabfallens des Hebels (25), der beim Herabfallen die Vorrichtung zum Vorschieben des Tabaks im Sinne der Unterbrechung des Vorschubes beeinflußt, regelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI39546D DE557540C (de) | 1929-10-13 | 1929-10-13 | Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI39546D DE557540C (de) | 1929-10-13 | 1929-10-13 | Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557540C true DE557540C (de) | 1932-08-24 |
Family
ID=7190081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI39546D Expired DE557540C (de) | 1929-10-13 | 1929-10-13 | Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557540C (de) |
-
1929
- 1929-10-13 DE DEI39546D patent/DE557540C/de not_active Expired
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