DE557190C - Verfahren zur Herstellung von Schweissstahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schweissstahl

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DE557190C
DE557190C DEE42103D DEE0042103D DE557190C DE 557190 C DE557190 C DE 557190C DE E42103 D DEE42103 D DE E42103D DE E0042103 D DEE0042103 D DE E0042103D DE 557190 C DE557190 C DE 557190C
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rolling
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EISENWERK NUERNBERG AKT GES VO
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C3/00Manufacture of wrought-iron or wrought-steel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • - Verfahren zur Herstellung von Schweißstahl Die übliche Herstellung von Schweißstahl erfolgt durch Auswalzen von Paketen, die aus auf bestimmte Längengeschnittenen Platinen, genannt Rohschienen, zusammengesetzt sind. Die Herstellung dieser Rohschienen erfolgt durch Auswalzen von Puddelluppen- oder Schrottpaketen. Die flache Form dieser Rohschienen bleibt während des Walzvorganges im allgemeinen erhalten und ist bei dem fertigen Erzeugnis im Schliffbild noch deutlich zu erkennen.
  • Die Folge dieses Herstellungsverfahrens ist nun, daß die Festigkeit des gewonnenen Schweißstahles in den verschiedenen Richtungen quer zur Walzrichtung verschieden groß ist. Es besteht beim Biegen wie beim Lochen, Stauchen usw. die Gefahr eines Aufblätterns der Platinenlage, wenn die Beanspruchung in Richtung der Platinenlagen erfolgt, während der Widerstand senkrecht zur Ebene der Platinenlage in jeder Hinsicht den Materialeigenschaften entspricht. Der Verformungswiderstand und die Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion ist in den verschiedenen Richtungen bei diesem Schweißstahl verschieden groß. Die waagerechte Lage der Platinen im Schweißofen erschwert ferner beim Erhitzen der Pakete das Ausfließen der sich bildenden Schweißschlacke; trotz sorgfältiger Behandlung durch wiederholtes Kanten besteht bei dem bisher üblichen Verfahren die Gefahr, daß eine zu große Schweißschlackenmenge zwischen den Platinen eingeschlossen bleibt.
  • Die Erfindung gibt ein Verfahren zur Herstellung von Schweißstahl aus Platinenpaketen an, bei welchen die eben geschilderten Nachteile vermieden werden. Es wird demgemäß das auszuwalzende Paket aus im wesentlichen winkelförmigen Platinen oder anderem Werkstoff aufgebaut und der Walzvorgang so geleitet, daß eine annähernd spiralige Faltung und Lagerung der Schichten im gewalztenEnderzeugnis entsteht. Es liegen nunmehr die einzelnen Platinen nicht mehr in einer Ebene übereinander, sondern diese verlaufen derart, daß eine bevorzugte Festigkeitsebene und eine benachteiligte Richtung nicht mehr zu erkennen sind.
  • Der Verformungswiderständ des gewalzten Materials wird nunmehr nach allen Richtungen gleichwertig. Auch bei stärkerer Verformung durch Lochen, Drehen, Biegen, Stauchen asw. ist die Gefahr eines Aufblätterns der einzelnen Lagen nicht mehr vorhanden. Insbesondere ist dies zu bemerken beim Biegen von Stücken, die aus der Querrichtung der Walzstücke entnommen werden müssen. Der Korrosionswiderstand ist nach jeder Richtung hin infolge des im großen und ganzen gleichförmigen Aufbaues des Querschnittes gleichmäßig; er wird außerdem dadurch erhöht, daß die eingebetteten Schlackenzeilen fast überall senkrecht zur Richtung des Korrosionsangriffes stehen. Die schädlichen Schlackennester zwischen den Platinen werden wesentlich gemindert und eine gleichmäßige Ausbildung der Schlackenzeilen bewirkt. Die bekannten Materialeigenschaften sind für die Gesamtlänge des Walzstabes gewährleistet.
  • An Hand der Zeichnung soll das Verfahren beschrieben werden.
  • An Abb. r ist der Querschnitt eines erfindungsgemäß aufgebauten Paketes dargestellt; die einzelnen Platinen d, b, c usw. besitzen winkelförmige Gestalt. Beim Walzen werden die unteren spitzwinkeligen Enden des Paketes durch eine geeignete Kalibrierung nach der Mitte hin zusammengefaltst, und es entsteht im weiteren Verlauf des Walzvorganges dann ein Knüppel, der etwa den in Abb. z wiedergegebenen Querschnitt aufweist; die einzelnen Schichten sind nunmehr im wesentlichen in spiraligen Falten umeinander gelagert, und es weist das fertige Stück nach allen Richtungen quer zur Walzachse gleiche Festigkeit auf.
  • Als Ausgangsmaterial für das neue Verfahren können nicht nur eigens gewalzte Platinen, sondern auch andere Rohstoffe genommen werden, die eine für den oben beschriebenen Vorgang geeignete Form besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schweißstahl, dadurch gekennzeichnet, daß das auszuwalzende Paket aus winkelförmigen Platinen (a, b, c) oder ähnlich gekrün-iintem Ausgangsmaterial besteht und der Walzvorgang so geleitet wird, daß eine im wesentlichen spiralige Faltung und Lagerung der Schichten im gewalzten Knüppel entsteht.
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