DE556434C - Aufgabevorrichtung - Google Patents
AufgabevorrichtungInfo
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- DE556434C DE556434C DEH127017D DEH0127017D DE556434C DE 556434 C DE556434 C DE 556434C DE H127017 D DEH127017 D DE H127017D DE H0127017 D DEH0127017 D DE H0127017D DE 556434 C DE556434 C DE 556434C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C7/00—Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
- B28C7/0046—Storage or weighing apparatus for supplying ingredients
- B28C7/0053—Storage containers, e.g. hoppers, silos, bins
- B28C7/0076—Parts or details thereof, e.g. opening, closing or unloading means
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
- Aufgabevorrichtung Um Schüttgüter in gleichmäßiger, geregelter Menge der Verarbeitung oder Verwendung zuzuführen, verwendet man bisher Transportbänder, die, unter den entsprechenden Bunkern angeordnet, mit regelbarer Geschwindigkeit oder regelbarer Schüttguthöhe umlaufen. Diese Einrichtungen erfordern viel Platz und sind auch für pulveriges, leicht fließendes Schüttgut, wie Zementrohmehl, Kohlenstaub oder Feinmüll, nicht verwendbar, da zu viel Staub aufgewirbelt wird. Für gröbere Schüttgüter werden meist in der waagerechten Ebene umlaufende Aufgabeteller verwendet, denen das Schüttgut von oben durch ein teilweise seitlich offenes Rohr zugeführt wird, um an diesen Stellen durch feststehende Abstreifmesser nach außen gedrückt zu werden. Auch diese Einrichtungen eignen sich nicht für sehr leicht rieselnde Stoffe, da diese nicht gehindert werden, bei Schwankungen in der Fließbarkeit in ungeregelter Menge auf den Aufgabeteller auszulaufen.
- Für solche leicht fließenden Stoffe, wie Zementmehl, Kohlenstaub oder Feinmüll, hat man daher meist geschlossene Zellenräder verwendet, bei denen jede Zelle zuerst zu dem Schüttgutbunker, dann einem geschlossenen Zellenkasten und zuletzt der Schüttgutabfiihrung zu geöffnet wird. Diese Zellenräder haben jedoch den Nachteil, daß die einzelnen Zellen und insbesondere das Innere des Zellenkastens nur außerordentlich schwer zugängig sind. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß in dem senkrechten Zuführungsrohr über dem bekannten umlaufenden Aufgabeteller mit Zellenrad ein feststehendes Dachblech angeordnet wird, das stets mehr als zwei Zellen des Zellenrades überdeckt, und daß gegenüber der Gutsaustrittsöffnung des Zuführungsrohres eine nachgiebige Prallplatte angeordnet ist, die beim Durchfließen einer zu großen Menge Schüttgut verschoben wird und dadurch die Gutsaustrittsöffnung ganz oder teilweise verschließt.
- Eine Aufgabevorrichtung nach der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in Abb. r im Längsschnitt, in Abb. i im Grundriß dargestellt.
- Die Vorrichtung besteht aus dem meist in der waagerechten Ebene umlaufenden Teller a, über dein das Zuführungsrohr b mündet. In dieses Rohr ragt das mit dem Teller a. gleichachsige und fest verbundene Zellenrad c hinein, das im Ausführungsbeispiel mit vier Zellen dargestellt ist.
- Im Zuführungsrohr b ist seitlich eine Öffnung d angebracht, die jeweils die Entleerung einer Zelle gestattet. Um ein Durchrutschen des Schüttgutes durch die sich gerade entleerende Zelle zu verhindern, ist über dem Zellenrad ein feststehendes Dach e vorgesehen, das die sich entleerende Zelle abdeckt. Zweckmäßig wird dieses Dachblech e jedoch so groß ausgeführt, daß es auch ein Nachrutschen aus der jeweils voraufgegangenen oder nachfolgenden Zelle verhindert, was durch ein teilweises Abdecken des Rohrquerschnitts leicht erreicht werden kann.
- Die öffnung d des Zuführungsrohrs b ist außerdem durch einen Schieber f verschließbar, der an einem Doppelhebel g befestigt ist. Dieser Doppelhebel wird durch eine Klinke h in seiner Stellung gehalten und nur dann freigegeben, wenn auf die der öffnung d gegenüberliegende Prallplatte i ein nennenswerter Druck ausgeübt wird. Dieser Druck wird stets dann eintreten, wenn eine unzulässig große Gutsmenge aus der Öffnung d austritt. Dann wird die Prallplatte i nach außen verschoben und löst die Klinke h aus, so daß unter Einwirkung des Gegengewichts k der Doppelhebel g geschwenkt wird und der Schieber f das Zuführungsrohr abschließt. Diese Sicherheitseinrichtung wird besonders dann vorteilhaft sein, wenn besonders leicht fließendes Schüttgut geregelt aufgegeben werden soll.
- Je nach den vorliegenden Verhältnissen und zu verarbeitenden Stoffen wird die Gestaltung der Aufgabevorrichtung geändert werden, wobei, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, die Zahl und Größe der Zellen des Zellenrades c, die Form des Dachbleches e und die Ausgestaltung der Schnellschlußvorrichtung i-k verändert werden kann. Beispielsweise wird es unter Umständen zweckmäßig sein, das Dachblech über drei Zellen des Zellenrades erstrecken zu lassen oder die Prallplatte i durch Federn abzustützen, so daß der Schieber f allmählich, je nach Stellung der Prallplatte i, geschlossert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufgabevorrichtung für Schüttgut, insbesondere für staubförmige Stoffe, mit einem umlaufenden Aufgabeteller, einem Zellenrad und einem die einzelnen Zellen abdeckenden Dachblech, dadurch gekennzeichnet, daß das Dachblech (e) stets mehr als zwei Zellen des fest auf dem Aufgabeteller (a) angebrachten Zellenrades (c) überdeckt, und daß gegenüber der Gutsaustrittsöffnung (d) des Zuführungsrohres (b) eine nachgiebige Prallplatte (i) angebracht ist, die beim Durchfließen einer zu großen Menge Schüttgut verschoben wird und dadurch die Gutsaustrittsöffnung (d) ganz oder teilweise verschließt. z. Aufgabevörrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (i) eine Klinke (h)- betätigt, die beim Auslösen den sofortigen Abschluß der Austrittsöffnung (d) durch einen Schieber (f) herbeiführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH127017D DE556434C (de) | 1931-05-23 | 1931-05-23 | Aufgabevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH127017D DE556434C (de) | 1931-05-23 | 1931-05-23 | Aufgabevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556434C true DE556434C (de) | 1932-08-08 |
Family
ID=7175261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH127017D Expired DE556434C (de) | 1931-05-23 | 1931-05-23 | Aufgabevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556434C (de) |
-
1931
- 1931-05-23 DE DEH127017D patent/DE556434C/de not_active Expired
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