DE556385C - Trockenverfahren fuer plastische Massen - Google Patents

Trockenverfahren fuer plastische Massen

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DE556385C
DE556385C DEB136926D DEB0136926D DE556385C DE 556385 C DE556385 C DE 556385C DE B136926 D DEB136926 D DE B136926D DE B0136926 D DEB0136926 D DE B0136926D DE 556385 C DE556385 C DE 556385C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/18Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact
    • F26B3/20Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact the heat source being a heated surface, e.g. a moving belt or conveyor
    • F26B3/205Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact the heat source being a heated surface, e.g. a moving belt or conveyor the materials to be dried covering or being mixed with heated inert particles which may be recycled

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Trockenverfahren für plastische Massen Gegenstand der Erfindung ist ein Trockentlerfahren für plastische Massen jeder Art.
  • Bekanntlich bereitet tfie Trocknung plastischer Massen technische und wirtschaftliche Schwierigkeiten, besonders wenn Formveränderungen oder Beschädigungen der geformten Gegenstände vermieden werden sollen. Keiner zur Behebung dieser Schwierigkeiten gemachten Vorschläge hat praktische Ergebnisse gezeitigt.
  • Nach vielen Versuchen gelangte der Erfinder zu folgenden Feststellungen und Schlüssen: Wenn ein aus plastischer Masse irgendwelcher Art (Lehm mit Wasser, Kornmehl mit Wasser, Schokoladenbrei u. a.) geformter, noch feuchter Gegenstand erwärmt wird, treten in demselben mehr oder weniger erhebliche Beschädigungen auf, die in unmittelbarer Beziehung zur Höhe der Trockenlufttemperatur und der Schnelligkeit des Trokken vorganges stehen. Diese Erscheinung rührt vermutlich daher, daß die Außenfläche des trocknenden Gegenstandes durch die Wärme schneller trocknet als das Innere, und demzufolge bekommt die äußere Kruste gegenüber der .Gesamtmasse eine Härte, die der Feuchtigkeit aus. dem Innern den Austritt versperrt. Unter der Wirkung des Druckes, den das Wasser in flüssiger oder in Dampfform mit dem Bestreben auszutreten entwickelt, entstehen Risse, welche die Festigkeit des Formlings beeinträchtigen. Es wurde nun gefunden, daß man obige Übelstände beheben und dabei äußerst schnelles Trocknen erzielen kann, wenn die auf kaltem Wege hergestellten oder in der ganzen Masse b'zw. in den einzelnen Bestandteilen gesöudert-vorgewärmten Formlinge in ein sie allseitig umgebendes erwärmtes Bett von Sand oder gleichartigen pulverförmigen Stoffen eingesetzt und hier allmählich bzw. stufenförmig auf eine höhere als die Außentemperatur erwärmt werden, wobei die Anfangstemperatur des Trockenbettes nach Bedürfnis veränderlich ist.
  • Zum Trocknen von Tonformlingen ist schon vorgeschlagen, diese mit Sand umgeben der Wärme auszusetzen, wobei die Waren auf ein Drahtgeflecht oder eine durchlöcherte Platte so zu legen sind, daß die Wärme gleichmäßig von allen Seiten in das zu trocknende Produkt eindringen kann. Einen Erfolg bringt dieses Verfahren aber nicht, -wenn man nicht die anderen oben gegebenen Vorschriften beachtet, also ein schon erwärmtes Sandbett benutzt, die Formlinge allseitig in den vorgewärmten Sand einbettet und die Temperatursteigerung allmählich bzw. stufenförmig vornimmt.
  • Besonders wichtig für den Erfolg'ist die allmähliche und stufenweise Steigerung der Temperatur, eine plötzliche Wärmewirkung ist schädlich.
  • Die besten Ergebnisse hinsichtlich Schnelligkeit des Trocknens werden erzielt, wenn der zu trocknende Gegenstand mit bereits erwärmter Masse beliebiger Art geformt-worden ist, sei es, daß die Gesamtmasse vorgewärmt wurde, sei es, daß einzelne Bestandteile der Masse gesondert vorgewärmt wurden.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht an die vorstehend beispielsweise aufgezählten Stoffe und Bestandteile für die plastische Masse und die Einbettungsmasse gebunden, so kann z. B. die Einbettungmasse aus Ziegel- oder Marmorpulver, Metallfeilspänen, auch Kieselgur, Sägemehl, Feuertonen, Porzellan oder anderen gleichartigen oder gleichwertigen Stoffen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Trockenverfahren für plastische Massen jeder Art, dadurch gekennzeichnet, daß die auf kaltem Wege hergestellten oder in der ganzen Masse bzw. in den einzelnen Bestandteilen gesondert vorgewärmten Formlinge in ein sie allseitig umgebendes erwärmtes Bett von Sand öder gleichartigen pulverförmigen Stoffen eingesetzt und hier allmählich bzw. stufenförmig auf eine höhere als die Außentemperatur erwärmt werden, wobei die Anfangstemperatur des Trockenbettes nach Bedürfnis veränderbar ist.
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