DE555892C - Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlraeumen in Eisenbetonbalken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlraeumen in Eisenbetonbalken

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DE555892C
DE555892C DEZ18802D DEZ0018802D DE555892C DE 555892 C DE555892 C DE 555892C DE Z18802 D DEZ18802 D DE Z18802D DE Z0018802 D DEZ0018802 D DE Z0018802D DE 555892 C DE555892 C DE 555892C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/003Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
    • B28B11/006Making hollow articles or partly closed articles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlräumen in Eisenbetonbalken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlräumen in Eisenbetonbalken, wobei zunächst auf dem Boden einer oben offenen äußeren Form die untere Betonwandung ein rahmenartiger Formkern aufgesetzt und mit dessen Hilfe die senkrechten Wandungen bzw. Längs-und Querwandungen der Hohlräume aufgestampft und alsdann nach Entfernung der Formkerne die letzte Abschlußwand der Hohlräume gebildet wird.
  • Bekannten Verfahren dieser Art gegenüber kennzeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß nach dem Herausheben der Kernrahmen auf an deren Stelle eingesetzten Hilfsstützen aufliegenden und mit diesen im Balken verbleibenden leichten Abdeckplatten, z. B. aus Schilfrohr oder Dachpappe, die obere Abschlußwandung des Balkens aufbetoniert wird.
  • Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung können auf wirtschaftliche Weise verhältnismäßig leichte, aber doch hoch zu beanspruchende Eisenbetonbalken mit allseitig geschlossenen Hohlräumen in praktisch beliebigen Abmessungen auch von Arbeitern ohne besondere Fachkenntnisse einwandfrei hergestellt werden.
  • Zur Erläuterung des Verfahrens zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch einen Deckenbalken, Abb.2 einen Querschnitt dieses Balkens nach der Linie a-b der Abb. i, Abb.3 einen waagerechten Längsschnitt des gleichen Balkens nach der Linie e-f der Abb. 2, Abb.4 einen senkrechten Teillängsschnitt eines in der Herstellung befindlichen Balkens mit den bezüglichen Teilen der Schalungsform, Abb. 5 und 6 Querschnitte nach den Linien g-h bzw. i-k der Abb. 4, Abb. 7 einen waagerechten Teillängsschnitt eines Balkens mit nach dem Balkenkopf zu verstärkten Seitenwänden.
  • Zur Herstellung der mit allseitig geschlossenen Hohlräumen versehenenEisenbetondeckenbalken nach den Abb. i bis 3 und Abb. 7 wird zunächst auf dem Boden der oben offenen äußeren Schalungsform 8 (Abb. ¢ bis 6) die untere Betonwandung i mit ihren Eiseneinlagen 2 gebildet. Danach werden die inneren Kernrahmen 3 mit Abstand voneinander und von den Enden der Schalungsform in die Außenschalung 8 eingesetzt und durch Auffüllen und Aufstampfen mit Betonmasse die Querwände 4 der Hohlräume, die Seitenwände 9 und die Köpfe des Balkens geformt. Gleich nach Beendigung dieser Arbeit werden die Kernrahmen 3 herausgezogen und an deren Stelle im Balken verbleibende Hilfsstützen 5 eingesetzt, auf welche leichte Abdeckplatten 6, die ebenfalls im Balken verbleiben, aufgelegt werden. Die z. B. aus Schilfrohr, imprägnierter Dachpappe oder ähnlichen Stoffen bestehenden Abdeckplatten 6 bilden die waagerechte Unterlage, auf welcher die obere Abschlußwandung 7 des Balkens aufbetoniert wird: -Damit ist die Herstellung des Balkens beendet.
  • Die Seitenwände 9 können gemäß Abb. 7 nach den Balkenköpfen zu so verstärkt ausgeführt werden, daß sie auch starker Querbeanspruchung widerstehen können.
  • Für größere Spannweiten werden die Deckenbalken zweckmäßig an der Baustelle angefertigt. Fugen zwischen aneinanderstoßenden Balken werden, wie üblich, mit Zementmörtel ausgefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlräumen in Eisenbetonbalken, wobei zunächst auf dem Boden einer oben offenen äußeren Form die untere Betonwandung des Formlings gebildet, auf diese untere Betonwandung ein rahmenartiger Formkern aufgesetzt und mit dessen Hilfe die senkrechten bzw. Längs- und Querwandungen der Hohlräume aufgestampft und alsdann die Formkerne entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Herausheben der Kernrahmen (3) auf an deren Stelle eingesetzten Hilfsstützen (5) aufliegenden und mit diesen im Balken verbleibenden leichten Abdeckplatten (6), z. B. aus Schilfrohr oder Dachpappe, die obere Abschlußwandung (7) des Balkens aufbetoniert wird. _
DEZ18802D 1929-01-09 1929-12-17 Verfahren zur Herstellung von allseitig geschlossenen Hohlraeumen in Eisenbetonbalken Expired DE555892C (de)

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