DE555451C - Elektrische Betaeubungsvorrichtung fuer Tiere - Google Patents

Elektrische Betaeubungsvorrichtung fuer Tiere

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DE555451C
DE555451C DEG79547D DEG0079547D DE555451C DE 555451 C DE555451 C DE 555451C DE G79547 D DEG79547 D DE G79547D DE G0079547 D DEG0079547 D DE G0079547D DE 555451 C DE555451 C DE 555451C
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animals
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/06Slaughtering or stunning by electric current

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Elektrische Betäubungsvorrichtung für Tiere Der Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Betäubungsvorrichtung für Tiere mittels beweglicher Kopf- und Halselektrode. Diese Vorrichtung unterscheidet sich von bekannten beweglichen Vorrichtungen dieser Art dadurch, daß die Kopfelektrode an einem Rohr angeordnet ist, in dessen Innerem die Aufhängevorrichtung für die Halselektrode ein- und ausziehbar vorgesehen ist. Die Kopfelektrode ist bogenförmig bzw. bügelartig ausgebildet und drehbar, so daß sie entweder breit, also quer zur Längsrichtung des Tieres, oder parallel der Längsrichtung hahnenkammartig aufgesetzt werden kann. Das Queraufsetzen der Kopfelektrode ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn sie auf dem Nacken des Tieres ruhen soll, während die Längsstellung dann vorzuziehen ist, wenn sie über dem Schädeldach des zu betäubenden Tieres Anwendung findet. Die Halselektrode ist zweckmäßigerweise eine frei drehbare, mit Stacheln bewährte Walze.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die Ansicht der Vorrichtung, Fig. z den Unterpol und Fig.3 die Anbringung der Vorrichtung bei einem Schwein.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem hohler. isolierten Rohre i, das in irgendeiner Weise durch die Öse a aufhängbär eingerichtet ist. Am unteren Ende des isolierten Rohres i befindet sich in einem isolierten Stück 3 eingesetzt ein drehbarer Kamm ¢, die sogenannte Nacken- oder Kopfelektrode. Diese Elektrode ist verschwenkbar. Die Stromzuführung zu dieser Elektrode erfolgt durch den in dem isolierten Rohre 5 vorgesehenen Zuleitungsdraht. Im Inneren des Rohres i läuft ein Gurt 6. An diesem Gurt 6 sind am Unterteil zwei Gliederketten oder Gliederrohre mit Zugkabe17 vorgesehen, die selbst hohl ausgebildet sind, so daß in ihrem Inneren der Zuleitungsdraht 8 für die Halselektrode 9 geführt werden kann. Durch Ziehen an dem Gurt 6 bzw. an der Kugel i o des Gurtes 6 kann die Entfernung zwischen der Hals- und der Nackenelektrode verringert werden, um sich so an den Tierkörper anzulegen und den Abmessungen des Tierkörpers anzupassen. Die jeweilige Lage wird durch einen Sperrhebel i i gesichert. Zum Erweitern des Abstandes zwischen der Halselektrode g und der Nackenelektrode 4 genügt es, den Hebel i i zu lösen, worauf die Öffnung sich schlingenartig erweitert. Die Führung 7 für die Halselektrode 9 läuft in beiderseits des Rohres i vorgesehene Federspiralen 12 ein, die elastisch nachgiebig eine selbsttätige Anlegung und guten Sitz verbürgen, ohne einen übermäßigen Druck eintreten zu lassen. Die Halselektrode 9 ist eine rotierende Wale, die mit Stacheln 13 bewehrt ist. In gleicher Weise besitzt die Nackenelektrode derartige Stacheln 13. Ein Schiff 14 umgibt die Halselektrode nach unten, so daß beim Niedersinken des Tieres die stromführenden Stacheln. nicht mit der Erde in Berührung kommen können. Die Kopfelektrode 4 wird dem zu betäubenden Tiere auf die Stirn bzw. auf den Nacken angesetzt, ohne daß dabei auf die sonst immer im Wege stehenden Ohren Rücksicht genommen werden muß, nachdem die bewegliche Schlinge 7 dem Tiere über den Kopf geworfen worden ist. Durch Anziehen des Gurtes 6 wird ein fester Sitz zwischen der Kopfelektrode 4 und der Halselektrode 9 gewährleistet und bei Bewegung des Tieres, bei Muskelspannungen u. dgl. sorgt die Federhülse 12 für den Ausgleich. Durch Umlegen des Schalthebels 15 wird dann der Strom in die Vorrichtung geschickt und das Tier fällt zusammen. Die Vorrich tung bleibt unter Strom, selbst an dem zusammengesunkenen Tiere, bis die Betäubung hinreichend tief ist und kann dann nach Abschalten des Stromes in einfacher Weise durch Verlängern der Schlinge 7 wieder abgenommen werden. Durch die Vorrichtung kann bei länger währenden Operationen, wie z. B. bei Kastrationen von Hengsten, Bullen oder Ebern, während der Operation eine fortlaufende Betäubung gewährleistet werden, da die Vorrichtung festsitzt und nicht außer Kontakt mit dem Tierkörper kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Betäubungsvorrichtung für Tiere mittels beweglicher Köpf- und Halselektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfelektrode (4) an einem Rohr(i) angeordnet ist, in dessen Innerem die Aufhängevorrichtung (7) für die Halselektrode (9) ein- und ausziehbar vorgesehen ist.
DEG79547D 1931-04-25 1931-04-25 Elektrische Betaeubungsvorrichtung fuer Tiere Expired DE555451C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1632084B1 (de) * 1966-02-23 1971-06-09 Slagteriernes Forskningsinst Anlage zum betäuben von schlachtschweinen
US4748719A (en) * 1985-11-27 1988-06-07 T.H. Walker & Sons Limited Stunning of animals
DE4116670A1 (de) * 1991-05-22 1992-11-26 Werner Schwartz Vorrichtung zur durchfuehrung eines mikrowellen-betaeubungs-verfahrens fuer schlachttiere
WO2002058475A1 (en) * 2001-01-23 2002-08-01 The University Of Bristol Method of and apparatus for rendering an animal insensible

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