DE617540C - Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betaeubungsvorrichtung fuer Schlachttiere - Google Patents

Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betaeubungsvorrichtung fuer Schlachttiere

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DE617540C
DE617540C DEK127364D DEK0127364D DE617540C DE 617540 C DE617540 C DE 617540C DE K127364 D DEK127364 D DE K127364D DE K0127364 D DEK0127364 D DE K0127364D DE 617540 C DE617540 C DE 617540C
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Germany
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electrodes
clamp
resilient
handle
stunning device
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Expired
Application number
DEK127364D
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Kemp & Lauritzen
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Kemp & Lauritzen
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/06Slaughtering or stunning by electric current

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betäubungsvorrichtung für Schlachttiere Um das Töten von Schlachttieren möglichst schmerzlos ausführen zu können, hat man bereits Betäubungsgeräte zur Zuführung des elektrischen Stromes mit federnden Elektroden. vorgeschlagen. Diese Einrichtungen sind aber teilweise umständlich beim Anlegen an den Körper des zu, betäubenden Tieres, weil die Elektroden gespreizt werden müssen und in den meisten Fällen das; Gerät dauernd gehalten werden muß, damit es, namentlich beim Niederfallen .des Tieres, sich nicht wieder löst.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt das Anlegen der Elektroden an den Kopf des Schlachttieres durch Umstellen eines Stiels oder Handgriffes des Geräts, wobei die anfangs gespreizten Elektroden gegeneinanderbewegt und seitlich an den Kopf des Schlachttieres, ohne dieses zu beunruhigen, federnd angelegt werden. In dieser Klemmstellung sperrt sich das Gerät selbsttätig. Es ist also nicht nötig, das Gerät dauernd zu beaufsichtigen, sondern man kann mittels eines zweiten Geräts sofort ein anderes Tier betäuben.
  • Vorteßhaft wird bei dem Umstellen des Griffes auch ein Kontakt geschlossen, durch den die Stromzuleitung sofort eingeschaltet und die Betäubung eingeleitet wird, so daß das Schlach tier das Gerät nicht wieder abschütteln oder abstreifen kann.
  • .Die Erfindung ist schematisch in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. i in Draufsicht, teidweist im waagerechten Schnitt, und in Abb. z in Seitenansicht in der schrägen Anlagestellung, teilweise im senkrechten Schnitt.
  • Die Elektroden 3, die ein nut Salzwasser angefeuchtetes Kissen q. (Abb. z) aufnehmen können, befinden sich auf federnden Armen 5, die je :einen nicht dargestellten Halter, z. B. einen zugleich als Feder wirkenden S;tahldra:ht, enthalten und auf einem der Einfacliheit halber als KMz dargestellten Halter 6 befestigt sind. Der Halter ist hohl und nimmt, wile in Ab!b. a angedeutet ist, die Anschlüsse 7 der Stromzuführung 8 auf, wobei deren einer mit Kontakten 9 versehern ist, die in nicht näher dargestellter Art und Weise durch Druck auf 'einen äußeren Knopf i o geschlossen werden können.
  • Im veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird vorausgesetzt, daß die Bewegung der Elektroden in die Klemmlage durch die Hand erfolgt. Zu .diesem Zweck kann der mit ungleich langen Schenkeln i i und 1a U-förmig ausgeführte Stiel des Geräts am einen Knie durch in Lager i¢ angehrachte Zapfen 15 drehbar mit 6 _ und am anderen . Knie bzwv. dem Bolzen x6 durch ein in der '; Hauptsache T- öder Yförn@ges. Gesitänge 17, 18 mit den die Elektroden tragenden Armen 5 verbunden sein. Beim Umlegen des1 Stiels aus der punktierten in die mit ausgezogene. Li:nmen dargestellte Lage nach Abb. z nähern sich die federnden Arme einander; wenn sich zwischen ihnen der Kopf eines SchlachtUnres befindet, nehmen die Elektroden die in Abb. i punktiert dargestellte Klemmlage ein. Gleichzeitig wird der Strom dadurch geschlossen, daß der erwähnte Knopf i o durch den kürzeren Scheel i 2 (Abb. 2) ' des U-förmigen Stiels @einwärtsi gedrückt -wird. Da das: Gestänge 17 beim Umlegen unter die Drehachse des. -Stiels (die Zapfen 15) geb.rach't wird, vei-riegeIt es den Stiel und mithin das ganze Gerät, so daß es ,selbsttätig in der Klemm- bzw. Retäubungslage verblembt.
  • Soll das Gerät nach dem Verlauf der für die tiefe Betäubung nöt@g,en Anzahl von Sekunden entfernt werden, so dreht man -den Stiel von der schwarz ausgezogenen in die punktierte Lage der Abb.2 zurück; diese Bewegung veamilaßt sofort die Unterbrechung des Stromes; sobald das Gestänge i 7 über die Zapfen. 15 gelangt ist, kann das Gerät infolge der federnden Wirkung der Elektrodenarme leicht vom ,Tier abgenommen werden. Gegen das Ende der Bewegung kann ein- am Stiel angebrachter Federhaken z9 (Ab:b. 2) von einer am Kloau 6 vorgesiehenen Klinke 2a gefängen werden,: so da:ß: der Stiel die stromunterbrechende Lage, für der er zur Führung des Geräts zum Zweck des Anlegen5 auf dio Tiere dient,. nicht imbeab-Slchtigt; verlassen kann.
  • - Die veranschaulichte Form des Geräts ist, Maie erwähnt, nur ein Beispiel, das in mannigfacher Weise innerhalb: des Rahmens der Erfindung abgeändert werden kann. So läßt sich :eine federnde Beeinflussung der Elektroden -durh: andere Mttel als die emwährnten erreichen. Sie kann die entgegengesetzte Wirkung haben, d. h. bestrebt stein, die Elektroden einander zu nähern, in welchem Fafe der Stiel oder dessen beweglicher Teil in der stromunterbrechenden Lage bzw. der Führungslage die Aufgabe hat, die Elektroden gegen die Federwirkung im gewissen Abstand voneinander zu sperren, so daß sie, sobald die Sperrung aufgehoben wird, um das Tier spannen.
  • Anstatt das Gerät in der Betäubungslage dadurch zu sperren, daß das Gestänge 17 an der Drehachse- des Stiels (z. B. dem Zapfen 15) vorbeigeführt wird, lassen sich besondere Sperrmittel beliebiger bekannter Art, z. B. nach Art der Sperrung i9, 20, verwenden.
  • Anstatt deal Stiel oder steinen beweglichen Teil drehbar um eine. Querachse, z. B. den Zapfen 15, anzubAngen, kann er um nenne Längsachse drehbar sein, und durch ' diese Drehung z. B. eine kabiel- oder kettenähnliche Verbdung zwischen den Elektrodenarmen verkürzen oder verlängern, wobei: die Elektroden oder der drehbare Stiel durch beliebige Mittel in der einen oder der anderen der Neiden Grenzlagen, gesperrt werden.
  • Der Stromschluß läßt sich selbstverständlich durch beliebige Mittel, gegebenenfalls unabhängig von den Bewegungen des Geräts, herbeiführen. Ferner läßt sich, wie oben angedeutet, das Festklemmen der Elektroden durch Einschaltung -einer gäei;gneten, leicht zugänglichen Hilfskraft, wie des, ,elektris5chen Stromes; der Druckluft, des Vakuums, der Wasserkraft uß#w, an Stelle der Handbewegung bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betäubungsvorrichtung für Schlachttiere, dadurch gekennzeichnet, daß an dem. die beiden mit Elektroden versehenen federnden Arme tragenden Mittelstück eine H;ebielanordnung vorgesehen ist, durch die die-normal - in offener Lage gehaltenen Klammerarme gespannt und in der gespannten Lage gesperrt werden;. ._
DEK127364D 1932-02-29 1932-10-18 Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betaeubungsvorrichtung fuer Schlachttiere Expired DE617540C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DK617540X 1932-02-29

Publications (1)

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DE617540C true DE617540C (de) 1935-08-21

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK127364D Expired DE617540C (de) 1932-02-29 1932-10-18 Klammerartige, zwei federnde Elektroden aufweisende Betaeubungsvorrichtung fuer Schlachttiere

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DE (1) DE617540C (de)

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