DE555322C - Bewegliche Schleuse zum Einbringen von Gegenstaenden in Gefaesse mit hohem UEberdruck oder Unterdruck - Google Patents
Bewegliche Schleuse zum Einbringen von Gegenstaenden in Gefaesse mit hohem UEberdruck oder UnterdruckInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/86—Vessels; Containers; Vacuum locks
- H01J29/865—Vacuum locks
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine bewegliche Schleuse zum Einbringen von
Gegenständen in Gefäße mit hohem Überdruck oder Unterdruck, insbesondere von flachen Gegenständen mit verhältnismäßig geringer
Dicke und großer Oberfläche, z. B. von photographischen Platten in Röntgenröhren
oder Kathodenstrahlröhren.
Bei Verwendung von Schleusen zum Einbringen von Gegenständen in ein unter hohem
Überdruck oder Unterdruck stehendes Gefäß ist eine wesentliche Störung des im Gefäß
herrschenden Druckes unvermeidlich, selbst wenn der tote Raum der Schleuse so klein als
nur irgend möglich gemacht wird. Zur Verringerung dieser Störung hat man bereits
vorgeschlagen, den den einzubringenden Gegenstand enthaltenden Schleusenraum erst
mit der Außenluft, dann mit einem einen Zwischendruck enthaltenden Raum und schließlich mit dem den hohen Überdruck
bzw. Unterdruck enthaltenden Gefäß in Verbindung zu bringen. Die Schleuse muß hierbei
drei Stellungen einnehmen. In der einen Stellung wird der Gegenstand in die Schleusenkammer
eingebracht, in der zweiten Stellung wird die Schleusenkammer mit dem den Zwischendruck enthaltenden Raum verbunden,
und in der dritten Stellung wird der Gegenstand in das eigentliche Gefäß geführt,
in welchem die Einwirkung auf den eingebrachten Gegenstand erfolgen soll.
Ein Übelstand der bekannten Anordnungen dieser Art waren die verhältnismäßig großen
erforderlichen Abmessungen und die entsprechend hohen Herstellungskosten.
Es ist z. B. folgende in Abb. 8 schematisch gezeichnete Anordnung einer beweglichen
Schleuse zum Einbringen von photographischen Platten in den Vakuumraum eines Kathodenstrahloszillographen vorgeschlagen
worden: Auf der Außenfläche eines Hahnkegels sind drei der Größe der photographischen
Platten entsprechende flache Schleusenräume ausgespart und in dem Hahnkörper um je i2o° gegeneinander versetzt eine Öffnung
zur Einführung der photographischen Platte, ein schmaler Kanal zur Verbindung mit dem Vorvakuum und eine öffnung für
die Belichtung der Platte angeordnet. Dann ist ein Hahnkegel mit sehr beträchtlichem
Umfang erforderlich, wie sich aus folgender Überlegung ergibt:
Bezeichnet man die drei Stellungen, in welchen der Schleusenraum mit der Außenluft,
mit dem Vorvakuum und mit dem Hauptvakuum in Verbindung steht, mit I, II und III, so muß auch in den Zwischenstellungen
zwischen I und II, II und III sowie III und I die Schleuse sowohl nach I und II bzw. sowohl nach II als nach III bzw. sowohl
nach III als nach I gut abgedichtet sein, damit kein unmittelbarer Ausgleich zwischen
den verschiedenen Drucken stattfinden kann.
Erfahrungsgemäß ist für eine gute Abdichtung eine bestimmte Breite der Dichtungsfläche und im Falle des Kathodenstrahloszillographen
etwa eine Breite von 25 mm B = 45 mm, ß = S mm und b = 25 mm
erforderlich. Nennt man die Breite der photographischen Platte bzw. die Breite des
Schleusenraums B, die Breite der;Dichtungsfläche, welche zu einer sicheren Abdichtung
ίο erforderlich ist, b und die Breite des zum
Vorvakuum führenden Kanals ß, dann erkennt man, daß mit Rücksicht auf die auch
bei den Zwischenstellungen erforderliche Abdichtung der Umfang des Hahnkükens am verjüngten Ende mindestens gleich
S B J,- β + 6& sein muß. Ist beispielsweise
B = 45 mm, β = 5 mm und b = 25 mm, dann ergibt sich, daß der Umfang am verjüngten
Ende mindestens 380 mm sein muß, ao was einem Durchmesser von 122 mm am verjüngten
Ende und (bei einer Länge der photographischen Platte von 12 cm) einem Durchmesser
von etwa 160 mm am äußeren Ende des Hahnkükens entspricht. Was diese Abmessungen
für die Ausführung bedeuten, erkennt man daraus, daß das Gewicht eines solchen, aus Rotguß hergestellten Hahnes
(Hahnkörpers und Hahnkükens) etwa 50 kg beträgt.
Eine entsprechende Rechnung ergibt, daß auch bei der Verwendung von ebenen Schiebern
als Träger der Schleusenkammer, insbesondere wenn das Einlegen der Platten in beiden
Endstellungen erfolgen soll, außerordentlieh lange Schliffflächen gebraucht werden;
die gesamte Schlifflänge wird hier nämlich GB -j- 3 β -(- ιοί;. Solche großen geschliffenen
Flächen sind in der Herstellung teuer, verziehen sich leicht bei Temperaturschwan-4.0
kungen, sind wegen ihres schweren Gewichtes schlecht zu handhaben und erfordern große Verschiebungskräfte.
Die Erfindung gibt Mittel an, welche eine einfache, Raum, Gewicht und Kosten sparende
und leicht zu handhabende Ausführung der Schleusenvorrichtung ermöglichen, so daß sie
für die verschiedensten praktischen Zwecke leicht angewandt werden kann, ohne daß die
oben geschilderten Nachteile vorhanden sind. Die Erfindung besteht darin, daß der Zwischenraum
zwischen zwei benachbarten Schleusenkammern bzw. zwischen benachbarten Ruhestellungen I, II, III einer Schleusenkammer
kleiner gemacht wird als die Summe aus den Breiten einer Schleusenkammer B und zweier Dichtungsflächen b und daß
die zu dem den Zwischendruck enthaltenden Raum führende Leitung nur bei einer bestimmten
Stellung der Schleusenkammer geöffnet wird.
Es kann beispielsweise die Verbindungsleitung von der Schleusenkammer zur Zwischendruckstufe,
z. B. zum Vorvakuum, derart gesteuert werden, daß die Verbindungsleitung gewöhnlich abgesperrt und nur geöffnet ist,
wenn die Mitte der Schleusenkammer sich gegenüber dem Verbindungskanal befindet.
Es braucht dann, wie eine einfache Überlegung ergibt, der Umfang eines kegelförmigen
Hahnkükens an der verjüngten Seite nur noch mindestens gleich 4B + 4& zu sein. Bei
dem obengenannten Beispiele von B =45 mm, b = 25 mm würde durch diese Maßnahme
der erforderliche Umfang von 380 mm auf 280 mm herabgesetzt werden.
Die Steuerung der Zuleitung zum Zwischendruckbehälter kann entweder durch
einen besonderen, in diese Zuleitung eingebauten Absperrhahn erfolgen, welcher durch
die Bewegung des Schleusenträgers (Flachschieber oder Hahnkegel) nur bei der Stellung
geöffnet wird, in welcher die Mitte der Schleusenkammer der Zuleitung gegenübersteht,
oder es kann im Schleusenträger selbst ein Kanal angeordnet sein, welcher einerseits
in der Schleusenkammer, andererseits in der Schlifffläche des Schleusenträgers mündet und
nur bei der genannten Stellung der Schleusenkammer mit der Zuleitung zum Zwischendruckraum
in Verbindung steht.
Eine wesentliche Herabsetzung der erforderlichen Abmessungen bei der Einschleusung
von flachen Gegenständen, wie z. B. photographischen Platten, Antikathodenblechen von
Röntgenröhren o. dgl., kann auch dadurch erzielt werden, daß die Schleusenkammer, deren
Form zur Verringerung des toten Raumes sich möglichst eng an die Form des einzuschleusenden
Gegenstandes, z. B. der photographischen Platte, anschließt, mit ihrer Oberfläche nicht tangential bzw. parallel zur
Dichtungsfläche, sondern senkrecht zu ihr, also z. B. . bei einem Hahnküken radial
angeordnet wird, so daß die schmale Seite der Schleusenkammer in die Dichtungsfläche zu ioc
liegen kommt. In Abb. 7 ist eine derartige Anordnung der Schleusenkammer schematisch
gezeichnet. Bezeichnet man wieder die Breite der Schleusenkammer, unter der jetzt ihre
Ausdehnung senkrecht zur Dichtungsfläche verstanden wird, mit B, ihre Tiefe (entsprehend
der Dicke der photographischen Platte) mit d und die Breite der Dichtungsfläche
mit b, so beträgt der für ein Hahnküken erforderliche Mindestumfang in diesem Falle
nur 5 d + β + 6 b oder da d und β klein
egenüber b sind, praktisch nur etwa 6b. Nimmt man die Dicke d zu 3 mm an, so
würde sich damit der erforderliche Mindestumfang für ein Hahnküken auf 170 mm
egenüber 380 mm im obengenannten Beispiel verringern, wodurch eine große Ersparnis an
Raum, Gewicht und Herstellungskosten erzielt wird. Bei der radialen Anordnung der
Schleusenkammer kann natürlich die Belichtung einer photographischen Platte nicht in
der Schleusenkammer selbst erfolgen; es ist vielmehr erforderlich, daß die photographische
Platte aus der Schleusenkammer in den Hochvakuumraum selbst eintreten kann, was wiederum
eine besondere Vorrichtung zum Ausschleusen der Platte erforderlich macht. Aber diese Hilfsvorrichtungen sind, wie das Ausführungsbeispiel
zeigt, leicht anzubringen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
Bei dem in Abb. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist
. Abb. ι ein Aufriß einer beweglichen Schleuse mit Planschliff und mit zwei Schleusenkammern
in der linken Einlegestellung, im Schnitt nach A, B, C, D der Abb. 2 gezeichnet,
Abb. 2 der zugehörige Grundriß,
Abb. 3 ein der Abb. 1 entsprechender Schnitt in der Stellung, in welcher der linke Schleusenraum mit dem Vorvakuum in Verbindung steht,
Abb. 3 ein der Abb. 1 entsprechender Schnitt in der Stellung, in welcher der linke Schleusenraum mit dem Vorvakuum in Verbindung steht,
Abb. 4 der zugehörige Grundriß,
Abb. 5 ein den Abb. 1 und 3 entsprechender Schnitt in der Stellung, in welcher der linke Schleusenraum mit dem Hochvakuumrauin in Verbindung steht und der rechte Schleusenraum sich in der Einlegestellung befindet,
Abb. 5 ein den Abb. 1 und 3 entsprechender Schnitt in der Stellung, in welcher der linke Schleusenraum mit dem Hochvakuumrauin in Verbindung steht und der rechte Schleusenraum sich in der Einlegestellung befindet,
Abb. 6 der zugehörige Grundriß.
Das Vakuumgefäß 1 ist unten durch die an ihrer Unterseite eben geschliffene Scheibe 2
verschlossen, in deren Mitte sich das Fenster 10 befindet. An der Schlifffläche gleitet der
bewegliche Schieber 3, welcher rechteckige Vertiefungen 4 und 5 enthält, die zur Aufnahme
der einzuschleusenden Gegenstände dienen. Diese Vertiefungen stehen mit seitlichen
schmalen Nuten 6 und 7 in Verbindung. Außerdem sind in der Schlifffläche 2
die Löcher 8 und 9 angeordnet, welche an die Vor- oder Hoch\rakuumleitung bzw. ein größeres
Vakuumgefäß angeschlossen sind. Das Einschleusen erfolgt nun in der Weise, daß der bewegliche Schieber 3 zunächst in die
Stellung der Abb. 1 und 2 gebracht wird. Die Vertiefung 4 ist dann in ihrer ganzen Fläche
von außen zugänglich und wird mit dem einzuschleusenden Material beschickt, während
die Vertiefung 5 sich genau unter dem Fenster 10 des Vakuumgefäßes befindet. Bei
Verschiebung der Platte 3 nach rechts bis in die in Abb. 3 und 4 gezeichnete Stellung gelangt
der Fortsatz 6 des Schleusenraumes 4 unter die Öffnung 8. Hierdurch wird der Schleusenraum auf das gewünschte Vakuum
gebracht. Beim Weiterschieben von 3 wird die Öffnung 8 wieder verschlossen, und der
Schleusenraum 4 gelangt in die in Abb. 5 und 6 gezeichnete Stellung unter das Fenster
10 im Vakuumgefäß, während der Schleusenraum 5 sich nunmehr in der Außenluft befindet.
Dieser ist nun seinerseits zur Aufnahme einer neuen Platte bereit, welche sofort in
entgegengesetzter Richtung in gleicher Weise eingeschleust werden kann.
Aus der Addition der in Abb. 5 eingetragenen Entfernungen B1 b und β geht hervor,
daß bei dieser Ausführungsform die Länge des am Vakuumgefäß angebrachten Schliffes
nur 35 + 4b + 4ß, die des Schiebers nur
τ,Β -f- Gb + 4ß zu betragen braucht; daher
ragen die Schliffflächen nur noch wenig über das Vakuumgefäß hinaus. Sie besitzen z. B.,
wenn Platten im Format 4,5 X 12 cm'eingeschleust werden sollen, nur noch eine Länge
von etwa 21 cm.
In Abb. 7 sind zwei verschiedene Ausführungsformen von beweglichen Schleusen dargestellt.
In der oberen Hälfte zeigt Abb. 7 eine bewegliche Schleuse mit Konusschliff, die denselben Zwecken dienen kann, wie die
in Abb. 1 bis 6 beschriebene, und sich auch gut für Überdruckgefäße eignet. An dem Gefäß
ι ist ein Hahnkörper 11 angebracht. Der
Hahnkegel 12 enthält eine radiale Schleusen- 9q
kammer 14, welche auf die öffnung 15 im
Hahnkörper 11 eingestellt werden kann. In dieser Stellung kann der Gegenstand, z. B. die
photographische Platte, durch die Öffnung 15 hindurch in die Schleusenkammer 14 eingeschoben
werden. Durch Drehen von 12 wird dann der Schleusenraum 14 an das zur Zwischendruckleitung
führende Rohr 16 angeschlossen und auf den gewünschten Zwischendruck
gebracht. Bei Weiterdrehung gelangt die Schleusenkammer vor die Öffnung 17 des
Hauptgefäßes. Der einzuschleusende Gegenstand, z. B. die photographische Platte, gelangt
dann in das Hauptgefäß entweder durch die eigene Schwerkraft oder mittels einer besonderen Antriebsvorrichtung. Wird
der Hahnkegel 12 etwas weitergedreht, so steht die andere Seite des Schleusenraumes
14 vor der Öffnung 15 wieder bereit zur Aufnahme einer neuen Platte. Das Ausschleusen
kann in umgekehrter Richtung durch denselben Hahnkegel erfolgen oder durch einen
zweiten Hahnkegel gleicher Bauart, welcher symmetrisch zum ersten in der unteren Hälfte
des Gefäßes angebracht sein kann.
Will man eine Filmrolle mittels einer beweglichen Schleuse in ein Druckgefäß einbringen,
so muß die Breite B der Schleusenkammer ungefähr dem Durchmesser der Filmrolle entsprechen. Um diese unerwünscht
große Breite der Schleusenkammer innerhalb der Dichtungsfläche zu vermeiden, wird ge-
maß der Erfindung die Schleusenkammer al Hohlraum ausgebildet, und zwar derart, daß
nur ein schmaler, gleichzeitig zur Ein- und Ausführung des Filmstreifens dienender
Schlitz diesen Hohlraum mit der Dichtungsfläche verbindet. Die untere Hälfte der
Abb. 7 zeigt eine solche Anordnung zum Einschleusen von Filmbändern.
Ein hohler Hahnkegel 13 enthält eine Welle
18, welche die Filmrolle trägt. Die Länge des Hahnkegels ist durch die Breite des Films
bedingt. Der zur Aufnahme eines Films von sehr großer Länge bestimmte Hahnkegel braucht daher nur sehr kurz, nämlich gleich
der Breite des Films zu sein. Die Wandung 'des hohlen Hahnkegels enthält eine seitliche
Öffnung 20, welche in einer Stellung einem zur Außenluft führenden Schlitz im Hahngehäuse,
in einer zweiten Stellung der zum
?.o Vorvakuum führenden Leitung und. in der
dritten einem zum Hochvakuum- oder Überdruckgefäß führenden Schlitz im Gehäuse gegenübersteht. Zum Hereinbringen in 'das
Unter- bzw. Überdruckgefäß kann das freie Filmende bei richtiger Stellung des Hahnkegels
13 durch einen von außen betätigten Greifer erfaßt und entgegen dem Zug einer in
der Filmrolle sitzenden Torsionsfeder in das Gefäß hineingezogen werden und dort aufgewickelt
werden; nach Belichtung rollt sich der Filmstreifen dajin durch Freigabe dieser Vorrichtung
selbsttätig wieder auf und kann auf demselben Wege ohne Störung des Hochvakuums wieder an die Außenluft befördert
werden.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Bewegliche Schleuse zum Einbringen von Gegenständen in Gefäße mit hohem Überdruck oder Unterdruck, bei welcher der Schleusenraum erst mit der Außenluft, dann mit einem einen Zwischendruck enthaltenden Raum und schließlich mit dem den hohen Überdruck bzw. Unterdruck enthaltenden Gefäß in Verbindung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Schleusenkammern bzw. zwischen benachbarten Ruhestellungen (I, II, III) einer Schleusenkammer kleiner gemacht wird als die Summe aus den Breiten einer Schleusenkammer (B) und zweier Dichtungsflächen (b) und daß die zu dem den Zwischendruck enthaltenden Raum führende Leitung nur bei einer bestimmten Stellung der Schleusenkammer geöffnet wird.
- 2. Bewegliche Schleuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem den Zwischendruck enthaltenden Raum führende Leitung nur geöffnet wird, wenn die Mitte der Schleusenkammer der öffnung gegenübersteht.
- 3. Bewegliche Schleuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenkammer senkrecht zur Dichtungsfläche angeordnet ist.
- 4. Bewegliche Schleuse nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrung der zu dem den Zwischendruck enthaltenden Raum führenden ■ Leitung und die Öffnung dieser Leitung bei der bestimmten Stellung der Schleusenkammer mit Hilfe eines in die Leitung eingebauten Hahnes erfolgt, welcher durch das die Schleusenkammer tragende Organ (Schieber oder Hahnkegel) zwangsläufig geöffnet und geschlossen wird.
- 5. Bewegliche Schleuse nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung und Schließung der zum Zwischendruckraum führenden Leitung durch einen im Schleusenträger (Schieber oder Hahnkegel) angeordneten schmalen Kanal erfolgt, welcher einerseits in der Schleusenkammer, andererseits in der Dichtungsfläche des Schleusenträgers mündet.
- 6. Bewegliche Schleuse nach Anspruch ι und 3 zur Einführung von Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenkammer als Hohlraum ausgebildet ist und nur durch einen schmalen zur Schleusenkammer führenden Schlitz" mit der Dichtungsfläche in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE555322T | 1930-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE555322C true DE555322C (de) | 1932-07-23 |
Family
ID=6564387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930555322D Expired DE555322C (de) | 1930-03-02 | 1930-03-02 | Bewegliche Schleuse zum Einbringen von Gegenstaenden in Gefaesse mit hohem UEberdruck oder Unterdruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE555322C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748681C (de) * | 1940-05-10 | 1944-11-08 | Einrichtung zur Herstellung von fotografischen Aufnahmen von durch ein Elektronenmikroskop vergroesserten Objekten |
-
1930
- 1930-03-02 DE DE1930555322D patent/DE555322C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748681C (de) * | 1940-05-10 | 1944-11-08 | Einrichtung zur Herstellung von fotografischen Aufnahmen von durch ein Elektronenmikroskop vergroesserten Objekten |
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