DE555188C - Wand- oder Deckenkonstruktion aus einem Eisenskelett und Fuellplatten - Google Patents

Wand- oder Deckenkonstruktion aus einem Eisenskelett und Fuellplatten

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DE555188C
DE555188C DEO18152D DEO0018152D DE555188C DE 555188 C DE555188 C DE 555188C DE O18152 D DEO18152 D DE O18152D DE O0018152 D DEO0018152 D DE O0018152D DE 555188 C DE555188 C DE 555188C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/56Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
    • E04B2/58Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of metal
    • E04B2/60Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of metal characterised by special cross-section of the elongated members
    • E04B2/62Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of metal characterised by special cross-section of the elongated members the members being formed of two or more elements in side-by-side relationship

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Wand- oder Deckenkonstruktion aus einem Eisenskelett und Füllplatten Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktionen, bestehend aus einem Eisenskelett und durch dieses getragene Füllplatten, sind bekannt. Die erfindungsgemäßo- Konstruktion zeichnet sich von diesen bekannten Anordnungen dadurch aus, daß die Gerüststäbe des Skeletts zwecks Verbesserung der statischen Eigenschaften zur Verbindung benachbarter Füllplatten verwendet werden. Dies geschieht dadurch, daß die Gerüststäbe in an sich bekannter Weise U-förmige, gegen die Platten gerichtete Flansche besitzen, in welche hakenförmige Randansätze benachbarter Platten eingreifen. Es können -förmige Doppelprofile verwendet werden, welche aus je zwei Teilen bestehen und deren Flanschrücken in an sich bekannter Weise in stumpfen Winkeln geneigt sind. Die hakenförmigen Randansätze der Füllplatten sind zweckmäßig durch Einschnitte gebildet, deren Breite der Dicke der Schenkel der U-förmigen Flansche entspricht. Zwischen den Stegen benachbarter Flansche können die Füllplatten mit an sich bekannten Isolierplatten belegt sein, während die Lücken zwischen diesen und den Trägern durch an den Flanschen verankerte Isolierleisten gefüllt sind.
  • Die beiliegenden Abbildungen zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i eine Wand im Schnitt, Abb. ia ein Trägerprofil, Abb. 2 eine andere Ausführung einer Wand, ebenfalls im Schnitt, Abb.2a ein drittes Trägerprofil.
  • Abb. g eine Boden- und Deckenkonstruktion im Schnitt, Abb. q. eine Dachkonstruktion im Schnitt und Abb.5 einen Durchschnitt durch ein Haus mit erfindungsgemäßer Wand-, Boden-, Decken- und Dachkonstruktion.
  • Gemäß Abb. i besteht das Gerüst der Wand aus senkrechten Stäben a, die entweder als Voll- oder Gitterstäbe ausgebildet und mit Versteifungsrippen oder Rillen versehen sein können und an den beiden Hochkanten entgegengerichtete - Flansche b, e besitzen. Diese Profile können, wie aus Abb. ia ersichtlich, aus zwei Teilprofilen zusammengesetzt sein, die durch Niete oder Schrauben miteinander verbunden sind. Die äußeren Flansche b dienen der Aufnahme hakenförmiger Ansätze d von Füllplatten e aus Gips-oder Zement, derart, daß die beiden Ansätze zweier aneinanderstoßender Platten den Flansch ausfüllen. Die beiden Stege jedes Flansches werden mit den aneinanderstoßenden Ansätzen benachbarter Platten durch Anker f zusammengehalten. Die hakenförmigen Randansätze d der Platten e sind durch Ausnehmungen g aus dem üblichen planparallelen Plattenprofil gebildet. Innenseitig sind die Platten e mit Isolierplatteh h bekannter Art versehen: Die im Bereich der Flansche b liegenden Lücken sind durch Isolierleisten hl ausgefüllt, welche an den Flanschrücken -verankert sind. In den inneren Flanschen c sind Holzriegel c verlegt und verankert, die der Befestigung von Faserstoffplatten k dienen. Die Außenseiten der Gips-- oder Zementplatten e sind mit Dachpappe Z oder einem ähnlichen Schutzmittel überzogen (Betonspritzverfahren).
  • Die so gebildete Wand ist außerordentlich rasch, leicht und billig herzustellen; sie ist außerordentlich widerstandsfähig gegen Beanspruchungen jeder Art, die Platten e tra= gen zur Versteifung der Ständer a erheblich bei und erhöhen damit ihre Knickfestigkeit.
  • Die Ausführung' der Abb.2 unterscheidet sich von jener der Abb. i dadurch, daß die Ständer a nur außenseitig mit Flansche b versehen sind. Innenseitig ruhen die Faserstoffplatten k auf den Stäben oder Ständern a. Hier ist es möglich, die Nägel in die Fugen zwischen den Ständern einzuschlagen bei völliger Gewähr für festen Halt.
  • Bei dem Träger der Abb. 2a sind die Rükken der Flansche in stumpfem Winkel leicht geneigt. Hierdurch wird die Verfrachtung wirtschaftlicher gestaltet, weil die Stäbe beim Bündeln ineinandergelegt werden können. Außerdem können mehrere Profile zwecks Verstärkung der Stützen ineinandergelegt «=erden. -Bei Boden- und Deckenkonstruktionetr gemäß Abb. 3 sind die Platten e mit ihrenhakenförmigen Randansätzen d in die oberen zum Zweck einer guten Auflagerung erweiterten Flansche'c der Träger a eingehängt. Die Befestigung zwischen den Platten e und den Flanschen c erfolgt durch in erstere eingelassene Anker e', welche die Flansche in Bohrungen durchsetzen und -umgebogen sind. Die Isolierplatten h sind wiederum unmittelbar an den unteren Flächen der Gips- oder Zementplatten e befestigt und werden in dieser Verbindung geliefert. In die unteren Flansche b sind Holzriegel i verlegt, an denen Faserstoffplatten k festgenagelt sind. Die Platten e sind oberseitig mit Linoleum na belegt: Auch bei dieser Konstruktion kann das Profil gemäß Abb. 2 verwendet werden.
  • Gemäß -Abb..4, welche eine Dachkonstruk= -tion zur Darstellung bringt, sind in den unteren Flanschen. b der Träger a Holzriegel i gefaßt,- welche, wie bei Abb. 3, der Be--festigung von Faserstoffplatten k dienen. Auf dem Stegrücken der unteren Flansche b ruhen Isolierplatten h bekannter Art. In die oberen Flansche c sind ebenfalls Holzriegel i verlegt, auf welchen die mit Dachpappen versehene Dachverschalung o ruht. Selbstverständlich kann eine beliebige Verschalung gewählt werden.
  • Aus der Zusammenstellung der Abb. 5 ist ersichtlich, daß in dem gezeichneten Beispiel die Boden- und Deckenträger a als Gitterträger ausgebildet sind. Die Platten e können zur Verstärkung und Versteifung Eiseneinlagen p erhalten.

Claims (3)

  1. PATGNTA-NSPRÜCHC: i. Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktion, bestehend aus einem Eisenskelett und Füllplatten, dadurch-gekennzeichnet, daß die Gerüststäbe (a) in an sich bekannter Weise U-förmige, gegen die Platten gerichtete Flansche (b, c) besitzen, in welche hakenförmige Randansätze (d) benachbarter Platten eingreifen.
  2. 2. -Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ouerschnitt len bestehen, deren Flanschriicken in an -förmigen Gerüststäbe aus je zwei Teisich bekannter Weise leicht in stumpfen Winkeln geneigt sind.
  3. 3. Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktion nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmigen Randansätze (d) der Füllplatten (e) durch Einschnitte (g) gebildet sind, deren Breite der Dicke der Schenkel derU-förmigen Flansche entspricht. q.. Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktion nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllplatten (e) zwischen den Stegen benachbarter Flansche mit an sich bekannten Isolierplatten belegt sind, während die Lücken zwischen diesen und den Trägern (a) durch an den Flanschen verankerte Isolierleisten (h1) gefüllt sind.
DEO18152D 1929-04-30 1929-04-30 Wand- oder Deckenkonstruktion aus einem Eisenskelett und Fuellplatten Expired DE555188C (de)

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