DE554190C - Absperrorgan fuer die UEberbrueckungsleitung eines Heissdampfschiebers - Google Patents

Absperrorgan fuer die UEberbrueckungsleitung eines Heissdampfschiebers

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DE554190C
DE554190C DEA61265D DEA0061265D DE554190C DE 554190 C DE554190 C DE 554190C DE A61265 D DEA61265 D DE A61265D DE A0061265 D DEA0061265 D DE A0061265D DE 554190 C DE554190 C DE 554190C
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DE
Germany
Prior art keywords
shut
superheated steam
valve
steam valve
bridging line
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Expired
Application number
DEA61265D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Kaestner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE554190C publication Critical patent/DE554190C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K39/00Devices for relieving the pressure on the sealing faces
    • F16K39/04Devices for relieving the pressure on the sealing faces for sliding valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
6. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 554190 KLASSE 47g GRUPPE
A 61265 Xl11'4γ g-Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Juni
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Absperrorgan für die Überbrückungsleitung eines Heißdampfschiebers
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1931 ab
Es ist bekannt, zur Entlastung von Heißdampfschiebern, -ventilen u. dgl. diese durch eine Leitung zu überbrücken und in dieser Leitung ein zusätzliches Absperrorgan anzu-5 ordnen. Soll bei einer derartigen Heißdampfleitung das Hauptabsperrorgan geöffnet werden, so wird zunächst der Querschnitt des zusätzlichen Umgangsventils freigegeben. Sobald auf diese Weise der Druck vor und hinter dem Hauptabsperrorgan in etwa einander angeglichen ist, kann dieses bequem und gefahrlos geöffnet werden.
Außer dieser Entlastung des Hauptabsperrorgans hat eine derartige Überbrückung mit der Anordnung eines zusätzlichen Umgangsventils den ,Vorteil, daß die hinter dem Hauptabsperrorgan liegende Rohrleitung allmählich mit Dampf gefüllt werden kann, so daß unerwünschte Wärmespannungen der Rohrleitungen, die mit Rücksicht auf die hohe Temperatur des Durchlaufmittels recht hoch sein können, vermieden werden. Soll dieser Zweck vollkommen erreicht werden, so ist es naturgemäß notwendig, daß die Zeit für die Füllung in Abhängigkeit von der Rohrleitungslänge gebracht wird, d.h. 'daß die Füllung der Rohrleitung je nach ihrer Länge langsamer oder schneller erfolgt. Dieses bedingt wiederum, daß der Öffnungsquerschnitt des Umgangsventils entsprechend der sich erwärmenden Rohrleitungslänge genau eingestellt wird. Das Ventil darf also in der Mehrzahl der Fälle nur um einen ganz bestimmten Betrag geöffnet werden.
Diese Art der Öffnung läßt sich vermittels der bisher gebräuchlichen Absperrorgane nicht mit der gewünschten Genauigkeit durchführen. Bei Handbetätigung wird man leicht etwas zu viel oder zu wenig öffnen. Günstiger liegen die Verhältnisse bei einem motorischen Antrieb, da bei diesem eine selbsttätige Abschaltung in Abhängigkeit von dem Öffnungsweg erfolgen kann. Aber auch hierbei ist die Einstellung nur sehr unbestimmt, da bei der Abschaltung des Motors dieser mehr oder weniger um einen gewissen Betrag nachläuft, so daß je nach dem Nachlauf des Motors das Ventil mehr oder weniger geöffnet wird.
Um diese Ungenauigkeit in der Einstellung zu beseitigen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, das Absperrorgan der Umgangsleitung mit einem einstellbaren Anschlag zu versehen, welcher die Öffnungsbewegung des Ventils genau auf den gewünschten Öffnungsweg begrenzt. Abgesehen von der erzielbaren Genauigkeit in der Abschaltung hat eine derartige Anordnung den Vorteil, daß für verschiedene Rohrleitungslängen ein und dieselbe Type des Umgangsventils Verwendung finden kann, wobei die Bestimmung des Durchflußquerschnittes durch die Einstellung des Anschlages an Ort und Stelle vorgenom-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Kästner in Berlin-Lichterfelde.
men werden kann. Außerdem kann als Antrieb der sogenannte drehmomentabhängige Antrieb verwendet werden, welcher bekanntlieh gegenüber einem wegabhängigen Antrieb den Vorteil bietet, daß die Abschaltung nicht in starrer Abhängigkeit von einem Weg, sondern immer in elastischer Abhängigkeit von dem erzielten Drehmoment erfolgt, welches durch Aufsetzen des Ventilkegels oder im ίο vorliegenden Falle durch den Begrenzungsanschlag entsteht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung zum Teil in Ansicht, zum Teil im Querschnitt dargestellt. Mit ι ist das Hauptabsperrorgan bezeichnet, welches ein Schieber, ein Ventil o. dgl. sein kann. Durch eine Überbrückungsleitung 2 wird die Einlaßseite dieses Absperrorgans mit der Auslaßseite verbunden. In der Leitung 2 liegt hierbei das Umgangsventil 3, dessen Ausbildung Gegenstand der Erfindung bildet.
Das im allgemeinen normal ausgeführte \rentil wird vermittels seiner Spindel 4 von einem Elektromotor 5 angetrieben. Die Antriebsschaltung ist in Abhängigkeit von dem Drehmoment gehalten. Auf der Spindel 4 sitzt axial verschiebbar der Anschlag 6, welcher vermittels der Schraube 7 beliebig eingestellt werden kann. Die Schraube 7 liegt hierbei zweckmäßig in einer Aussparung des Ventilgehäuses, so daß sie von außen jederzeit zugänglich ist.
Die gewählte Antriebsschaltung ist drehmomentabhängig. Sobald also der Ventilkegel gegen seine Sitzfläche stößt bzw. der Anschlag 6 gegen die Antriebsmutter zu liegen kommt, wird der Elektromotor abgeschaltet und damit das Ventil zur Ruhe gebracht.
Die Erfindung ist in konstruktiver Hinsicht nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. An Stelle des axial verschiebbaren Anschlages auf der Antriebsspindel kann naturgemäß auch ein verstellbarer Anschlag in der Antriebsmutter oder deren Verlängerungsbuchse vorgesehen sein, gegen welchen das freie Ende der Spindel nach Zurücklegung des eingestellten Öffnungsweges anstößt. Der Anschlag kann sich auch am Antriebsrad selbst befinden, wobei dieser beispielsweise sich gegen einen festen Anschlag am Säulenaufsatz o. dgl. anlegt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Absperrorgan für die Überbrückungsleitung eines Heißdampfschiebers, -ventils o. dgl., gekennzeichnet durch einen einstellbaren Anschlag (6), welcher den Öffnungsweg begrenzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA61265D 1931-03-21 1931-03-21 Absperrorgan fuer die UEberbrueckungsleitung eines Heissdampfschiebers Expired DE554190C (de)

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