DE554181C - Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen - Google Patents

Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen

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Publication number
DE554181C
DE554181C DED62145D DED0062145D DE554181C DE 554181 C DE554181 C DE 554181C DE D62145 D DED62145 D DE D62145D DE D0062145 D DED0062145 D DE D0062145D DE 554181 C DE554181 C DE 554181C
Authority
DE
Germany
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undercarriage
pin
vehicle
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vehicle according
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Expired
Application number
DED62145D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED62145D priority Critical patent/DE554181C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE554181C publication Critical patent/DE554181C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/84Slewing gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
15 AUG..1932 _
AUSGEGEBEN AM 18. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M554181 KLASSE 35b GRUPPE
Demag Akt.~Ges. in Duisburg*) Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1931 ab
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug oder Arbeitsgerät, z. B. einen Kran, Bagger, Absetzer o. dgl., der mit drehbarem Oberteil und mit einer Druckluftsteuerung arbeitet, mit welcher Druckluft vom Oberwagen zum Unterwagen übertragen werden kann. Diese Übertragung geschieht bisher entweder durch biegsame Leitungen oder durch die hohle Antriebswelle in der Drehachse des Oberwagens hindurch. Will man den Oberwagen beliebig viel Drehungen ausführen lassen und mehrere Druckluftleitungen zwischen Ober- und Unterwagen vorsehen, so versagen diese bekannten Mittel.
Die Erfindung schlägt vor, den Drehzapfen für den Oberwagen als Ventilkörper auszubilden und ihn zu diesem Zweck mit Ringkanälen zu versehen, denen die Druckluft auf der einen Seite von einem mit dem Oberwagen drehbaren Stutzen zugeführt wird und die andererseits mit im Unterwagen festen Leitungen in Verbindung stehen.
Die Zeichnung erläutert die Erfindung. ■
In Abb. ι ist zunächst ein kranartiges Fahrzeug dargestellt, in welchem die Erfindung angewendet werden soll. Der Unterwagen i, der mit Lauf kettenantrieb 2 versehen ist) weist einen Zapfen 3 auf, um den sich der Oberwagen 4 beliebig drehen kann.
Der Oberwagen ist dabei in üblicher Weise mit Rädern 5 abgestützt.
Nach der Abb. 2, welche einen Schnitt durch den Mittelzapfen darstellt, sollen nun die Druckluftleitungen 6 bis 10 getrennt zu verschiedenen .Kupplungen, Bremsen und sonstigen Steuereinrichtungen am Unterwagen geführt werden. Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß der Mittelzapfen 3 als Ventilkörper mit Ringkanälen 11 bis 15 ausgerüstet wird. Diese Ringkanäle sind, wie z.B. an den Kanälen 11 links und 13 rechts ersichtlich, mit den parallel zur Achse gehenden Bohrungen 16 verbunden, an die am Unterende die entsprechenden Leitungen 6° und 8a angeschlossen sind, welche fest im Unterwagen verlegt werden.
In den Abb. 3 und 4 sind Schnitte in Draufsicht dargestellt, welche die Zuführung und Abführung der Leitungen verdeutlichen. Der Schnitt nach Abb. 2 ist gemäß der Linie A-B in Abb. 3 gelegt zu denken. Die Druckmittelleitungen 6 bis 10 sind an den Drehstutzen 20 angeschlossen, der den Zapfen 3 nach Art eines Zylindermantels umgibt. Die Druckluft kann also von jeder Leitung 6 bis 10 in den zugehörigen Ringkanal 11 bis 15 und von diesen durch die Leitungen 16 zu den Leitungen 6" bis ioa im Unterwagen strömen, gleichviel, in welcher Stellung sich der Oberwagen zum Unterwagen befindet.
Um zu verhüten, daß Druckluft von einem Ringkanal zum anderen oder ins Freie strömt.
*) Von devi Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Albert Peter in Duisburg;
sind seitlich von jedem Ringkanal ein oder mehrere Kolbenringe 21 (Dichtungsringe oder ähnliche1 Dichtung) angebracht.
Der Zapfen 3, um welchen sich der Ober-
• 5 wagen 4 dreht, kann außer als Ventilkörper auch noch als Lagerteil für eine Antriebswelle dienen, beispielsweise als Lager für die Fahrwerksgetriebewelle 22. Dadurch^ daß der Zapfen vergleichsweise nach Art eines
ίο Ventils mit Ringkanälen versehen ist, hat man die Möglichkeit, beliebig viele Druckluftleitungen zwischen Oberwagen und Unterwagen vorzusehen. Werden diese Druckluftleitungen entsprechend dem Ausführungsbespiel seitlich an den Zapfen herangeführt, so erhält man noch den besonderen Vorteil, daß der Raum oberhalb des Drehzapfens vollständig frei ist, so daß man dort beliebig Ge-, triebeteile vorsehen kann. Es ist aber auch möglich, die Ringkanäle an den Stirnflächen des Zapfens oder -der anschließenden Teile anzuordnen. Gegebenenfalls kann der Zapfen auch noch verlängert werden, wobei dann der ventilkörperartige Teil unter Umständen · noch über dem Getriebe sitzen kann. Schließlich läßt sich die Erfindung nicht nur bei Preßluftsteuerungen, sondern bei allen hydraulischen, Dampf- oder pneumatischen Steuerungen anwenden; .Ferner ist die Erfindung auch dann zweckmäßig, wenn· der Zapfen am
Oberwagen und nicht am Unterwagen angeordnet ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    r. Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen, z. B. Kran, Bagger o.· dgl., mit Druckmittelverbindung zwischen Ober- und Unterwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (3) als Ventilkörper mit Ringkanälen (11 bis 15) ausgebildet ist, denen das Druckmittel von einem Drehstutzen (20) am Oberwagen (4) zugeführt wird und die mit festen Leitungen (6a bis ioa) am Unterwagen in Verbindung stehen.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstutzen (20) den in der Mantelfläche mit Ringkanälen (11 bis 15) versehenen Zapfen zylinderartig umgibt. . ·
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkanäle (11 bis 15) durch Kolbenringe gegenseitig und nach außen abgedichtet sind.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der. hohle Zapfen (3) Längskanäle (16) aufweist, die die Ringkanäle (11 bis 15) und die festen Rohrleitungen (6a bis ioa) am Unterwagen verbinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED62145D 1931-10-20 1931-10-20 Fahrzeug mit drehbarem Oberwagen Expired DE554181C (de)

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DE (1) DE554181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952243C (de) * 1952-05-07 1956-11-15 Westinghouse Bremsen Ges M B H Steuerung von Autobaggern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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