DE554142C - Herstellung einer beim Lagern nicht erhaertenden calcinierten Pottasche - Google Patents

Herstellung einer beim Lagern nicht erhaertenden calcinierten Pottasche

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Publication number
DE554142C
DE554142C DEK116374D DEK0116374D DE554142C DE 554142 C DE554142 C DE 554142C DE K116374 D DEK116374 D DE K116374D DE K0116374 D DEK0116374 D DE K0116374D DE 554142 C DE554142 C DE 554142C
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Germany
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potash
eyes
production
harden
calcined
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Expired
Application number
DEK116374D
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English (en)
Inventor
Hugo Zernechel
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Kali Chemie AG
Original Assignee
Kali Chemie AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D7/00Carbonates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D7/42Preventing the absorption of moisture or caking

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Herstellung einer beim Lagern nicht erhärtenden calcinierten Pottasche Pottasche als technisches Handelsprodukt wird gewonnen, indem man die in bekannter Weise, z. B. nach dem Engel-Prechtschen. Verfahren, hergestellten Pottaschelaugen eindampft, das sich hierbei abscheidende Carbonat bzw. Carbonathydrat calciniert und das calcinierte Gut in Fässer o. dgl. einfüllt. Hierbei zeigt sich häufig der Übelstand, daß die Pottasche beim Lagern in den Fässern Klumpen bildet, welche oftmals steinhart werden, ein Umstand, der zu Klagen der Verbraucher Anlaß gibt.
  • Es gibt nun wohl ein Mittel, um diesem Übelstand entgegenzuwirken, indem man die aus dem Calcinierapparat austretende Ware zunächst bis zu einem gewissen Grade abkühlen läßt, bevor sie in die Fässer gelangt. Ein solches Verfahren ist indessen umständlich.
  • Es wurde nun die überraschende Tatsache festgestellt, daß es möglich ist, ein Zusammenbacken der calcinierten technischen Pottasche in den Fässern zu vermeiden, wenn man dafür Sorge trägt, daß die Calcinierung der durch Eindampfen erhaltenen Hydratpottasche in Gegenwart von Kaliumbicarbonat erfolgt. Man kann zu diesem Zwecke in der Weise verfahren, daß man das Kaliumbicarbonat aus den einzudampfenden Laugen nicht oder nicht vollständig entfernt oder denselben gegebenenfalls noch Kaliumbicarbonat zusetzt. Bisher bestand jedoch die Meinung; man müsse das in den Laugen vorhandene Kaliumbicarbonat weitgehendst entfernen, da man die besonderen, auf der Erkenntnis des vorliegenden Verfahrens beruhenden Vorteile nicht kannte. Ein Gehalt der Laugen von etwa i °!o K H C O3, bezogen auf das in den Laugen vorhandene Kaliumcarbonat, genügt bereits, um den gewünschten Effekt hervorzurufen. Praktisch wird man jedoch Laugen mit einem Gehalt von i bis z °1o K H C O3 anwenden, wobei ein höherer Gehalt der Laugen an Bicarbonat den Effekt nicht beeinträchtigt. Anstatt die zur Eindampfung gelangenden Laugen so einzustellen, daß sie die erforderliche Menge Kaliumbicarbonat bereits enthalten, kann man auch so verfahren, daß man den einzudampfenden Laugen während der Konzentration Kaliumbicarbonat@ zusetzt. Schließlich kann man auch der beim Eindampfen sich abscheidenden Hydratpottasche vor dem Calcinieren etwas Bicarbonat in entsprechend feiner Verteilung zusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer beim Lagern nicht erhärtenden calcinierten Pottasche aus technisch reinen, insbesondere den nach dem elektrolytischen oder Engel-Prechtschen und ähnlichen Verfahren erhaltenen Pottaschelaugen durch Eindampfen derselben und Calcinieren der erhaltenen Hydratpottasche, dadurch gekennzeichnet, daß ma4 den reinen Pottaschelaugen oder der sich beim Eindampfen derselben abscheidenden Hydratpottasche Kaliumbicarbonat in Mengen von etwa i °/o und mehr des Gehalts an Pottasche zusetzt oder gegebenenfalls den Bicarbonatgehalt der Pottaschelaugen ganz oder bis auf wenigstens i °/o in ihnen be-IäBt.
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