DE55412C - Zusammenlegbare Staffelei - Google Patents
Zusammenlegbare StaffeleiInfo
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- DE55412C DE55412C DENDAT55412D DE55412DA DE55412C DE 55412 C DE55412 C DE 55412C DE NDAT55412 D DENDAT55412 D DE NDAT55412D DE 55412D A DE55412D A DE 55412DA DE 55412 C DE55412 C DE 55412C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rails
- rail
- easel
- slide
- legs
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B97/00—Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
- A47B97/04—Easels or stands for blackboards or the like
- A47B97/08—Easels or stands for blackboards or the like foldable
Landscapes
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Staffelei kann auf das möglichst kleinste Mafs zusammengelegt werden, um sie
bequem mit sich führen zu können.
Dieselbe besitzt, zusammengelegt, eine Länge und Dicke von 40 cm und 3 cm, ist aufgestellt
bis auf 150 cm Höhe zu verlängern, hat geringes Gewicht und grofse Stabilität und läfst
sich im Augenblick fertig aufstellen.
Die Einrichtung der Staffelei geht aus der beiliegenden Zeichnung hervor, in welcher
darstellt:
Fig. ι die Vorderansicht im aufgestellten Zustande,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben, Fig. 3 die Seitenansicht im zusammengeschobenen
Zustande, Fig. 4 den oberen Schieber mit daran gebolzten Pultschienen vergröfsert, Fig. 5
denselben zur Sichtbarmachung des Sitzes der Rückenschienen, Fig. 6 den unteren Schieber
mit den zwei daran gebolzten und aus einander gespreizten Vorderbeinen.
Der Hauptkörper der Staffelei besteht aus einer ca. 0,3 cm starken und ca. 3 cm breiten
Schiene A, welche drei mit einander parallele Führungs'schlitze besitzt. Die zwei äufseren
Schlitze 1J1 αλ dienen dem hinteren Schieber B
mittelst vier an ihm befestigten Kopfstiften b zur Führung, während sich in dem mittleren
Schlitz a2 mittelst zweier Kopfstifte der auf
der Vorderseite der Schiene A gleitende Schieber C führt. Infolge dessen können beide
Schieber auf der Schiene sich von unten nach oben bezw. von oben nach unten bewegen,
ohne einander hinderlich zu sein. Sie nehmen hierbei die an ihnen angebolzten Schenkel mit,
und stehen im zusammengeschobenen Zustande diese Schenkel nicht über die Schiene vor, so
dafs die zusammengeschobene Staffelei die Länge der Schiene nicht überschreitet.
Die Oberschenkel der drei Beine-bilden mit
je einem Schlitz r versehene Rohre i?, in welchen die Unterschenkel oder Füfse F, bestehend
aus Rundstäben, verschiebbar sind. Letztere besitzen unten zur sicheren Stellung
eine Fufsspitze und oben einen sich in dem Rohrschlitz JR führenden Zapfen ru welcher in
die in ,einer Schlitzkante einspringenden Lücken r2 bei geringer Drehung des Fufses F
einklinken kann (s. Fig. 1). Es können somit die Beine RF nach Mafsgabe der gegenseitigen
Entfernung und Anzahl der Lücken r2 beliebig verlängert und verkürzt werden, ohne hierzu
ein Ausziehen von Stiften, Lüften von Schrauben, Lösen von Federn u. dergl. Umständlichkeiten
sonstwie vollziehen zu müssen.
Der Oberschenkel R1 des hinteren Beines ist
an der hinteren . Seite der Schiene oben gelenkig gehalten, um das Bein nach hinten nach
Bedarf auslegen zu können. Durch Einschieben seines Fufsstabes F wird die nöthige Verkürzung
desselben schon erreicht.
Die Oberschenkel der beiden Vorderbeine sind, wie schon erwähnt, mit dem Schieber B
drehbar verbunden und werden von zwischen ihnen angebrachten Federn D bis auf die erforderliche
Weite aus einander gespreizt. Zur Begrenzung der Spreizweite dienen die an den Scharnierlappen befindlichen Stofskanten E
(s. Fig. 4). Eine am unteren Ende der Schiene hinten angebrachte Kappe K hält die zusammengeschobenen
federnden Vorderbeine zusammen und dient auch gleichzeitig mit zum Anschlag der ausgespreizten Beine (s. Fig. 1).
Claims (1)
- Zur Auf- und Anlage der auf der Staffelei zu behandelnden Bilder oder dergleichen sind an dem vorderen oberen Schenkel C vier über einander geplattete, um einen gemeinschaftlichen Bolzen c drehbare Schenkel angebracht, zwei Fufsschienen zur Auflage und zwei Rückenschienen zur Anlage. Die Rückenschienen G sitzen mit ihren Scharnierlappen in einer Aussparung der Schiebers C, Fig. 6, an deren schrägen Seitenkanten sich die durch die zwischen ihnen wirkenden Spreizfedern D aus einander gedrückten Schienen G anlehnen, so dafs diese in bestimmter Stellung gehalten werden. Die nach oben zusammenklappbaren Schienen H, gebildet aus schwachem Winkeleisen, legen sich in ihrem waagrechten, ausgestreckten Zustande auf die Stifte h h auf (Fig. 5). Mit einer sich im Schlitz a2 führenden Flügelmutterschraube läfst sich der Schieber C mit seinen Schienen G H schnell und leicht feststellen. Vermöge der scharnierartigen Beweglichkeit der vier Schienen können sie sämmtlich zusammengeschlagen und so durch die Kappe K2 heruntergeschoben werden, wie in Fig. 3 dargestellt.Pateντ-Anspruch:Eine auf die Länge der mit drei Schlitzen αλ a2 versehenen Schiene A zusammenzulegende Staffelei, gekennzeichnet durch das auf besagter Schiene verschiebbare, aus den sich horizontal stellenden Auflageleisten H und den sich durch Spreizfedern D in Winkel stellenden Rückenstützen G bestehende Pult, sowie durch die auf der Schiene A mit einander verschiebbaren, durch die Federn D1 sich aus einander spreizenden ausziehbaren Beine RF.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55412C true DE55412C (de) |
Family
ID=329942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55412D Expired - Lifetime DE55412C (de) | Zusammenlegbare Staffelei |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55412C (de) |
-
0
- DE DENDAT55412D patent/DE55412C/de not_active Expired - Lifetime
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