DE553768C - Mehrfachradanordnung - Google Patents
MehrfachradanordnungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B27/00—Hubs
- B60B27/001—Hubs with roller-bearings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B11/00—Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
- B60B11/06—Wheels with more than one rim mounted on a single wheel body
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
- Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Mehrfachradanordnung, bei der jedes Rad unabhängig
drehbar ist. Es ist bei Radanordnungen dieser Art sehr wünschenswert, die Räder so nahe wie möglich aneinander anzuordnen,
damit die Gesamtlagerbreite der Radanordnung, möglichst gering bleibt. Um dieses Ziel
zu erreichen, hat man schon vorgeschlagen, das Äußere der Räder mit einem äußeren
Wälzlager unmittelbar auf dem Achszapfen und mit einem inneren Wälzlager auf einem
vorspringenden Stück der Nabe des inneren Rades zu lagern. Das innere Rad wird dabei
unabhängig hiervon mittels zweier Wälzlager von dem Achszapfen getragen. Es entsteht
in dieser Weise eine Doppelradanordnung, bei welcher jedes Rad von zwei in einem größeren
Abstand voneinander liegenden Wälzlagern getragen wird, so daß insgesamt vier Wälzlager angeordnet sind.
Nach der Erfindung wird jedoch in viel einfacherer und billigerer Weise eine Doppelradanordnung
geschaffen, welche über eine noch geringere Gesamtlagerbreite verfügt als diese erwähnte bekannte Konstruktion. Die
Radanordnung der Erfindung verfügt lediglich über zwei Wälzlager, und zwar ist jedes
Rad nur durch ein Wälzlager auf dem Achszapfen gelagert, während die Naben der Räder
teleskopartig ineinanderstecken. Eine größere Dauerhaftigkeit dieser neuen Radanordnung
wird ferner noch durch ein Ouer-
drucklager erreicht, welches in zweckmäßiger Weise zwischen den beiden Wälzlagern angeordnet
ist.
Um ferner eine leichtere Ausschwingung dieses neuen Radsatzes zu ermöglichen, ist
die Achse des senkrechten Lenkzapfens, um welchen der die Radanordnung tragende
Achsstummel schwingbar ist, derart verlegt, daß sie zwischen den beiden den Erdboden
berührenden Umfangskreisen der beiden Radreifen hindurchgeht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Lageranordnung
eines Doppelrades und
Abb. 2 in Seitenansicht die schwingbare Anordnung eines Doppelrades an einer Achse.
Der die Räder tragende Achszapfen 60 ist mit einer inneren Lagerfläche 14 und einer
äußeren Lagerfläche 16 versehen, wobei die innere Lagerfläche einen größeren Durchmesser
hat als die äußere Lagerfläche. Die innere Radnabe 18 ist mit einer stramm hineingepreßten
hülsenförmigen Ausfütterung 20 versehen, welche aus an der Oberfläche gehärtetem
Stahl bestehen kann, und die äußere Radnabe 22 ist mit einer aufgeschraubten Hülse von gleichartiger Beschaffenheit versehen.
Zwischen den ineinandersteckenden Hülsen 20 und 24 befindet sich nur sehr wenig Reibung, weil die relative Drehung der einen
Nabe mit Bezug auf die andere Nabe nur sehr gering ist.
Die innere Nabe 18 wird von einem Rollenlager
26 getragen, und die äußere Nabe 22 ruht auf einem Rollenlager 28. Die einander zugekehrten Nabenteile ragen teleskopartig
ineinander hinein, wie die Abb. 1 ausführlich darstellt, wobei irgendeine Reibung, welche
zwischen den relativ zueinander sich drehenden Teilen entsteht, von den gehärteten Stahlhülsen
20 und 24 aufgenommen wird. Eine ringförmige Dichtungspackung 30 verschließt das Ende der Nabe 18 und verhütet den Eintritt
von Schmutz und Staub in die Doppelradanordnung.
Zwischen dem inneren und äußeren Rollenlager 26 und 28 ist ein Drucklager 32 angeordnet,
welches zusammen mit einem ringförmigen Abstandsglied 34 die Enddrücke von
irgendeinem der beiden Lager aufnimmt.
Eine Mutter 36 ist auf das äußere freie Ende des Achszapfens 60 aufgeschraubt und
liegt gegen den inneren Laufring 38 des äußeren Rollenlagers 28 an. Ein nach einwärts
ragender ringförmiger Flansch 40 an dem inneren Umfang der äußeren Nabe 22 trennt
das äußere Rollenlager von dem senkrechten Drucklager 32, und ein Abstandsring 34 sorgt
dafür, daß der richtige Abstand zwischen der Innennabe 18 und dem Drucklager 32 aufrechterhalten
bleibt. Ein innerer Druickring 42 begrenzt die Einwärtsverschiebung der Lager
und der beiden Naben, und ein Dichtungsring 43 dient dazu, das innere Ende der Radanordnung
gegen Schmutz und Staub abzudichten. Alle drei Lager 26, 28 und 32 werden gleichzeitig durch einfaches Anziehen der
Mutter 36 in der gewünschten Stellung auf dem Achszapfen 60 befestigt.
Die Nabenkappe 44 ist an der äußeren Nabe 22 mittels Schrauben 46 befestigt, und
die beiden Radscheiben 48 und 50 werden an der äußeren bzw. inneren Nabe 22 bzw. 18
mittels Schrauben befestigt, welche durch die Löcher 52 bzw. 54 hindurchgehen.
In der Abb. 2 ist eine etwas andere Form von Radscheiben 56 und 58 gezeigt, welche an
der äußeren bzw. inneren Nabe 22 bzw. 18 befestigt sind. Die besondere Form der Radscheiben
bildet jedoch keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Der Achszapfen 60
ist gemäß der Abb. 2 mit einer Hülse 62 an seinem inneren Ende versehen, und zwar liegt
diese Hülse 62 in allernächster Nähe des inneren Endes der inneren Nabe 18. Die Hülse 62
liegt zwischen den Armen 64 und 66 der Achse 68 und wird durch einen senkrechten
Drehzapfen 70 zwischen diesen Armen schwingbar befestigt. Infolge der unmittelbaren
Nähe der Hülse 62 an der inneren Nabe und infolge der besonderen Formgebung der beiden Radscheiben 66 und 68 kommt die
Achse 72 des senkrechten Zapfens 70 zwischen den mit der Fahrstraße in Eingriff stehenden
Umfangsflächen 74 und 76 des inneren und äußeren Reifens zu liegen. Hierdurch wird
eine leichtere Steuerung des Radsatzes erreicht, und es wird ein Schlüpfen eines der
beiden Räder jedes Doppelrades verhütet, weil jedes Rad unabhängig von den anderen
sich um die Achse des Zapfens 60 drehen kann.
Die Art und Weise wie die Felgenringe an den Radscheiben 56 und 58 befestigt sind, bildet
keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Aus dem Obigen geht hervor, daß gemäß der Erfindung jegliche Möglichkeit der Drehung
des einen Rades hinter dem anderen her verhütet wird, und hierdurch wird ein Schlüpfen
des Reifens über die Oberfläche der Fahrstraße vermieden, wobei gleichzeitig die
Steuerung des Doppelrades wesentlich vereinfacht und erleichtert wird, infolge der neuartigen
Verlegung des Achszapfens. Ferner geht aus dem Obigen hervor, daß trotz der Anordnung
von zwei unabhängig voneinander drehbaren Naben für jedes Rad die gesamte Radanordnung
in keiner Weise anders aussieht als die bekannte Doppelradanordnung, bei welcher
beide Räder starr miteinander verbunden sind und sich stets gleichzeitig drehen können.
Die neuartige Radanordnung ist so einfach, daß sie gar keiner Wartung bedarf, wie zum
Beispiel Einstellen und Ersetzen von Einzelteilen.
Claims (3)
1. Mehrfachradanordnung, bei der jedes Rad unabhängig drehbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Rad nur durch ein Wälzlager (26, 28) auf dem Achszapfen
(60) gelagert ist und die Naben (18, 22) der Räder teleskopartig ineinanderstecken.
2. Mehrfachradanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Wälzlagern (26, 28) ein Querdrucklager (32) angeordnet ist.
3. Mehrfachradanordnung nach Anspruch ι und 2, bei welcher der Achs- no
stummel um einen senkrechten Lenkzapfen schwingbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Lenkzapfens (60) zwischen
den beiden den Erdboden berührenden Umfangskreisen der Radreifen hindurchgeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US716720XA | 1930-09-18 | 1930-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553768C true DE553768C (de) | 1932-06-30 |
Family
ID=22102839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH126723D Expired DE553768C (de) | 1930-09-18 | 1931-05-03 | Mehrfachradanordnung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553768C (de) |
| FR (1) | FR716720A (de) |
| GB (1) | GB368588A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958175C (de) * | 1950-12-03 | 1957-02-14 | Josef Schmitz | Doppelradsatz mit einzeln drehbaren und unabhaengig voneinander mit gemeinsamen Bremsbacken gebremsten Raedern |
-
1931
- 1931-05-03 DE DEH126723D patent/DE553768C/de not_active Expired
- 1931-05-06 GB GB1343331A patent/GB368588A/en not_active Expired
- 1931-05-07 FR FR716720D patent/FR716720A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958175C (de) * | 1950-12-03 | 1957-02-14 | Josef Schmitz | Doppelradsatz mit einzeln drehbaren und unabhaengig voneinander mit gemeinsamen Bremsbacken gebremsten Raedern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR716720A (fr) | 1931-12-26 |
| GB368588A (en) | 1932-03-10 |
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