DE553667C - Handgeraet zum Ernten von Rueben, insbesondere Runkelrueben - Google Patents

Handgeraet zum Ernten von Rueben, insbesondere Runkelrueben

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Publication number
DE553667C
DE553667C DE1930553667D DE553667DD DE553667C DE 553667 C DE553667 C DE 553667C DE 1930553667 D DE1930553667 D DE 1930553667D DE 553667D D DE553667D D DE 553667DD DE 553667 C DE553667 C DE 553667C
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DE
Germany
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beetroot
knife
hand tool
harvesting
prongs
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DE1930553667D
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ULRICH WINTER
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ULRICH WINTER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D11/00Other hand implements
    • A01D11/02Other hand implements for lifting or cropping beet, potatoes or other root crops
    • A01D11/025Knives for topping beets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AB
29. JUNI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 553667 KLASSE 45c GRUPPE
Ulrich Winter in Berlin-Steglitz Handgerät zum Ernten von Rüben, insbesondere Runkelrüben
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handgerät zum Köpfen und Ausziehen von Rüben, das in an sich bekannter Weise mit nach unten gerichteten Aushebezinken und einem nach vorn gerichteten Stoßmesser versehen ist.
Bisher bekannt gewordene Geräte, die dem gleichen oder ähnlichen Zweck dienen, haben den Nachteil, daß sie umständlich zu handhaben sind und dabei den angegebenen Zweck praktisch gar nicht erfüllen. So mußte man bisher nach dem Abstoßen des Krautes das Gerät nochmals besonders anheben und über die Rübe hinwegsetzen, damit bei der Rückwärtsbewegung die Aushebezinken wirken können.
Erntegeräte mit beispielsweise gelenkig angeordneter Aushebegabel können dem angegebenen Zweck auch nicht dienen, da sie unter Einwirkung von Rost, Erde, Rübensaft sehr bald versagen und auch sonst die grobe Behandlung nicht vertragen.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel und bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit der Leistungssteigerung.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Messerblatt in einem solchen Winkel zur Stoßvorrichtung angebracht ist, daß beim Vorstoßen die Aushebezinken selbsttätig über den Rübenstumpf hinweggesetzt werden. Dieser Arbeitswinkel des Messerblattes ist also schräg nach oben und vorn gerichtet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes sowie die Wirkungsweise und Anwendungsart darge-.stellt.
Abb. r zeigt das Werkzeug in einfacher Ausführung,
Abb. 2 eine Anwendungsmöglichkeit, und die
Abb. 3 erläutert die Wirkungsweise des Gerätes.
Das aus einem nach vorn gerichteten gegabelten Messerträger c und einer nach unten gerichteten Aushebegabel b bestehende Werkzeug ist zweckmäßig aus einem Stück im Gesenk geschmiedet. Das Messerblatt α ist entweder in Schlitze des gegabelten Trägers von der Seite eingeschoben, oder es ist mit Ansätzen oder Einkerbungen versehen, mit welchen es unter Ausnutzung der in gewissen Grenzen vorhandenen Federwirkung der freien Gabelenden in die Schlitze des Trägers eingespannt gehalten wird. Einer weiteren Befestigung, etwa durch Niete, Splinte u. dgl., bedarf es dann nicht. Auf solche Weise ist das Messer leicht auswechselbar ohne An- , Wendung besonderer Werkzeuge oder Befestigungsmittel. Außerdem leidet das Gerät infolge der einfachen Bauart nicht unter Einwirkung von Rost und Schmutz.
Das Gerät gleitet beim Vorstoßen, d. i. beim Köpfen, mit den nach unten zeigenden Enden der Aushebezinken über den Rüben-
stumpf hinweg. Fuhrt man das Vorstoßen des Gerätes kurz und kraftvoll aus, so ist die Wirkung am besten. Hierbei leistet beispielsweise ein tragbares Preßlufthandgerät (Abb. 2) gute Dienste, bei dem man den Druck in bekannter Weise durch einen am Handgriff befindlichen Druckknopf regeln kann.
Wie die Abb. 3 zeigt, weicht das Messer bzw. das Gerät in Richtung der strichpunktierten Linie nach der Pfeilrichtung zunächst in einem leichten Bogen nach oben aus, bringt dabei die Aushebezinken über den Rübenstumpf hinweg und fällt dann unter Einwirkung der Schwerkraft wieder herunter, so daß nunmehr die Aushebezinken ihre Arbeitslage einnehmen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Handgerät zum Ernten von Rüben, insbesondere Runkelrüben, mit nach unten gerichteten Aushebezinken und nach vorn gerichtetem Köpfmesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerblatt in einem solchen Winkel zur Stoßrichtung am Messerträger befestigt ist, daß das Gerät beim Vorstoßen mit den Aushebezinken schräg nach vorn über die Rübe hinweggleitet.
2. Handgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Befestigung des Messers in Schlitzen des nach vorn zeigenden, in an sich bekannter Weise gegabelten Messerträgers.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930553667D 1930-05-10 1930-05-10 Handgeraet zum Ernten von Rueben, insbesondere Runkelrueben Expired DE553667C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE553667T 1930-05-10

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DE553667C true DE553667C (de) 1932-06-29

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ID=6563832

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DE1930553667D Expired DE553667C (de) 1930-05-10 1930-05-10 Handgeraet zum Ernten von Rueben, insbesondere Runkelrueben

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