DE553545C - Acetylen-Entwickler - Google Patents

Acetylen-Entwickler

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DE553545C
DE553545C DESCH93233D DESC093233D DE553545C DE 553545 C DE553545 C DE 553545C DE SCH93233 D DESCH93233 D DE SCH93233D DE SC093233 D DESC093233 D DE SC093233D DE 553545 C DE553545 C DE 553545C
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DE
Germany
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carbide
basket
gas
acetylene
developer
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Expired
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DESCH93233D
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WALTER SCHIRMEYER
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dry Development In Electrophotography (AREA)

Description

  • Acetylen-Entwickler Die Erfindung bezieht sich auf einen Acetylen-Entwickler und betrifft im einzelnen eine Verbesserung in .der Anordnung und Bewegung des Carbidkorbes zum Entwicklungswasser. Bei den bekannten Acetvlen-Entwicklern kommt der mit Carbid ganz oder teilweise gefüllte Korb mit dem Entwicklungswasser gleich im vollen Maße in Berührung, soweit dieses in Anbetracht der Menge des Carbids und des Entwicklungswassers möglich ist. Ist nun aber die Acetylenentnahme nicht so groß wie die Gasentwicklung, so erfolgt im Apparat weiterhin ungehindert die Gasentwicklung bis zu einem oft unzulässigen Überdruck, und es entwickelt sich so viel Gas, daß dasselbe bei Vermeidung unzulässig hoher Überdrücke zum Sicherheitsventil ungenutzt herausströmt. Soll ein derartiger Entwickler vorübergehend außer Betrieb gesetzt werden, so muß entweder der Carbidkorb herausgenommen werden, oder es erfolgt eine weitere ununterbrochene Entwicklung. Im ersteren Fall, der sehr umständlich ist, würde das im Apparat befindliche Gas verlorengehen. Wird der Carbidkorb nicht herausgenommen und erfolgt eine weitere Entwicklung, so besteht die Gefahr unzulässiger Drucke oder Gasausströmungen.
  • Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der Carbidkorb zum Anlassen mittels einer selbstsperrenden und dessen Feineinstellung ermöglichenden Schraubspindeleinrichtung je nach dem erforderlichen Arbeitsdruck des Acetylens in verschiedener Höhe in das Entwicklungswasser eingetaucht wird. Die Regelvorrichtung besitzt einen den Entwickler tragenden Arm, der mittels eines Gewindespindelgetriebes langsam senkbar und hebbar ist.
  • Mit der Regelvorrichtung ist eine skalenartige, die jeweilige Stellung des Carbidkorbes angebende Anzeigevorrichtung verbunden. Auf Grund dieser Merkmale kann also mittels der Regelvorrichtung der Carbidkorb ganz allmählich und in beliebigem Maße mit dem Entwicklungswasser in bzw. außer Verbindung gebracht und damit der Acetylen-Entwickler langsam angelassen und ausgeschaltet werden, je nachdem, wieviel Gas dem Apparat entnommen werden soll. Eine zu reichliche Entwicklung von Gas, unzulässiger innerer Überdruck und ein Entweichen urbenutzten entwickelten Gases aus dem Apparat sind also ausgeschlossen. Der Acetylen-Entwickler nach der Erfindung arbeitet also wirtschaftlicher und gefahrloser als die bekannten Entwickler. Mittels der Regelvorrichtung kann man innerhalb der dem Acetylen-Entwickler eigenen Grenzen jeden beliebigen Druck des entwickelnden Gases genau regeln bzw. einstellen. Je mehr Gas man braucht, um so tiefer wird fnan den Korb in das Entwicklungswasser eintauchen lassen. Die Anzeigeeinrichtung gibt verhältnismäßig jeden beliebigen Stand des Carbidkofbes genau an. Auf Grund der Erfindung kann man aber auch den Acetylen-Entwickler be- Liebig außer Betrieb setzen, ohne den Apparat öffnen zu müssen und ohne daß entwickeltes Gas nutzlos ausströmt. Man verstellt die Regelvorrichtung dann einfach so, daß der Carbidkorb vollkommen vom Entwicklungs-,va.sser frei ist. Zur Fortsetzung des Betriebes wird er mittels der Regelvorrichtung dann wieder in dem erforderlichen Maße in das Entwicklungswasser gesenkt.
  • Es ist bereits ein amerikanischer Acetylen-Entwickler bekannt, bei welchem der Carbidkorb mittels einer Stange hebbar bzw. senkbar ist. Beim Anlassen wird hier der Carbidkorb sofort vollständig in das Entwicklungswasser eingetaucht, wodurch unvermeidlich ist, daß neben einer kolossalen Gasentwicklung auch sehr hohe unzulässige Temperaturen auftreten. Die Gasmengen können so schnell nicht entnommen werden und müssen aus dem Sicherheitsventil nutzlos entweichen. Feder und Membran sollen den Carbidkorb zwar aus dem Wasser heben, doch geben diese Teile absolut keine Gewähr für einwandfreies Arbeiten der groben Rastenleitereinstellung. Demgegenüber wird in dem vorliegenden Patent der Carbidkorb zum Anlassen mittels einer selbstsperrenden und deren Feineinstellung ermöglichenden Schraubspindeleinrichtung ganz langsam und in beliebiger Tiefe in das Entwicklungswasser eingetaucht, je nach dem erforderlichen Gasdruck.
  • Dadurch kommt nur ein kleiner Teil des Carbids mit dem Wasser in Berührung, und man erreicht durch das Auf- oder Abwärtsschrauben der Spindel jeden beliebigen Druck und demzufolge keine überflüssigen Gasmengen, die nutzlos ausströmen würden. Eine entsprechend eingerichtete Skala zeigt den jeweiligen Stand des Carbidkorbes an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Acetylen-Entwickler mit von außen verstellbarem, in das Entwicklungswasser eintauchbarem und feststellbarem Carbidkorb, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen des -Carbidkorbes eine Schraubspindeleinrichtung dient, deren Arm den Carbidkorb trägt.
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