DE553052C - Verfahren und Vorrichtung zum Schlichten auf einer ein- oder mehrspindligen, selbsttaetigen Revolverdrehbank - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schlichten auf einer ein- oder mehrspindligen, selbsttaetigen Revolverdrehbank

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DE553052C
DE553052C DET34447D DET0034447D DE553052C DE 553052 C DE553052 C DE 553052C DE T34447 D DET34447 D DE T34447D DE T0034447 D DET0034447 D DE T0034447D DE 553052 C DE553052 C DE 553052C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/0092Grinding attachments for lathes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schlichten auf einer ein- oder mehrspindligen, selbsttätigen Revolverdrehbank, bei der das Schlichtwerkzeug auf dem gemeinsamen, die anderen Werkzeuge tragenden Werkzeuglangschlitten sitzt.
Bisher wurde zum Schlichten von Arbeitsstücken auf selbsttätigen Revolverdrehbänken mit längsverschiebbarem Werkzeuglangschlitten das auf letzterem angeordnete Schlichtwerkzeug in derselben Weise wie die anderen zum Bearbeiten des Arbeitsstücks verwendeten Werkzeuge von dem Werkzeuglangschlitten der Maschine getragen und um denselben Betrag vorgeschoben.
Hieraus folgt, daß die Schlichtarbeit über dieselbe Strecke des Arbeitsstücks ausgeführt wurde, die von den anderen Werkzeugen zurückgelegt wurde, so daß infolge dieses großen und von dem Schlichtwerkzeug ausgeführten Vorschubs das Schlichtwerkzeug selbst übermäßig beansprucht und abgenutzt wurde, während andererseits die geschlichtete Fläche unsauber ausfiel.'
Es sind auch bereits Arbeitsverfahren mit sogenannten Hinterstechstählen bekannt geworden, bei denen eine Ouerbewegung des Werkzeugs auftritt. Diese Querbewegung wird aber dadurch herbeigeführt, daß das den Stahl tragende Stichelhaus an das Werkstück anstößt und sein axialer Vorschub hierdurch aufgehalten wird, wobei durch eine schräg zur Achse der Spindel angeordnete Führung der Stahl in radialer Richtung verschoben wird.
Eine solche Einrichtung kann daher nur zum Einstechen einer Ringnut im Innern einer Bohrung verwendet werden; man kann aber damit nicht die Innenfläche eines Arbeitsstücks, beispielsweise einer Lagerschale, in zufriedenstellender Weise sauber schlichten. Hierzu muß sowohl die Bodenfläche als auch die Seitenwand und im besonderen die zwischen diesen Teilen vorhandene gekrümmte Fläche des Arbeitsstücks, die beispielsweise mit den Laufkugeln eines Kugellagers in Berührung kommt, besonders sorgfältig bearbeitet werden. Hierzu ist es erforderlich, daß das Werkzeug gleichzeitig eine Bewegung nach vorn und nach außen ausführt.
Zu dem angegebenen Zweck ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß das Schlichtwerkzeug, nachdem es im Gleichgang mit dem Werkzeuglangschlitten an das Werkstück herangeführt ist, während des anschließenden Arbeitsganges nur um einen Bruchteil des von diesem Schlitten hierbei zurückgelegten Weges schräg zu dessen Wegrichtung verschoben wird. Hierdurch wird erreicht, daß das Schlichtwerkzeug während derselben Zeit zur Wirkung kommt, während deren die auf dem Langschlitten sitzenden anderen Werkzeuge arbeiten; man ist also in der Lage, alle Werkzeuge für ihre Arbeit zusammen anfangen und aufhören zu lassen.
Das Schlichtwerkzeug kann hierbei mit
Schnellgang (Leerlauf) in axialer Richtung beispielsweise bis dicht an die zu schlichtende gekrümmte Kugellauffläche einer Lagerschale o. dgl. herangeführt werden, worauf es um einen Bruchteil des vom Werkzeuglangschlitten zurückgelegten Weges schräg vorwärts geführt wird. Hierbei legt das Schlichtwerkzeug zum Schlichten der gekrümmten Lagerschalenfläche nur eine sehr kleine Strecke in ίο schräger Richtung und zu derselben Zeit zurück, in der die anderen Werkzeuge ihren vollen Arbeitshub ausführen.
Bei der vorzugsweise zur Anwendung kommenden Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung dieses Arbeitsverfahrens wird das Schlichtwerkzeug auf einem Hilfsschlitten angebracht, der mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Werkzeuglangschlittens nur um einen Bruchteil des von letzterem zurückgelegten Weges in schräger Richtung verschoben wird.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in Benutzung für einen Automaten mit längsverschiebbarem Werkzeugschlitten beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Werkzeuglangschlitten mit der Schlichtvorrichtung gemäß der Erfindung.
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die auf dem Werkzeuglangschlitten angebrachte Schlichtvorrichtung.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Abb. 4 ist eine in vergrößertem Maßstabe dargestellte Einzelansicht.
α bezeichnet den üblichen Werkzeuglangschlitten, auf dessen Flächen die zur Bearbeitung des Arbeitsstücks dienenden Werkzeuge sitzen. Von einer dieser Flächen wird die Schlichtvorrichtüng getragen. Diese Schlichtvorrichtung ist erfindungsgemäß derart mit dem Langschlitten verbunden, daß das Schlichtwerkzeug während der Vorwärtsbewegung des Langschlittens nur eine sehr kleine Strecke, die nur einen Bruchteil des von dem Langschlitten zurückgelegten Wegs ausmacht, schräg zu der Bewegungsrichtung des Langschlittens oder seitlich verschoben wird. Beim Ausführungsbeispiel wird das Schlichtwerkzeug während der Vorbewegung des Langschlittens schräg vorwärts verschoben.
Zu diesem Zweck ist auf der einen Seitenfläche des Langschlittens α eine Schiene b befestigt, die eine vorzugsweise schwalbenschwanzartige Gleitführung aufweist, auf der der Unterteil c der Schlichtvorrichtung in der Längsrichtung verschiebbar ist. Dieser Unterteil c hat auf seiner Oberseite ebenfalls eine vorzugsweise schwalbenschwanzartig ausgebildete Gleitführung, die schräg zu der Gleitführung an der Schiene b verläuft und auf der der Oberteil d der Schlichtvorrichtung verschiebbar ist, welcher das Schlichtwerkzeug e trägt. Auf dem Werkzeuglangschlitten sitzt fest ein Bock /, der das Leitlineal g trägt, dessen vorderes Ende in eine Aussparung des Oberteils hineinragt und eine Schrägfläche aufweist. Mit dem Kurvenlineal arbeitet eine im Oberteil gelagerte Rolle h zusammen, und zwischen dem Anschlag f und der Hinterseite des Unterteils c sind Federn i eingeschaltet.
Die Arbeitsweise ist folgende.
Wenn der Langschlitten α durch die übliche Steuerkurve der Maschine auf die Arbeitsstücke zu vorgeschoben wird, so wird während dieses Leerlaufs das Schlichtwerkzeug mit Schnellgang in das Arbeitsstück eingeführt (Abb. 4), so daß es in einem geringen Abstand von beispielsweise 1 mm oder weniger vor der zu schlichtenden gekrümmten Fläche (Kugellauffläche) der Lagerschale zu liegen kommt. Wenn alsdann der Langschlitten seinen vollen Arbeitshub von beispielsweise 10 mm ausführt, so kommt ein an einer geeigneten Stelle der Maschine sitzender ortsfester und zweckmäßig einstellbarer Anschlag k in Berührung mit der Vorderkante des Unterteils c, so daß letzterer stillstehend gehalten wird. Der Langschlitten bewegt sich nun weiter vorwärts, so daß nunmehr durch den mit dem Langschlitten sich vorbewegenden Bock / und das an letzterem befestigte Leitlineal g, welches mit seiner schrägen Fläche an der Rolle h anliegt, der Oberteil d 9S mit dem Schlichtwerkzeug e auf seiner schräg verlaufenden Führungsbahn in schräger Richtung vorgeschoben wird. Die Federnd (Abb. 2) dienen hierbei dazu, den Unterteil c an den genannten Anschlag k angedrückt zu halten.
Während der Zeit, während der also der Langschlitten seinen ganzen Arbeitshub ausführt, wird das Schlichtwerkzeug e nur um eine ganz kleine Strecke in schräger Richtung vorgeführt, so daß die zu bearbeitende Fläche i°5 äußerst sauber geschlichtet und das Schlichtwerkzeug selbst geschont wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Schlichten auf einer ein- oder mehrspindligen, selbsttätigen Revolverdrehbank, bei dem das Schlichtwerkzeug auf dem gemeinsamen, die anderen Werkzeuge tragenden Werkzeuglangschlitten sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlichtwerkzeug (e), nachdem es im Gleichgang mit dem Werkzeuglangschlitten (α) an das Werkstück herangeführt ist, während des anschließenden 12c Arbeitsganges nur um einen Bruchteil des von dem Schlitten hierbei zurückgelegten
    Weges schräg zu dessen Wegrichtung verschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlichtwerkzeug (e) auf einem Hilfsschlitten (d) sitzt, der mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Werkzeuglangschlittens (α) nur um einen Bruchteil des von letzterem zurückgelegten Weges in schräger Richtung vorgeschoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Schlichtwerkzeug zugeordneten Fläche des Werkzeuglangschlittens (α) ein Bock (/) und eine Schiene (&) befestigt sind, auf der ein Unterteil (c) längsverschiebbar sitzt, der seinerseits auf der Oberseite eine schräg verlaufende Gleitbahn für den Oberteil (d) aufweist, welcher das als Breitmesser ausgebildete Schlichtwerkzeug trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bock (/) ein auswechselbares Leitlineal (g) sitzt, dessen schräg verlaufende Seitenkante mit einer im Oberteil (d) gelagerten Rolle (h) zusammenarbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET34447D 1928-01-05 1928-01-05 Verfahren und Vorrichtung zum Schlichten auf einer ein- oder mehrspindligen, selbsttaetigen Revolverdrehbank Expired DE553052C (de)

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