DE55239C - Verbindung von Anlagen für elektrische Uhren mit Anlagen für elektrische Beleuchtung bezw. Kraftübertragung - Google Patents

Verbindung von Anlagen für elektrische Uhren mit Anlagen für elektrische Beleuchtung bezw. Kraftübertragung

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DE55239C
DE55239C DENDAT55239D DE55239DA DE55239C DE 55239 C DE55239 C DE 55239C DE NDAT55239 D DENDAT55239 D DE NDAT55239D DE 55239D A DE55239D A DE 55239DA DE 55239 C DE55239 C DE 55239C
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DENDAT55239D
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F. VON HEFNER-ALTENECK in Berlin W., Hildebrandtstr. 4
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/06Synchronisation of independently-driven clocks with direct mechanical action on the time-indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, um Uhren von dem für die elektrische Beleuchtung benutzten Leitungsnetze aus in derselben Schaltung wie die von der nämlichen Stromquelle gleichzeitig gespeisten Lampen· etc. zu reguliren, indem in einem nach bestimmten Zwischenräumen wiederkehrenden Zeitpunkte die Spannung des elektrischen Lichtstromes vorübergehend . vermindert oder verstärkt wird. Durch diese Veränderung der Spannung des elektrischen Stromes werden die Zeiger aller an das Leitungsnetz angelegten Uhren auf die richtige Zeit eingestellt.
Fig. ι veranschaulicht eine elektrische Uhr mit einem Elektromagneten A,- dessen Umwindung an das Leitungsnetz für die Lichtanlage L1 L2 parallel zu den Lampen angeschlossen ist. Derselbe bewirkt die Regulirung in der angegebenen Weise. Sein Ankerhebel i i hat einen weiten Spielraum und die Pole des Elektromagneten sind so geformt und die Verhältnisse der Abzugfeder g so angepafst, dafs der Ankerhebel, wenn normale Spannung in der Lichtleitung vorhanden ist, in der Schwebe oder mit leisem Druck gegen den betreffenden Anschlag gehalten wird, dafs derselbe aber eine' Schwingung macht, wenn vorübergehend die Spannung in der Lichtleitung sinkt. Diese Schwingung wird durch eine Anordnung, die im wesentlichen als solche bekannt ist, dazu benutzt, die im betreffenden Augenblicke ungefähr richtig gehenden Zeiger der Uhr auf die genau richtige Zeit einzustellen, indem z. B. eine keilförmige Nase b des Hebels i i in eine Lücke an dem Rade des Zeigerwerkes q einfällt und dadurch den Zeiger ein wenig voro der zurückstellt.
Will man, dafs die Dauer der Schwächung des Lichtstromes beliebig und ohne Einflufs auf den Uhrengang sei, so kann man die Nase b und die Lücke im Rade q so anordnen, dafs die Nase durch die Lücke ganz hindurchschlägt und mit federndem Druck seitlich ausbiegen kann, wenn der Hebel diejenige Bewegung macht (auf- oder abwärts), welche nicht an eine bestimmte Zeit gebunden sein soll.
Die Schwächung des Stromes, welche so gering sein kann und auf eine solche Zeit verlegbar ist, dafs sie den Lichtbetrieb nicht stört, wird von der Licht- (Central-) Station aus entweder durch den Maschinisten oder selbstthätig durch eine Normaluhr bewerkstelligt. Soll der Lichtbetrieb einmal unterbrochen werden, so mufs dies, um den Uhrengang nicht zu stören, zu einer Zeit geschehen, in welcher entweder die dadurch- veranlafsten Bewegungen des Hebels ti die Zeiger richtig stellen oder, in welcher die Lücke am Rade q oder die sie begrenzenden Vorsprünge sich überhaupt nicht im Bereiche der Nase b befinden.
Selbstverständlich könnte auch eine vorübergehende Verstärkung der Spannung in der Lichtanlage zum Richten der Uhren benutzt werden, doch ist das wegen der für die Glühlampen damit verbundenen Gefahr nicht zu empfehlen.
Die Uhren können auf beliebige Weise oder ebenfalls durch den elektrischen Strom aus der Lichtleitung in Gang erhalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung von Centralanlagen für elektrische oder elektrisch regulirte Uhren mit Anlagen für elektrische Beleuchtung, Kraftübertragung etc. in der Weise, dafs die Polklemmen der Uhren an das Leitungsnetz für die elektrischen Lampen etc. mit angelegt sind und also von der nämlichen Stromquelle aus gleichzeitig mit diesen gespeist werden, wobei die Regulirung der Uhren durch eine in bestimmten Intervallen wiederholte vorübergehende Veränderung der Spannung des elektrischen Lichtstromes bewerkstelligt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55239D Verbindung von Anlagen für elektrische Uhren mit Anlagen für elektrische Beleuchtung bezw. Kraftübertragung Expired - Lifetime DE55239C (de)

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