DE552147C - Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge - Google Patents
Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler GemengeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J13/00—Colloid chemistry, e.g. the production of colloidal materials or their solutions, not otherwise provided for; Making microcapsules or microballoons
- B01J13/0004—Preparation of sols
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Description
- Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge Zusatz zum Patent 528 04I In dem Patent 528 04I ist ein Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge von Stoffen beschrieben, das darin besteht, daß der eine Stoff, beispielsweise ein Metall, verdampft oder auf elektrischem Wege zerstäubt und in diesem Zustande mit der Oberfläche des anderen flüssigen oder verflüssigten Stoffes von genügend tiefer Temperatur in Berührung gebracht und die mit dem zu verteilenden Stoff in Berührung kommende Oberfläche des Dispersionsmittels unabhängig von der zugeführten Stoffmenge des zu dispergierenden Stoffes ständig erneuert und geregelt wird.
- Die in dem Hauptpatent beschriebene Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht darin, daß der flüssige Stoff auf der Wand einer umlaufenden Trommel infolge der Zentrifugalkraft zu einer großen Oberfläche ausgebreitet wird. An dieser Oberfläche wird der verdampfte oder zerstäubte Stoff entlang geführt und schlägt sich darauf nieder.
- Die Erfindung stellt eine Vereinfachung des Verfahrens nach dem Hauptpatent dar. Der flüssige oder verflüssigte Stoff wird auf eine ruhende Fläche so aufgebracht, daß er infolge der Schwerkraft und einer ihm durch Druck mitgeteilten Beschleunigung an der Fläche entlang läuft. Die Geschwindigkeit, mit der er an dieser Fläche entlang läuft, d. h. mit der er seine Oberfläche erneuert, läßt sich durch Änderung des Druckes in weiten Grenzen regeln.
- Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in schematischer Darstellung. Eine Pumpe 2 drückt die Flüssigkeit aus dem Behälter 1 durch eine Rohrleitung 3 in die Düsen 4 des Gefäßes 5, das durch einen Rohransatz 6 mit einer Luftpumpe luftleer gehalten oder mit einem indifferenten Gas gefüllt werden kann. Die Düsen 4 verteilen die Flüssigkeit so auf der Wandung 7 des Gefäßes 5, daß diese ganz mit einer Flüssigkeitsschicht bedeckt ist. Dadurch wird vermieden, daß sich die Dämpfe des zu verteilenden Stoffes auf freien Stellen der Wandung niederschlagen. Die Wandung 7 des Gefäßes 5 bildet eine Röhre, die sich nach unten leicht verengt.
- Die Bildung einer an der Wandung abwärts oder schräg abwärts fließenden Flüssigkeitsschicht wird dadurch erleichtert. Das Gefäß 5 taucht mit seiner unteren Öffnung 8 in den Flüssigkeitsspiegel im Behälter I ein.
- Der zu verdampfende Stoff wird durch einen elektrischen Lichtbogen in der Retorte g verdampft, die von der durch den Boden des Behärters 1 eingeführten Elektrode 10 getragen wird. Die Entfernung der Retorte g von dem von der Flüssigkeit nicht benetzten oberen Abschluß des Gefäßes 5 wird zweckmäßig so groß gewählt, daß die Dämpfe nur in geringfügiger Menge bis dahin aufsteigen und sich dort niederschlagen können. Die andere Elektrode 11 wird durch den Deckel des Gefäßes 5 beweglich eingeführt. Sie wird von einem wellenförmigen Rohr 12 getragen, das das Gefäß gegen die Außenluft luftdicht abschließt und eine genügend große Elastizität besitzt, um der Elektrode eine gewisse Beweglichkeit zur Erzeugung des Lichtbogens zu gestatten.
- Um zu vermeiden, daß sich die Dämpfe auf der Elektrode II niederschlagen, kann diese durch einen Heizwiderstand I3 beheizt werden.
- In dem Gefäß 1 ist eine Stauwand I5 angebracht, an der sich grobe Teilchen ablagern, die durch Sprühern des Lichtbogens o. dgl. entstehen können, damit sie keine Zerstörungen in der Pumpe hervorrufen. Die durch die Wärme des elektrischen Lichtbogens und der Dämpfe erwärmte Flüssigkeit kühlt sich in ihrem Kreislauf durch den Behälter I und die Rohrleitung 3 wieder ab, so daß in den meisten Fällen von einer besonderen Kühlung abgesehen werden kann. Sollte sie sich doch als notwendig erweisen, so kann sie durch einen Kühlmantel 16 erfolgen, der um die von der Flüssigkeit berührte Fläche des Gefäßes 5 und um den Behälter I gelegt wird.
- Der Vorteil der Erfindung gegenüber dem Hauptpatent ist in dem einfacheren Aufbau zu erblicken. Alle im luftleeren Raum umlaufenden Teile fallen weg, wodurch die Abdichtung der Apparatur bedeutend leichter zu bewerkstelligen ist und eine so sorgfältige Überwachung nicht mehr notwendig ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge von Stoffen durch Niederschlagen eines auf elektrischem oder thermischem Wege zerstäubten Stoffes auf die Oberfläche eines flüssigen oder verflüssigten Stoffes nach Patent 528 04in dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige oder verflüssigte, als Dispersionsmittel dienende Stoff mit Hilfe der Schwerkraft und einer ihm durch Druck mitgeteilten Beschleunigung an einer ruhenden Fläche in dünner Schicht ausgebreitet und an der Fläche entlang bewegt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (7) des evakuierten oder mit indifferenten Gasen gefüllten, von außen mit einem Kühlmantel (I6) umgebenen Gefäßes die Form einer nach unten sich verengenden Röhre hat, über deren Innenfläche das Dispersionsmittel mit Hilfe einer Druckpumpe durch Düsen gespritzt wird und das im Innenraum dieser Röhre eine zur elektrischen oder thermischen Zerstäubung des zu dispergierenden Stoffes dienende Vorrichtung (g) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP61274D DE552147C (de) | 1929-09-21 | 1929-09-21 | Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552147C true DE552147C (de) | 1932-06-10 |
Family
ID=7389653
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP61274D Expired DE552147C (de) | 1929-09-21 | 1929-09-21 | Verfahren zur Herstellung fein verteilter oder kolloidaler Gemenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552147C (de) |
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1929
- 1929-09-21 DE DEP61274D patent/DE552147C/de not_active Expired
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