DE439795C - Verfahren zur Herstellung von fein zerteilter Bleiglaette - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fein zerteilter Bleiglaette

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DE439795C
DE439795C DEG55244D DEG0055244D DE439795C DE 439795 C DE439795 C DE 439795C DE G55244 D DEG55244 D DE G55244D DE G0055244 D DEG0055244 D DE G0055244D DE 439795 C DE439795 C DE 439795C
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DE
Germany
Prior art keywords
lead
production
finely divided
divided lead
metal
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Expired
Application number
DEG55244D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Willi Luety
Dr-Ing Ludwig Schertel
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE439795C publication Critical patent/DE439795C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G21/00Compounds of lead
    • C01G21/02Oxides
    • C01G21/06Lead monoxide [PbO]

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von fein zerteilter Bleiglätte. Für die Verwendungsmöglichkeit von Bleiglätte ist es von Wichtigkeit, die Bleiglätte sowohl in möglichst fein zerteilter Form zu benutzen als auch im Zustand möglichster Metallfreiheit. Diesen Bedingungen wird durch die auf dem Markt befindlichen Produkte nicht in unbedingt befriedigender Weise genügt. Vorliegende Erfindung erreicht den Zweck einer außerordentlichen Steigerung des Verteilungsgrades des Produktes und zugleich völlige Metallfreiheit desselben dadurch, daß eine , gröbere Modifikation desBleioxyds oder auch metallischen Bleis oder eine sonstige geeignete Bleiverbindung vollständig durch den Dampfzustand hindurchgeführt wird und daß der Dampf unter inniger Vermischung mit dem Gasmedium zu Rauch kondensiert und durch Niederschlagsmittel, wie z. B. durch Filtration oder Auswaschung oder durch hochgespannten elektrischen Strom, niedergeschlagen wird.
  • Bei Anwendung von metallischem Blei oder Bleiverbindungen, wie z. B. Bleikarbonat, kann die Umsetzung zu Bleioxyd sowohl vor der Überführung in dem Dampfzustand als auch im Dampfzustand d _s Rohmaterials selbst erfolgen.
  • Die Durchführung des Verfahrens kann beispielsweise so erfolgen, daß man metallisches Blei in einem Tiegel einschmilzt und als eine Elektrode eines elektrischen Licht-Bogens benutzt. Es erfolgt dann im elektrischen Lichtbogen die Verdampfung des Metalls. Der Metalldampf kann durch einen Luftstrom abgeführt werden, wobei er sich mit diesem innig mischt und dann zu festem Bleioxyd in feinster Verteilung kondensiert wird. Das aus Bleioxyd bestehende Kondensat kann in bekannter Weise z. B. durch eine elektrische Hochspannungsgasreinigungsanlage niedergeschlagen werden. Man erhält ein völlig metallfreies Produkt, dessen Volumengewicht erheblich unterhalb der Volumengewichte der handelsüblichen Bleioxyde liegt und bis auf 0,4 und darunter geht.
  • Der Erfindungsgedanke liegt darin, daß das gesamte als Endprodukt gewonnene Material durch den Dampfzustand hindurchgegangen ist; nur hierdurch wird mit Sicherheit jeder Gehalt an nicht oxydiertem Metall im Endprodukt ausgeschlossen. Außerdem verbürgt die Kondensation aus dem Dampfzustand einen außerordentlich hohen Grad der Dispersität im Endprodukt.
  • Bei v orbekannten Verfahren der Bleiglätteherstellung hat man zwar auch bereits eine möglichst feine Verteilung des Stoffes durch mechanische Mittel, wie Zerstäuben, Schlagmühlen, Mahlen und Schlämmen, angestrebt, aber man hat nicht erkannt, daß hierfür die Bedingung besteht, daß das gesamte Material, welches im Endprodukt vereinigt wird, durch den Dampfzustand in molekularer Auflösung hindurchgegangen sein muß, um sowohl Metallfreiheit als auch weitgehende Dispersität zu vereinigen. Bei vorbekannten Verfahren der Bleiglätteherstellung aus metallischem Blei oder aus Bleiverbindungen unter Hitzeanwendung hat man entweder die Oxydation in Tröpfchenform vorgenommen, indem man Rohstoffe zerstäubte oder durch Schlagmühlen mechanisch zerteilte und die flüssigen Metalltröpfchen der Einwirkung heißer Luft oder heißen Dampfes aussetze. Die bei diesem Verfahren benutzten Temperaturen lagen dabei so niedrig, z. B. unterhalb Soo° C, daß eineÜberführung desRohstoffs in denDampfzustand überhaupt nicht stattfinden konnte. Das Endprodukt, welches nach diesen vorbekannten Verfahren gewonnen wurde, mußte daher stets größere Mengen gröberen Materials, darunter nicht oxydierte Bleikügelchen, mit einschließen, welche man ohne durchgreifenden Erfolg durch Mahlen und Schlämmen abzuscheiden oder durch nochmaliges Glühen zu verbessern suchte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von fein zerteilter Bleiglätte durch Hitzeeinwirkung auf in gröberer Verteilung befindliches Bleioxyd, metallisches Blei oder Bleiverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohstoff durch den Dampfzustand hindurchgeführt und der Dampf unter gleichzeitiger Vermischung mit einem beliebigen Gase kondensiert und niedergeschlagen wird.
DEG55244D 1921-11-16 1921-11-16 Verfahren zur Herstellung von fein zerteilter Bleiglaette Expired DE439795C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2720524A1 (de) * 1976-05-13 1977-12-01 Mizusawa Industrial Chem Neues bleimonoxid und verfahren zu dessen herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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