DE552131C - Elektrischer Widerstandsofen - Google Patents

Elektrischer Widerstandsofen

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DE552131C
DE552131C DEA59488D DEA0059488D DE552131C DE 552131 C DE552131 C DE 552131C DE A59488 D DEA59488 D DE A59488D DE A0059488 D DEA0059488 D DE A0059488D DE 552131 C DE552131 C DE 552131C
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resistance furnace
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DEA59488D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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BBC BROWN BOVERI and CIE
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • H05B3/66Supports or mountings for heaters on or in the wall or roof

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  • Furnace Details (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Widerstandsöfen zum Emaillieren oder Glühen von Metallen, die außer einer Seitenheizung noch mit einer Bodenheizung versehen sind, hat man die Bodenheizkörper zum Schütze gegen Zunder mit Platten von hitzebeständigem Material abgedeckt, die gleichzeitig als Auflager für das Beschickungsgut dienen. Diese Platten sind nicht nur sehr teuer, sondern sie haben auch den Nachteil, daß sie die freie Ausstrahlung der Wärme der Bodenheizkörper an das Beschickungsgut verhindern, so daß nicht nur eine schlechte Wärmeausnutzung und damit ein sehr schlechter Wirkungsgrad eintritt, sondern auch die Heizkörper selbst können durch die gestaute Hitze zerstört werden.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, das Beschickungsgut unmittelbar auf Tragsteine aufzusetzen, an denen die Heizwiderstände
ao für die Bodenbeheizung in Stegen angeordnet sind. Die Wärme der Heizwiderstände wird aber auch hier dem Beschickungsgut nur zu einem Bruchteil ungehindert zugeführt, während der größere Wärmebetrag in den Rippen der Heizplatten aufgespeichert wird.
Gemäß der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Tragsteine in der Höhe ihrer Stege seitliche Durchbrechungen und Abschrägungen solcher Form und Größe aufweisen, daß die in den Widerständen erzeugte Wärme infolge der natürlichen Ventilation durch den Wärmeumlauf im Ofen direkt und ungehindert an das Beschickungsgut abgeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt dargestellt. Ein elektriscner Widerstandsofen 1 beliebiger Konstruktion ist mit einer Seitenheizung 2 aus elektrischen Heizwiderständen und einer ebensolchen Bodenheizung versehen. Die Heizwiderstände 3 der Bodenheizung sind auf Tragsteine 4 aufgelagert, die gleichzeitig als Auflager für das Beschickungsgut dienen. Die Heizwiderstände können bis zu einer bestimmten Heiztemperatur "unmittelbar auf die nischenartig in den Tragsteinen angebrachten Auflagerstellen aufgelegt werden, oder aber sie werden bei höheren Temperaturen auf Quarzrohre aufgeschoben, die ihrerseits auf die Tragsteine aufgelagert werden. Durch die Lagerung der Heizwiderstände in Nischen mit nach dem Ofenraum abgeschrägten Kanten 5 ergibt sich der Vorteil, daß die Heizwiderstände überdeckt und gegen herabfallenden Zunder geschützt sind, ohne daß die Wärmeabstrahlung wesentlich behindert ist. Die Tragsteine besitzen Durchbrechungen 6 beliebiger Ouerschnittsform, die so angebracht sind, daß sie nach dem Ofenraum zu ansteigen, so daß die in den Heizwiderständen erzeugte Wärme ungehindert nach oben zu dem Beschickungsgut abstrahlen kann. Durch die von dem natürlichen Wärmegefälle innerhalb des Ofenraumes erzeugte Ventilation
durch die Durchbrechungen der Tragsteine hindurch tritt noch der Vorteil ein, daß den Heizwiderständen dauernd die Wärme entzogen wird, so daß ihre Betriebsdauer erhöht wird.
Die Anzahl der übereinander in den Tragsteinen gelagerten Heizwiderstände kann beliebig sein. Gegebenenfalls können auch mehrere Heizwiderstände in einzelnen oder
ίο allen Lagen nebeneinander angebracht sein.
Um in der Mitte des Ofenherdes die Heizwiderstände möglichst nahe beieinander unterbringen und trotzdem eine gute Wärmeausnutzung erzielen zu können, kann man zwei Tragsteine so nebeneinanderstellen, daß zwischen ihnen ein nach dem Ofenraum offener Wärmeleitkanal 7 entsteht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    20
    i. Elektrischer Widerstandsofen mit zum unmittelbaren Aufsetzen des Beschickungsgutes dienenden Tragsteinen, an denen die Heizwiderstände für die Bodenbeheizung in Stegen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsteine in der Höhe ihrer Stege seitliche Durchbrechungen und Abschrägungen solcher Form und Größe aufweisen, daß die in den Widerständen erzeugte Wärme infolge der natürlichen'Ventilation durch den Wärmeumlauf im Ofen direkt und ungehindert an das Beschickungsgut abgeführt wird.
  2. 2. Widerstandsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Heizwiderstände in den Nischen der Tragsteine übereinanderliegen.
  3. 3. Widerstandsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,daß mehrere Heizwiderstände in den Nischen der Tragsteine nebeneinanderliegen.
  4. 4. Widerstandsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Ofenherdes zwei Tragsteine räumlich so nebeneinander angebracht sind, daß zwischen ihnen ein nach dem Ofenraum offener Wärmeleitkanal entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA59488D 1929-10-31 1929-10-31 Elektrischer Widerstandsofen Expired DE552131C (de)

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