DE551847C - Schaltungsanordnung fuer elektrodynamische Lautsprecher - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer elektrodynamische LautsprecherInfo
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- DE551847C DE551847C DEI39353D DEI0039353D DE551847C DE 551847 C DE551847 C DE 551847C DE I39353 D DEI39353 D DE I39353D DE I0039353 D DEI0039353 D DE I0039353D DE 551847 C DE551847 C DE 551847C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R3/00—Circuits for transducers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für elektrodynamische Lautsprecher.
Solche Lautsprecher besitzen bekanntlich eine elektromagnetische Feldspule, die von einer
Gleichstromquelle erregt wird, und eine weitere Spule, die sich in dem Feld der Feldspule
bewegt; diese Lautsprecher sind besonders für starke Wiedergabe geeignet. Nun
hat sich herausgestellt, daß, sobald die FeId- >° spule gespeist oder stromlos wird, wenn die
Arbeitsspule mit dem Ausgangskreis eines Verstärkers verbunden ist, ein unerwünschter,
wiederholter pistolenartiger Knall aus dem Lautsprecher kommt, bis die damit verbundenen
Kreise die normale Betriebsbedingung erreicht haben. Dieses kann oft zur Beschädigung
oder Verschiebung der Membran führen.
Zur Abhilfe hat man bereits die einzelnen Kontakte des Erregerkreises mit denen der
Schwingspule derartig zwangsläufig gekoppelt, daß der Stromkreis der Schwingspule
zeitlich nach dem Erregerstromkreis geschlossen wird. Jedoch bietet eine solche Anas
Ordnung z. B. beim Auftreten von Defekten keine ganz unbedingte Gewähr dafür, daß die
Schwingspule tatsächlich erst nach dem Zustandekommen der Felderregung eingeschaltet
wird. Gemäß der im folgenden vorgeschlagenen Anordnung werden daher am Empfänger
selbsttätige Schaltmittel vorgesehen, durch welche die Schwingspule des Lautsprechers
in Abhängigkeit von dem Fließen des Erregerstromes, für den Feldmagneten des
Lautsprechers mit dem Ausgangskreise des Verstärkers verbunden wird und die in
gleicher Weise bei Stromunterbrechung des letzteren Kreises die Schwingspule abschalten.
In der Abbildung ist 1 der im Ausgangskreis der Kraftverstärkerstufe des Empfängers
liegende Niederfrequenztransformator, von dem die Ströme von Hörfrequenz der
Antriebsspule 2 des elektrodynamischen Lautsprechers 3 zugeführt werden. Der Feldspule
4 wird in der üblichen Weise von Gleichstromquelle 5, 6 Strom zugeführt. Ein in der Leitung vorgesehener Widerstand ?
dient dazu, um den Feldstrom auf einen gewünschten Wert zu begrenzen. Parallel zu
einem ebenfalls in der Leitung vorgesehenen Widerstand 8 ist die opule 9 eines Relais 10
geschaltet. Die Relaisspule 9 liegt so in Reihe
mit der Feldwicklung 4 und wird gespeist, wenn der Strom durch die Feldwicklung fließt. Der durch die Relaisspule fließende
Strom wird dadurch auf einen gewünschten Wert eingestellt, daß ein gewisser Betrag des
Feldwicklungsstromes durch einen geeigneten
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Nebenschlußwiderstand, etwa den Widerstand 8, fließt, der im Nebenschluß zu der
Spule 9 liegt. Das Relais betätigt einen Kontaktarm ii,_der durchweine Feder 12 in der
Ruhelage gegen einen Kontakt 13 angezogen
wird und sich bei Erregung des Relais gegen einen Kontakt 14 legt. Der Arm 11 und der
Kontakt 14 liegen in Reihe mit der Antriebsspule 2 des Lautsprechers, im vorliegenden
Falle im Ausgangskreis des Verstärkers zwischen dessen Ausgangstränsformator 1 und
dem Lautsprecher.
Bei dieser Anordnung ist die Antriebsspule des Lautsprechers mit dem Ausgang des Verstärkers
nur verbunden, nachdem der Feldstrom groß genug geworden ist, um die Relaisspule
zu erregen, in welcher Zeit der Verstärker im normalen Betrieb- ist. Auf diese
•Weise tritt beim Inbetriebsetzen: des Gerätes
kein pistolenartiger Schuß auf. Wenn ferner die Feldwicklung des Lautsprechers oder
irgendein Teil des damit verbundenen Kreises unterbrochen werden sollte, würde die damit
in Reihe liegende Relaisspule sofort entspeist werden und ein Öffnen des Ausgangskreises
von dem Verstärker zur Folge haben, wodurch die Antriebsspule von dem Lautsprecher
abgeschaltet und das Entstehen von Störtönen verhindert werden würde.
- 30 Um einen Ausgleich für den Verlust der Feldbelastung unter solchen Umständen zu
schaffen, ist der Kontakt 13 mit einem Widerstand 15 verbunden, während der Arm 11 mit
der Leitung 5 verbunden ist. Diese Anordnung legt den Widerstand 15 an die Gleichstromquelle,
wenn die Relaisspule 9. stromlos wird. Durch Verbindung des Armes 11 sowohl
mit dem Ausgangskreis des Verstärkers als auch mit der unteren Seite des Feldkreises,
nämlich^ der Leitung S, genügt ein einziger Schalthebel zum Steuern beider Kreise. Man
kann jedoch· auch jede andere geeignete Schalteranordnung für denselben Zweck vorsehen.
Zweckmäßig wird das· Relais mit einem einfachen einpoligen Anker für zwei
Kontaktstellungen versehen, der eine gemeinsame Verbindung hat sowohl mit der Relaisspule
an ihrer Niederspannungsseite als auch mit dem Ausgangstransformator des Verstärkers.
Diese Anordnung ermöglicht außerdem eine Erdverbindung für den Ausgangskreis, um statische Spannungen davon abzuleiten.
Die vorliegende Erfindung hat folgende Vorteile:
1. Der Feldkreis des Lautsprechers ist dagegen
geschützt, daß sich bei Stromunterbrechung in ihm eine gefährlich hohe Spannung
ausbilden kann.
2. Der Konus oder die Membran ist gegen zerstörende Einflüsse geschützt, wenn der
Verstärker erregt wird.
3. Es werden störende Geräusche vom Lautsprecher vermieden, wenn der Verstärker
erregt wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für elektrodynamische Lautsprecher zur Verhinderung der beim öffnen und Schließen des Erregerstromkreises auftretenden mechanischen Beanspruchungen der Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingspule mit dem Ausgangs transformator des Verstärkers durch selbsttätige Schaltmittel in Abhängigkeit vom Fließen des Erregerstromes für den Feldmagneten des • Lautsprechers-verbunden wird, bei Unterbrechung der Erregung jedoch selbsttätig, vorzugsweise unter gleichzeitigem Kurz-•Schluß der Feldwicklung über einen Widerstand abgetrennt wird, :-
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein mit der Feldspule des Lautsprechers in Serie liegendes Re- Sg lais, welches in seiner Arbeitsstromstellung die Schwirigspule mit dem Ausgangskreis der Kraftverstärkerröhre verbindet, in seiner Ruhestellung aber die Feldspule über einen Widerstand kurzschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US551847XA | 1928-09-26 | 1928-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551847C true DE551847C (de) | 1932-06-06 |
Family
ID=21996192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI39353D Expired DE551847C (de) | 1928-09-26 | 1929-09-20 | Schaltungsanordnung fuer elektrodynamische Lautsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551847C (de) |
-
1929
- 1929-09-20 DE DEI39353D patent/DE551847C/de not_active Expired
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