DE55167C - Bogenlampe mit scheibenförmigen Kohlen. _ - Google Patents

Bogenlampe mit scheibenförmigen Kohlen. _

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DE55167C
DE55167C DENDAT55167D DE55167DA DE55167C DE 55167 C DE55167 C DE 55167C DE NDAT55167 D DENDAT55167 D DE NDAT55167D DE 55167D A DE55167D A DE 55167DA DE 55167 C DE55167 C DE 55167C
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K. WEINERT in Berlin S.O., Reichenbergerstrafse 154
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

:':l ΑΛ/ι Ι'
KAISERLICHST
PATENTAMT. W
Die Bogenlampe der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von den gebräuchlichen Bogenlampen dadurch, dafs anstatt Kohlenstäbe Kohlenscheiben zur Anwendung gelangen. Zwar ist die Anwendung rotirender Kohlenscheiben an sich bekannt, doch leiden diese Lampen an gewissen Fehlern, die bei meiner Ausführung vermieden sind.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. In den Fig. 1 und 2 stehen die Kohlenscheiben rechtwinklig, in den Fig. 3 und 4 parallel über einander.
Die Drehung der Kohlenscheiben erfolgt bei beiden Anordnungen in derselben Weise.
E E sind die positiven, E1E1 die negativen Kohlenscheiben, die sich auf den Achsen AA und A1A1 leicht drehen. Auf der Schiene B, die bei b am positiven Kohlenhalter P drehbar gelagert ist, sitzt, ebenfalls leicht drehbar, die Rolle R. Derselben wird, sobald die Lampe in einen Stromkreis eingeschaltet ist, unter Vermittelung der Schnur ohne Ende S S, die mit einem Uhrwerk oder elektrischen Motor in Verbindung steht, eine vollkommene gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit ertheilt. Da nun die Rolle R auf die Kohlenscheibe E drückt, wird erstere auf letztere abrollen und sie in Umdrehung versetzen. Da der Rolle R eine gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit ertheilt ist, mufs sich die Kohlenscheibe E unabhängig von ihrem jeweiligen, durch den Abbrand immer kleiner werdenden Durchmesser mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit um ihre Achse A drehen, derart, dafs in derselben Zeiteinheit sich stets ■ eine gleiche Umfangsla'nge abwickelt.
Die Schiene C ist bei c drehbar am negativen Kohlenhalter [N befestigt. An der zweiten Schiene Z), die bei d mit C drehbar verbunden ist, sitzt die Rolle R1, Derselben wird, unter Vermittelung der Schnur ohne Ende S1S1, die mit einem Uhrwerk oder elektrischen Motor verbunden ist, gerade so wie der Rolle/?, eine gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit ertheilt. Da nun die Rolle R1 auf die Kohlenscheibe E1 drückt, wird dieser, genau wie der oberen Kohlenscbeibe E, eine von ihrem jeweiligen Durchmesser unabhängige, gleichbleibende Umfangsgeschwindigkeit ertheilt.
Die Annäherung der Kohlenscheiben an einander, sowie die Lichtbogenbildung kann in ähnlicher Weise wie bei den mit Kohlenstiften versehenen Lampen geschehen.
Der Hauptvortheil und die Neuheit der vorliegenden Ausführung liegt in der eben beschriebenen Anwendung von Kohlenscheiben, welche sich mit gleichbleibender, von ihrem immer kleiner werdenden Durchmesser unabhängigen Umfangsgeschwindigkeit drehen, im Gegensatz zu anderen Lampen, deren Kohlenscheiben direct durch ein Uhrwerk getrieben werden und daher eine gleiche Winkelgeschwindigkeit erhalten.
Die Kohlenscheiben mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit besitzen gegenüber denjenigen mit gleicher Winkelgeschwindigkeit den Vortheil, dafs bei ihnen in derselben Zeiteinheit und unabhängig vom Durchmesser die Dicke der in Spiralenform von den Umfangen abbrennenden Kohlenbä'nder immer dieselbe ist. Der Abbrand der Kohlenscheiben ist dadurch von Anfang bis Ende ein gleichbleibender. Die
Kohlenscheiben werden stets rund, ohne Löcher und Ansätze sein, wodurch die Hauptbedingung einer Lampe: die nach allen Seiten gleich mäfsig erfolgende Lichtausstrahlung, wie sie bei den mit Kohlenstäben versehenen Lampen stattfindet, erfüllt ist.
Bei den mit gleicher Winkelgeschwindigkeit bewegten . Kohlenscheiben müssen dagegen, wenn die Geschwindigkeit derselben zur Erhaltung eines gleichmäfsigen Lichtbogens und zum . regelmäfsigen Abbrand für den gröfsten Durchmesser vorher regulirt wurde, bei 'den immer kleiner werdenden Durchmessern die abbrennenden Kohlenbänder kürzer und daher immer dicker werden, denn bei gleichbleibender Stromstärke kann immer nur dasselbe Quantum Kohle verbrennen. Dieses hat zur Folge, dafs sich, der Drehrichtung der Kohlenscheiben entsprechend, entweder Löcher in beiden Kohlenscheiben einbrennen, oder es bilden sich an jeder Scheibe, und zwar in entgegengesetzter Richtung, Ansätze, welche nicht nur die Lichtausstrahlung nach diesen Seiten verhindern, sondern auch noch tiefe Schatten werfen.
Regelt man dagegen die Winkelgeschwindigkeit der Kohlenscheiben nach dem kleinsten Durchmesser, so würde bei Beginn des Abbrandes, d. h. bei einem gröfseren Durchmesser, der Lichtbogen zerrissen werden, weil zu Anfang in derselben Zeit ein längeres, dafür aber dünneres Kohlenbandstück zum . Abbrand kommen müfste.
Regelt man endlich die Winkelgeschwindigkeit nach dem mittleren Durchmesser, so werden beide oben angeführte Fälle wechselseitig, wenn auch etwas weniger störend, eintreten, d. h. bei Beginn des Abbrandes ein Zerreifsen des Lichtbogens und gegen Ende desselben Schattenwürfe zu befürchten sein. Dieses ist · der Grund, weshalb Bogenlampen, deren Kohlenscheibeii sich mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehen, bisher nicht zur praktischen Verwendung gelangen konnten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Bogenlampe, bei welcher den an Stelle von Kohlenstäben angewendeten, sich drehenden Kohlenscheiben eine gleiche, von ihrem durch den Abbrand immer kleiner werdenden Durchmesser unabhängige Umfangsgeschwindigkeit ertheilt wird.
  2. 2. Zur Erzeugung der unter i. genannten gleichen Umfangsgeschwindigkeit der Kohlenscheiben die Anordnung von durch irgend welche Kraftmaschinen gedrehten Rollen, die auf dem Umfang der Kohlen abrollen und dadurch diese in Drehung versetzen.
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