DE55112C - Verfahren zur Entfernung des Gypses aus dem zur Boraxfabrikation dienenden Calciumborat - Google Patents

Verfahren zur Entfernung des Gypses aus dem zur Boraxfabrikation dienenden Calciumborat

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DE55112C
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borax
calcium borate
borate used
removing gypsum
liquid
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DENDAT55112D
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BORAX COMPANY, LIMITED in London
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
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    • C01B35/08Compounds containing boron and nitrogen, phosphorus, oxygen, sulfur, selenium or tellurium
    • C01B35/10Compounds containing boron and oxygen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C01B35/10Compounds containing boron and oxygen
    • C01B35/12Borates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bislang stellte man den Borax her durch Behandlung von Natriumcarbonat mit Borsäure oder durch Zersetzung von Calciumborat durch kohlensaures Natron, wodurch man ein basisches Natriumborat erhielt, welches durch Kohlensäure in Borax umgewandelt wurde.
Der letzte Procefs ist billiger als der erstere, doch hat derselbe auch seine Uebelstände.
Zunächst wird Gyps, welcher"sich stets mit dem Calciumborat zusammen vorfindet, durch die Gegenwart des Natriumcarbonats in schwefelsaures Natron verwandelt, welches sich rasch in der Flüssigkeit ansammelt, so dafs deren Reinigung bald nöthig wird, welches einen Verlust von Borax zur Folge hat.
Um ferner eine genügende Zersetzung des Calciumborats zu erzielen, ist es wesentlich, dafs die Stärke der Flüssigkeit' nicht 20 bis 2 5° B. überschreite. .
Das neue Verfahren besteht in der vorhergehenden Reinigung des Calciumborats vom Gyps durch eine oder mehrere Waschungen der Erze in einer Lösung, welche Natriumcarbonat in einer dem vorhandenen schwefelsauren Kalk entsprechenden Menge enthält. Die Temperatur dieser Lösung entspricht derjenigen der äufseren Atmosphäre, während ihr Concentrationsgrad der Menge des zu entfernenden schwefelsauren Kalks entspricht und etwa von 2 bis' 5 pCt. variirt.
Die Flüssigkeit wird dann abgezogen, und nimmt dieselbe das erzeugte schwefelsaure Natron mit, wobei eine Mischung von Borat und kohlensaurem Kalk zurückbleibt, Zu dieser gereinigten Masse wird kohlensaures Natron in der' Menge zugesetzt, welche erforderlich ist, um das Calciumborat in ein basisches Natriumborat umzuwandeln. Hierauf wird die Masse, nachdem sie genügend verdünnt ist, um umgegossen werden zu können, in ein luftdichtes Metallgefäfs gebracht, welches mehrere Atmosphären Druck verträgt und mit einem Dampfkessel in Verbindung gebracht wird.
Der eintretende Dampf bringt die Masse in Wallung, Druck und Temperatur steigen rasch, und in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit ist das gesammte Calciumborat in basisches Natriumborat und in kohlensauren Kalk verwandelt, welcher unlöslich ist.
Man kann dasselbe auch ohne Dampfkessel erreichen, wenn man den Recipienten direct auf die Feuerung stellt. Es würde in diesem Falle jedoch eine Rührvorrichtung nöthig sein, wodurch die festen Theile bis zum Flüssigwerden in Bewegung gehalten werden.
Welche Methode nun auch angewendet wird, das Resultat bleibt dasselbe. Der Gefäfsinhalt, welcher nunmehr eine Dichtigkeit von 6o° B. angenommen hat, wird dann durch Druck in ein Fafs getrieben, woselbst die. erforderliche Quantität Borsäure zugesetzt wird, um das basische Natriumborat in Borax umzuwandeln,

Claims (1)

  1. und wo auch die Mutterlaugen vorhergegangener Boraxkrystallisafionen hinzugemischt ■werden.
    Die Temperatur der Flüssigkeit wird dann bis zum Siedepunkt erhöht, worauf der kohlensaure Kalk von der klaren Flüssigkeit geschieden wird, was durch Abgiefsen oder Filtration geschehen kann. Letztere wird sodann in die Krystallisationsgefäfse gebracht.
    Pa teντ- Anspruch:
    Verfahren zur Entfernung des Gypses aus dem zur Boraxfabrikation dienenden Calciumborat durch Vorbehandlung des letzteren mit einer der vorhandenen Menge Gyps entsprechend starken Sodalösung bei gewöhnlicher Temperatur.
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