DE550720C - Materialpruefmaschine zur Ausfuehrung von Wechselbelastungen - Google Patents

Materialpruefmaschine zur Ausfuehrung von Wechselbelastungen

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DE550720C
DE550720C DE1930550720D DE550720DD DE550720C DE 550720 C DE550720 C DE 550720C DE 1930550720 D DE1930550720 D DE 1930550720D DE 550720D D DE550720D D DE 550720DD DE 550720 C DE550720 C DE 550720C
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testing machine
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material testing
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DE1930550720D
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
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Description

  • Materialprüfmaschine zur Ausführung von Wechselbelastungen Prüfmaschinen mit mechanischem Antrieb zur Ausführung von Wechselbelastungen verwenden im allgemeinen Kurbeltriebe mit oder ohne Zwischenschaltung eines Schwinghebels zum Erzeugen des Schwinghubes. Diese Kurbeltriebe haben meist den Nachteil, daß eine kontinuierliche Veränderung des Schwinghubes von Null bis zu einem Größtwert überhaupt nicht oder nur mit verwickelten Konstruktionen möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung umgeht diese Schwierigkeit durch Anordnung eines Rollkörpers, der zwischen zwei schrägen Flächen pendelnd hin und her bewegt wird. Die Schräge der einen Fläche kann durch beliebige Mittel, beispielsweise eine Schraubenspindel, während des Betriebes vom Wert Null, d. h. der Parallelstellung zur anderen Rollbahn, bis zu einem Größtwert verändert werden. Hierdurch wird in bei ähnlichen Prüfmaschinen bekannter Weise der Schwinghub von Null bis zu einem Maximum kontinuierlich einstellbar. Um bei Maschinen großer Kraftäußerung den bei direktem Antrieb des Spannkopfes 2 auftretenden hohen Rollendruck zu vermindern, wird zweckmäßig; zwischen den Lastangriff und die Rollbahn ein Übersetzungsglied beliebiger Art, beispielsweise ein Zwischenhebel oder eine hydraulische Obersetzung, eingeschaltet.
  • Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden neuen Prüfmaschine gegenüber ähnlichen benannten Maschinen ist ferner darin zu erblicken, daß der gesamte, die Verstellung des Schwinghubes bewirkende Mechanismus von dem schwingenden Teil der Maschine losgelöst und fest an dem Maschinenrahmen angeordnet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den schematischen Abb. i und 2 beispielsweise in zwei Ausführungsformen ohne und mit Übersetzungsglied dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ohne Übersetzungsglied. Der Probestab i ist zwischen zwei Spannköpfen 2 und 3 eingespannt. Die Wechsellast wird durch das an dem unteren Spannkopf 2 angreifende Getriebe erzeugt und durch einen beliebigen Kraftmesser, beispielsweise eine Meßdose ,4 mit Manometer 5, an welcher der obere Spannkopf 3 angreift, gemessen. Der untere Spannkopf 2, der in dem festen Maschinenrahmen 6 verschiebbar geführt ist, ist starr mit einer harten ebenen Bahn 7 verbunden. Über derselben ist eine zweite Bahn 8 an dem Maschinenrahmen 6 angelenkt, deren Schräge durch eine Spindel mit Handrad ro von der Parallelstellung der beiden Bahnen bis zu einem Höchstwert verändert werden kann. Zwischen den beiden Bahnen 7 und 8 wird ein Rollenkörper i t durch einen Kurbeltrieb 12 pendelnd hin und her bewegt. Stehen beide Bahnen 7 und 8 parallel, so macht der Spannkopf 2 keinerlei Bewegung. Wird jedoch die Bahn 8 mit Hilfe von Handrad 1 o und Spindel 9 gegenüber 7 schräg gestellt, so wird hierdurch der Schwinghub des unteren Spannkopfes bis zu einem GröBtwert kontinuierlich gesteigert.
  • Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit einem als Hebel dargestellten Übersetzungsglied zur Verminderung des Rollendruckes. An dem unteren Spannkopf 2 mit Gerädführung ist eine Rolle 13 angebracht, gegen die sich der an dem Maschinenrahmen angelenkte Hebel 14 anlegt. Der Hebel 14 hat am anderen Ende die harte ebene Bahn 15, der gegenüber, wie in Abb.i, die neigbar ausgeführte Ebene 8 angeordnet ist. Die Verstellung der Ebene 8 erfolgt auch hierbei durch ein Handrad io und eine Spindel g. Zwischen den beiden Ebenen 15 und 8 bewegt sich der Rollenkörper i i, angetrieben durch den Kurbeltrieb 12, pendelnd hin und her.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; r, Materialprüfmaschine zur Ausführung von Wechselbelastungen mit Getriebe zur kontinuierlichen Veränderung des Schwinghubes, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte, die Verstellung des Schwinghubes bewirkeirde Mechanismus fest an dem Maschinenrahrrien angeordnet ist und die Veränderung des Schwinghubes dabei durch einen zwischen zwei ebenen, in ihrer gegenseitigen Neigung veränderlichen Bahnen pendelnd hin- und her bewegten Rollkörper erzielt wird.
  2. 2. Prüfmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in ihrer Neigung unveränderliche Rollbahn am Angriffspunkt der Last und eine zweite, arn Maschinenrahmen angebrachte Rollbahn, deren Neigung gegen erstere vom Wert Null (gleich Parallelstellung beider Bahnen) bis zu einem GröBtwert kontinuierlich veränderlich ist.
  3. 3. Prüfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB zwecks Verminderung des Rollendruckes zwischen den Lastangriff und die Rollbahn ein Übersetzungsglied, beispielsweise ein Hebel, eingeschaltet wird.
DE1930550720D 1930-11-19 1930-11-19 Materialpruefmaschine zur Ausfuehrung von Wechselbelastungen Expired DE550720C (de)

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