DE550079C - Vorrichtung zur Lautstaerkenregelung fuer Magazinsprechmaschinen mit elektrischem Tonabnehmer - Google Patents

Vorrichtung zur Lautstaerkenregelung fuer Magazinsprechmaschinen mit elektrischem Tonabnehmer

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DE550079C
DE550079C DE1930550079D DE550079DD DE550079C DE 550079 C DE550079 C DE 550079C DE 1930550079 D DE1930550079 D DE 1930550079D DE 550079D D DE550079D D DE 550079DD DE 550079 C DE550079 C DE 550079C
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lautstärkenregelung für Magazinsprechmaschinen mit elektrischem Tonabnehmer, bei welchen auf einem einstellbaren Drehkörper mehrere Plattentellerhalter radial angeordnet sind; die Regelung erfolgt durch einen beim Plattenwechsel selbsttätig einschaltbaren Widerstand. Es ist bekannt, daß die einzelnen Schallplatten bei der Wiedergabe eine verschiedene Lautstärke ergeben. Zur Lautstärkenregelung wird daher zwischen die Schalldose und einen Verstärker eine Regelvorrichtung eingeschaltet, um je nach Wunsch die Lautstärke der Schallplatten abzuschwächen oder zu verstärken. Früher wurde diese Regelung der Lautstärke von Hand aus vorgenommen, und aus diesem Grund machten die Benutzer hur selten Gebrauch davon. Namentlich wird diese von Hand zu bedienende Regelvorrichtung bei solchen Sprechmaschinen nicht benutzt, die nacheinander selbsttätig mehrere Schallplatten abspielen. Gerade bei solchen Maschinen kommt es also vor, daß die eine oder andere Schallplatte zu laut oder zu leise wiedergegeben wird.
Gemäß der Erfindung ist die an sich bekannte Magazinsprechmaschine mit einer Vorrichtung versehen, welche selbsttätig die Lautstärke bei der Wiedergabe der verschiedenen Schallplatten überwacht. Sie besteht darin, daß auf dem Drehkörper für die Schallplattenträger für jeden Plattentellerhalter ein einstellbarer Flügel angeordnet ist, der in seiner Betriebsstellung bei Ankunft seines ihm zugeordneten Plattentellers in Spielstellung einen gewöhnlich offenen Kontakt schließt und dadurch den Regelwiderstand für die Lautstärke in den Stromkreis des Tonabnehmers einschaltet. Diese die Regelvorrichtung bedienenden Flügel sind radial verstellbar an dem Umfang eines Ringgliedes befestigt, welches seinerseits an dem als Träger der Plattentellerhalter dienenden Drehkörper angebracht ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt in Seitenansicht einen Teil einer selbsttätigen Sprechmaschine mit der Anordnung der Kontaktvorrichtung für die Laut-stärkenregeleinrichtung;
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Kontaktvorrichtung nach Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3 zeigt die Anordnung eines Flügels der Kontaktvorrichtung;
Abb. 4 ist eine Vorderansicht der in der Abb. 3 dargestellten Einzelheit, und
Abb. 5 ist ein Schaltungsschema der elektrischen Tonwiedergabe- und Verstärkungseinrichtung.
In der Zeichnung ist lediglich der Teil einer an sich bekannten Magazinsprechmaschine dargestellt, der für die Anordnung der Lautstärkenregelvorrichtung in Betracht kommt. An einem Gestellteil 21 sind zwei aufrechte Lagerböcke 22 angeordnet. An dem oberen Ende dieser Lagerböcke 22 befinden sich Lager 23 für eine Welle 24, auf der ein Drehkörper 25 starr befestigt ist.
An diesem sitzen radial nach auswärts ragende Stützen 26, auf denen je ein Plattenteller 27 mittels Zapfen 28 drehbar gelagert ist.
Der Drehkörper 25 wird mittels Kettenrades 31 und Kette 32 durch einen Motor 34 oder irgendeine andere Antriebsquelle schrittweise gedreht, um die einzelnen mit den Schallplatten versehenen Plattenteller nacheinander in Spielstellung zu bewegen.
Gemäß Abb. 5 ist ein Widerstand 47 von beispielsweise 5 000 Ohm parallel in den zum Verstärker 45 führenden Leitungen der Schalldose 43 über eine Kontaktvorrichtung 48, 49 geschaltet. Die Kontaktelemente 48 und 49 sitzen an Blattfedern 51 bzw. 52, die von einer an dem einen Lagerbock 22 befestigten Stütze 53 getragen werden. Die Kontakte 48 und 49 liegen gewöhnlich getrennt voneinander, und zwecks Parallelschaltung des Widerstandes 47 müssen die Kontakte zusammengebracht werden. Zu diesem Zweck sind eine Anzahl Flügel 58 in gegabelten Ansätzen, 59 eines Ringgliedes 61 verschiebbar angeordnet, das an dem äußeren Ende der Welle 24 mittels einer Setzschraube 62 befestigt ist. Jeder Flügel 58 ist mit einem Schlitz 63 versehen, dessen Enden 64, 65 etwas vergrößert sind. Kleine Kolben 66, die gleitbar in Aussparungen 67 in der Stirnfläche des Ringgliedes 61 angeordnet und durch Federn 68 nach außen gedrückt werden, legen sich nachgiebig gegen die Flügel 58 und halten dieselben in der gerade eingestellten Stellung fest. Jeder gegabelte Zapfen wird von einem Stift 69 durchsetzt, der durch den Schlitz 63 in dem Flügel 58 hindurchgeht. Dieser Stift 69 tritt in die erweiterten Enden 64 oder 65 des Schlitzes ein, so daß eine unbeabsichtigte Verschiebung der Flügel verhindert wird.
Aus der Abb. 1 ist zu ersehen, daß für jeden Plattenträger ein Flügel 58 vorgesehen ist, von denen jeder eine ganz bestimmte, unveränderliche Lage zu seiner zugeordneten Schallplatte einnimmt. So ist beispielsweise der Flügel 58, welcher sich gemäß der Abb. 1 gerade in Berührung mit der Kontaktfeder 52 befindet, derjenigen Schallplatte zugeordnet, welche sich gerade in horizontaler Stellung befindet, welches die Spielstellung der Schallplatten ist. Wenn eine gewisse Schallplatte als lautstark bekannt oder bezeichnet ist, dann kann der dieser Schallplatte zugeordnete Flügel radial nach auswärts gezogen werden, so daß, wenn diese Schallplatte in die Spielstellung gelangt, der Flügel das obere Ende der Feder 52 nach abwärts drückt und die Kontakte 48 und 49 in Eingriff bringt, wie es Abb. 1 zeigt. Hierdurch wird der Widerstand 47 in den Stromkreis des Tonabnehmers eingeschaltet und die Lautstärke somit selbsttätig geregelt. In der zurückgezogenen Lage können die Flügel ungehindert an den Kontakten 48 und 49 vorbeigehen, so daß dieselben offen bleiben und die in Spielstellung befindliche Platte mit voller Lautstärke oder irgendeiner anderen Lautstärke, die durch die von Hand aus betätigte Regelvorrichtung 46 eingestellt worden ist, abgespielt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Lautstärkenregelung mittels eines beim Plattenwechsel selbsttätig einschaltbaren Widerstandes für Magazinsprechmaschinen mit elektrischem Tonabnehmer, bei denen auf einem einstellbaren Drehkörper mehrere Plattentellerhalter radial angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehkörper (24, 25) für jeden Plattentellerhalter (26) ein einstellbarer Flügel (58) angeordnet ist, der in seiner Betriebsstellung beim Einstellen seines zugeordneten Plattentellers in die Spiel-Stellung eine gewöhnlich offene Kontaktvorrichtung (48, 49) schließt und dadurch den Lautstärkenregelwiderstand (47) in den Stromkreis des Tonabnehmers (43) einschaltet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (58) radial verstellbar an dem Umfang eines an dem Drehkörper (24, 25) befestigten Ringgliedes (61) sitzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel (58) in einem an dem Ringglied (61) befestigten gegabelten Ansatz (59) verschiebbar sitzt und durch einen unter Federkraft stehenden Kolben (66) mittels Reibung in der eingestellten Stellung festgehalten wird.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelung des Ansatzes (59) von einem Querstift (69) durchsetzt ist, der durch einen Schlitz (63) des Flügels (58) ragt.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (64, 65) des Schlitzes (63) erweitert sind und der Flügel (58) quer zur Längsrichtung des Schlitzes (63) unter Federkraft steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930550079D 1930-05-31 1930-05-31 Vorrichtung zur Lautstaerkenregelung fuer Magazinsprechmaschinen mit elektrischem Tonabnehmer Expired DE550079C (de)

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