DE549869C - Jacquardgetriebe fuer Kettenwirkmaschinen - Google Patents

Jacquardgetriebe fuer Kettenwirkmaschinen

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DE549869C
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offset
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jacquard
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WIRKMASCHINENFABRIK
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Jacquardgetriebe für Kettenwirkmaschinen Die Erfindung betrifft ein Jacquardgetriebe für Kzttenwirkmaschinen, insbesondere für Schnelläuferkettenwirkmaschinen, Raschelrnaschinen, überhaupt für alle mit Lochnadeln arbeitenden Wirkmaschinen. Die bisher verwendeten jacquardgetriebe sind für die jetzt zur Verwendung kommenden schnellaufenden Kettenwirkmäschinen nicht verwendbar, da eine Betriebssicherung bei hoher Reihenzahl und feiner Nadelteilung nicht zu erreichen ist.
  • Das neue Getriebe zeichnet sich gegenüber Spiegelscheibengetrieben durch große Einfachheit aus. Außerdem bietet es größere Sicherheit in der Wirkung.
  • Nach der Erfindung erfolgt die Verschiebung der Lochnadelmaschinen und Preßbleche durch Riegel, welche Hülsen mit Schubkämmen tragen, in welche auf verschiebbaren Hilfswellen sitzende Gegenkämme greifen. Durch von der Jacquardvorrichtung auf und ab gehobene Versatzstangen erfolgt die Hinundherbewegung der Riegel und dadurch der Lochnadelmaschinen oder der Presse.
  • Die Vorrichtung besteht vorwiegend aus als Massenartikel hergestellten Teilen, die leicht auswechselbar und ohne große Aufwendungen ersetzbar sind, während die bisher verwendeten Teile besonders zu bearbeiten waren.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt. Abb. i zeigt eine Vorderansicht, Abb. -2 eine Seitenansicht. In Abb. 3 bis 8 sind Einzelheiten dargestellt; Abb.6 ist ein Schnitt nach A-B der Abb. 3. Im Maschinengestell sind in üblicher Weise die die Legemaschinen und die Presse beeinflussenden Riegel i gelagert. Über und unter jedem Riegel sind längsverschiebbare Wellen 2, 3 gelagert, welche durch Führungsstifte 4, 5 gegen Drehung gesichert sind (Abb. i). Seitlich der oberen und unteren '\;#Tellen 2, 3 sind feststehende Stäbe 6 gelagert (Abb. 3), auf welchen Rollenhalter 7 befestigt sind. Auf die Riegel i ist drehbar eine durch Stellringe gehaltene Hülse 8 aufgesteckt, welche zwei Kammreihen g, io (Schubkämme) trägt (Abb.3). Ebenso tragen die obere bzw. untere Welle 2, 3 je eine fest auf diesen sitzende Kammreihe i i bzw. 12 (Gegenkämme). Außerdem sind auch an den beiden Wellen 2, 3 Rollenhalter 13 angebracht.
  • Die Riegel i sind nach außen verlängert, und es sitzen auf diesen Verlängerungen feste Kämme 14. (Feststellkämme). Am Maschinengestell sind Bolzen 15 gelagert, auf welchen Hebelarme 16 sitzen, welche in die Feststellkämme 1q. eingreifende, längsseitig unverschiebbare Kämme 17 tragen (Abb. 3). An die Hebelenden ist eine Zugstange 18 angelenkt. Am Maschinengestell sind Führungshülsen i9 für die äußeren Enden der Riegel i angebracht, welche geschlitzt sind, um den Eingriff der Kämme 17 in die Feststellkämme 1.1. zu - ermöglichen (Abb. i). Zwischen je zwei Rollenträgern 7 und 13 liegt eine auf und ab bewegliche, mit Abstufungen versehene Versatzstange 2o (Abb.4), die auswechselbar ist. Auf den Versatzstangen 2o sitzt eine Verstärkung, die zwei entgegengesetzt liegende Ansätze 21, 2a ergibt. Der eine Ansatz ruht für gewöhnlich auf einem im Maschinengestell befestigten Rost 23, in dessen Schlitze die Versatzstangen 2o geführt sind (Abb. 6). Der andere Ansatz 22 kann bei Verschwenkung der Versatzstangen 2o in den Bereich eines auf und ab beweglichen Versatzrostes 24 kommen (Abb. 5). Der Versatzrost 24 sitzt auf Armen 25, welche durch Hebel 26 senkrecht geführt sind (Abb. i).
  • Unter dem Versatzrost 24 befindet sich ein Sperrost 27, der auf durch zwei parallel angeordneten Hebeln 28 senkrecht ,geführten Armen 29 sitzt. Die unteren Enden der Versatzstangen 2o reichen bis kurz über den Sperrost 27. An die Versatzstangen 2o sind Stäbe 3o angelenkt, deren äußere Enden in bekannter Weise von der Jacquardvorrichtung betätigt werden.
  • Auf jedem Riegel i sitzt ein Hebelarm 31, an dessen Ende eine Stange 32 hängt (Abb. 7). An die Stangen 32 sind Führungsstangen 35 angelenkt, die mit Schlitzen versehen sind, durch welche die Versatzstangen 20 hindurchgehen und zwei Nasen 33 und 34 tragen. Das Ende der Stangen 35 ist im Maschinengestell in einer Querschiene 36 geführt.
  • Auf einer im Maschinengestell drehbar gelagerten Welle 37 sitzen Hebel 38, welche eine Querstange 39 tragen, die zwischen die Nasen 33, 34 treten kann. Auf der Welle 37 sitzt an einem Ende ein Hebel 40, an welchem eine Zugstange 41 angelenkt ist. Auf einer Welle 42 sitzt ein Doppelhebel 43, 44, dessen Arm 43 mit dein anderen Ende der Zugstange 41 verbunden ist. Der andere gegabelte Arm 44 wird durch auf der Exzenterwelle sitzende Exzenter zwangsläufig bewegt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Teile nehmen die in Abb. i und 2 dargestellte Lage ein. Die Schubkämme 9, io der Riegel i stehen so, daß keiner dieser Kämme mit den Gegenkämmen i i, 12 in Eingriff steht. Dagegen sind die auf der Verlängerung sitzenden Feststellkämme 14 in Eingriff mit den an den Feststellhebeln 16 befestigten Kämmen 17, so daß eine seitliche Bewegung der Riegel verhindert ist.
  • Wird durch die Jacquardvorrichtung eine der waagerechten Stangen 3o nach links verschoben, so wird die an diese angelenkte Versatzstange 2o mitgenommen. Der Ansatz 22 dieser Stange tritt hierdurch über einen Stab des Versatzrostes 24. Gleichzeitig geht der Sperrost 27 hoch, wodurch er in den Bereich der unteren Enden der Versatzstangen 2o kommt und die verschobene Stange in ihrer Lage festhält (Abb. 5), auch wenn die Druckwirkung der Jacquardvorrichtung aufhört. Durch die vorgetriebene Versatzstange 2o wird die zugehörige, mit Nasen versehene Zugstange 32 und mit ihr die an der Führungsstange 35 befindlichen Nasen 33, 34 in Eingriff mit der Stange 39 gebracht, durch deren Bewegung (über Teil 33,34 und 32) die Drehung der auf dem Schieber sitzenden Kammhülsen 8 in der einen oder anderen Drehrichtung erfolgt. Hierdurch kommen die oberen Schubkämme 9 oder die unteren Schubkämme io mit der Gegenkammreihe i i bzw. i2 in Eingriff. Nachdem dies geschehen ist, wird der Hebelarm 16 durch Zugstange 18 zurückbewegt, wodurch der an diesem sitzende Kamm 17 aus dem Feststellkamm 14 austritt, so daß der betreffende Riegel i freigegeben ist.
  • Nunmehr geht der Versatzrost 24 hoch und nimmt die eingestellten Versatzstangen 2o mit. Durch das Zwischendrängen der Abstufung zwischen die Rollen der festen Rollenhalter 7 und die der oberen Welle 2 bzw. der unteren Welle 3 sitzenden Rollen der Rollenhalter 13 wird die Welle :2 oder 3 vor-oder zurückbewegt, wodurch der Riegel i durch die auf ihm sitzende Kammhülse vor-oder zurückgetrieben wird. Hierdurch erfolgt die seitliche Verschiebung der Legemaschinen oder der Preßbleche.
  • Nachdem der Versatz erfolgt ist, wird der am hinteren Ende befindliche Hebel 16 wieder vorbewegt, so daß dessen Kamm 17 wieder mit dem Feststellkamm 14 in Eingriff kommt und den Riegel sichert. Hierauf erfolgt eine Zurückbewegung der Stange 39 bis zur Ausgangsstellung, wodurch die Schubkämme der Kammhülsen 8 wieder außer Eingriff mit den Gegenkämmen i i bzw. 12 gebracht werden.
  • Durch Abwärtsbewegung des Sperrostes 27 wird das untere Ende der Versatzstangen 2o wieder freigegeben, und es gehen diese Versatzstangen durch Federwirkung in ihre Ruhestellung zurück (Abb. 4).
  • Die oberen, stufenartigen Enden der Versatzstangen 2o sind mit entgegengesetzt gerichteten Abstufungen versehen, so daß dixrch die eine Hälfte der Stangen durch Hochtreiben die Verdrängung der Riegel i und der Lochnadelmaschinen nach vorn erfolgt, während durch die andere Hälfte, welche mit entgegengesetzt gerichteten Abstufungen versehen ist, durch deren Hochtreiben und einer an der Lochnadelmaschine befindlichen Zugfeder die Zurückbewegung der Lochnadelmaschinen usw. erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Jacquardgetriebe für Kettenwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Lochnadelmaschinen und Preßbleche durch Riegel erfolgt, welche Hülsen mit Schubkämmen tragen, in welche auf verschiebbaren Hilfswellen sitzende Gegenkämme greifen, die durch von der Jacquardvorrichtung gesteuerte auf und ab gehende Versatzstangen hin und her bewegt werden.
  2. 2. Jacquardgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Riegel außer den Schubkämmen einen Feststellkamm trägt, in welchem ein an einem Hebel sitzender längsseitig unverschiebbarer Kamm eingreift, der den Riegel festhält, wenn sich keiner der Gegenkämme der Hilfswellen in Eingriff mit den Schubkämmen des Riegels befindet.
  3. 3. Jacquardgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den verschiebbaren Hilfswellen mit Rollen versehene Halter sitzen, wie auch am Maschinengestell entsprechende Gegenrollenhalter angeordnet sind und sich die Rollen beider Halter gegenüberstehen, und daß durch eine zwischen jedes Rollenpaar geschobene, mit Abstufungen versehene Versatzstange die seitliche Verschiebung der Hilfswellen erfolgt.
  4. 4. Jacquardgetriehe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Versatzstangen mit Ansätzen (21, 22) versehen sind, deren einer (21) auf einem feststehenden Rost (23) aufliegt, während der andere (22) in den Bereich eines heb-und senkbaren Versatzrostes (24) gebracht werden kann und die Fußenden der Versatzstangen im Bereich eines weiteren Sperrostes (27) liegen, der die durch die jacquardvorrichtung ausgeschwenkten Versatzstangen in ihrer Arbeitslage hält.
  5. 5. Jacquardgetriebe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Schubkämme tragenden Hülsen je ein Hebel (3 i) sitzt, an welchem eine Zugstange (32) angelenkt ist, die am freien Ende eine Führungsstange (35) mit Nasen (33, 34) trägt, zwischen welche eine die Schwenkbewegung der Schubkamtnhülsen veranlassende Stange (3g) tritt, wobei durch Schlitze der .Führungsstangen (35) die Versatzscheibenstangen hindurchreichen.
  6. 6. Jacquardgetriebe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Heben des Versatzrostes (24) ,die durch die Jacquardvorrichtung wahlweise ausgeschwenkten Versatzstangen hochgetrieben werden, wodurch deren zwischen den Rollen befindliche Abstufungen die Verschiebung der Hilfswellen und dadurch der Riegel bewirken.
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