DE549486C - Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln an KraftfahrzeugenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K23/00—Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln an Kraftfahrzeugen.
Es ist bekannt, zwei oder mehr ineinander angeordnete Rohre innerhalb der Steuersäule zu Schaltzwecken zu verwenden,
z. B. für Zündung und Gas. Wenn die ineinander angeordneten Rohre auf ihrer ganzen
Fläche in Berührung miteinander sind, so ist die Reibung zu groß, als daß sie den erforderlichen
Schlupf zwischen den Röhren zuläßt. Es ist aber bei derartigen Rohrsteuerungen andererseits wünschenswert, eine gewisse
Reibungskraft zu haben, damit die Rohre sich nicht leicht gegeneinander bewegen.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltvorrichtung, bei welcher die Abstützung zwischen den einzelnen Rohren
in kurvenförmig verlaufenden Linien erfolgt. Im besonderen besteht die Abstützung aus
einer nach einer Schraubenlinie verlaufenden Prägung, die in einem der Rohrglieder angebracht
ist. Besteht die Vorrichtung aus drei oder mehreren Rohren, die einander umschließen,
so können die jeweils ineinanderliegenden Rohre mit Prägungen versehen werden, die mit verschiedener Steigung derart
angeordnet sind, daß eine Blockierung durch Eingriff* der Vorsprünge des einen Teiles in Vertiefungen des anderen Teils verhütet
wird.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine aus zwei Rohren bestehende Regel- oder Steuervorrichtung, bei der das
äußere Rohr eine nach einer Schraubenlinie verlaufende Nut bzw. Einprägung aufweist.
Fig. 2 zeigt eine entsprechende Anordnung mit zwei derartigen Kurven im äußeren Rohr,
Fig. 3 eine Einrichtung mit drei Rohren, bei der die einzelnen Rohre außer den inneren
schraubenförmigen Einprägungsnuten Nuten von verschiedener Steigung besitzen.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 in
Fig· ι.
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 2,
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. 3-
Fig. 7 eine Ansicht eines Steuerrades mit Steuersäule, in welcher die Steuer- oder
Regelvorrichtung gemäß der Erfindung angeordnet ist.
In Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Einstellvorrichtung in besonderer Verbindung
mit der Steuersäule eines Kraftfahrzeuges dargestellt. Es sei jedoch bemerkt, daß die Einstellvorrichtung sich für mannigfache
andere Verwendungszwecke eignet. In dem Beispiel ist mit 1 das Steuerrad und mit
2 die Steuersäule bezeichnet, und auf dieser
Steuersäule sitzen in üblicher Weise der Hebel 3 für die Zündregelung und der Gassteuerhebel
4. Diese Hebel 3 und 4 sind mit den konzentrisch zur Steuersäule angeordneten
Rohren verbunden, nämlich dem inneren Rohr 5 und dem äußeren Rohr 6. Das Rohr 6 in Fig. 4 ist mit einer einzigen Einprägung
oder Nut 7 versehen, und zwar verläuft die Nut vorzugsweise steil schraubenförmig. Die
erhabene Schraubenlinie 8 bildet somit die Abstützung oder Lagerung zwischen Innenrohr
5 und Außenrohr 6 und hält die beiden Rohre immer konzentrisch ztteinander. Sie
gestattet gleichzeitig den beiden Rohren, sich gegeneinander zu drehen, und zwar mit der
gewünschten leichten Reibung, da ja in dem dargestellten Fall Zündhebel und Gashebel
sich leicht gegeneinander drehen sollen, aber doch immerhin mit genügender Reibung, derart,
daß sie immer in ihrer jeweiligen Einstellage verbleiben.
In Fig. 2 und 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
wiedergegeben. Hier wird das innere Rohrglied 9 durch ein äußeres Rohrglied 10
umschlossen, das zwei Schraubennuten 12 aufweist. In diesem Falle erfolgt die gegenseitige
Abstützung der beiden Rohre in jedem beliebigen Querschnitt an zwei diametral
gegenüberliegenden Punkten.
In Fig. 3 und 6 ist eine Anordnung mit drei ineinander angeordneten Rohren veranschaulicht,
nämlich mit dem Innenrohr 13, dem Mittelrohr 14 und dem Außenrohr 15.
Das innere Rohr 13 hat im Beispiel eine glatte ungenutete Fläche; das Mittelrohr 14
besitzt die schraubenförmige Nut 16 und das äußere Rohr die Schraubennut 17. Damit nun
nicht die Nut 17 in Deckung mit der Nut 16 gelangt, wodurch die Rohre 14 und 15 in eine
exzentrische Lage zueinander kommen und miteinander verriegelt werden könnten, haben
die beiden Schraubennuten 16 und 17 verschiedene
Steigungen, wie Fig. 3 erkennen läßt. i
Es kann auch eine beliebige Anzahl von Schraubennuteinpressungen bei diesen Vorrichtungen
verwendet werden. Durch die schraubenlinienförmig verlaufenden Prägestreifen erfolgt eine gegenseitige Abstützung
der Rohre an zahlreichen nahe beieinander liegenden Punkten, ähnlich wie wenn die
Rohre mit Gleitsitz ineinanderpassen würden, eine Anordnung, bei der die Gefahr des
zu hohen Reibungswiderstandes vorliegt. Andererseits ist die Vorrichtung wesentlich
besser gegen Geräusch verursachende Schwingungen gesichert als bekannte andere Anordnungen,
bei denen die Rohre im wesentlichen über die ganze Länge hin im_ Abstand voneinander
angeordnet sind und nur an den Enden mit ringförmigen Streifen sich gegeneinander
abstützen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln an Kraftfahrzeugen mit in der
Steuersäule angeordneten ineinandergeschobenen rohrförmigen Schaltgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eins von zwei ineinanderliegenden Rohren zur konzentrischen Abstützung und Lagerung
der Rohrkörper mit einem in Schraubenlinie verlaufenden vertieften oder erhabenen Prägestreifen versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß statt eines
Prägestreifens deren zwei vorgesehen sind, die in jedem Rohrquerschnitt einander
diametral gegenüberliegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigungen
der in Schraubenlinien verlaufenden Prägestreifen für die einzelnen Rohrkörper verschieden sind, so daß ein Ineinandergreifen
der erhabenen Prägung eines Rohrkörpers und der vertieften Prägung des umhüllten oder umhüllenden Rohrkörpers
nicht möglich ist. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US549486XA | 1930-02-15 | 1930-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE549486C true DE549486C (de) | 1932-04-28 |
Family
ID=21994561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB147970D Expired DE549486C (de) | 1930-02-15 | 1931-01-25 | Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln an Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE549486C (de) |
-
1931
- 1931-01-25 DE DEB147970D patent/DE549486C/de not_active Expired
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