DE549474C - Hohler wandbildender Bauteil aus Metall - Google Patents
Hohler wandbildender Bauteil aus MetallInfo
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- DE549474C DE549474C DEJ39896D DEJ0039896D DE549474C DE 549474 C DE549474 C DE 549474C DE J39896 D DEJ39896 D DE J39896D DE J0039896 D DEJ0039896 D DE J0039896D DE 549474 C DE549474 C DE 549474C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/08—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of metal, e.g. sheet metal
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Description
- Hohler wandbildender Bauteil aus Metall Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Hauptpatents, also eines hohlen Metallbauteils, der aus zwei Blechtafeln besteht, die sich in beliebiger Länge erstrecken und längs der beiden Seitenränder miteinander zusammenhängen und bei dem wenigstens eine der Tafeln eine nach außen gerichtete flache Wölbung aufweist. Erfindungsgemäß werden solche Bauteile so gestaltet, daß beide Tafeln g e Wölbt sind, jedoch in verschieden starkem Maße, und daß die Auswölbungen beider Tafeln nach der gleichen Seite gerichtet sind, so daß zwischen den Tafeln ein im O_uerschnitt etwa sichel- oder halbmondförmiger Raum verbleibt, dessen Breite mehrfach größer ist als seine größte Höhe zwischen den Gewölbescheiteln.
- Es sind Bauteile bekannt, die ebenfalls aus zwei längs ihrer Ränder verbundenen Blechtafeln bestehen und die im Querschnitt die Fbrrn. eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken oder die Form eines Halbkreises bzw. einer Halbellipse aufweisen oder bei denen die beiden Profilwände nach entgegengesetzten Seiten gekrümmt sind. Die Querschnittsform dieser Bauteile besitzt in der Regel eine beträchtliche Höhe im Verhältnis zur Breite, so daß schon aus diesem Grunde solche Bauteile sich nicht für wandbildende Elemente eignen, weil für die Wandbildung ja nur die in der Wandfläche liegenden Teile des Profilumfanges wirksam sind, während die anderen Umfangsteile für die Wandbildung nicht in Betracht kommen, also hierfür einen unausgesetzten Aufwand darstellen.
- Die Ausgestaltung des Bauteils nach der Erfindung mit flach sichelförmigem Querschnitt ergibt für wandbildende Bauteile gegenüber den bekannten Ouerschnittsformen wichtige Vorteile. Der flache Verlauf der Gewölbeform der äußeren und der noch flachere der inneren Wand des Bauteils ergibt eine geringe Profildicke im Vergleich zur Breite, und dies in Verbindung mit der eigenartigen Sichelform ergibt wiederum eine fast völlige Ausnutzung der Gesamtfläche für die Wandbildung; insbesondere ist dies der Fall, wenn die Ränder, längs der die beiden Wände miteinander zusammenhängen, die einfache, etwas schräg zur Sehne der Sichelform verlaufende Fortsetzung der gewölbten Wände bilden. Auch in festigkeitstechnischer Hinsicht ist die neue Form vorteilhaft. Die flach gekrümmte äußere Wand des Bauteils gibt bei einem äußeren Druck gegen die Wand federnd nach, wobei die Ränder infolge des durch den Druck erzeugten Gewölbeschubes s ei *tlich ausweichen wollen. Dieser Gewölbeschub wird von der inneren, schwächer gewölbten Wand des Bauteils elastisch aufgenommen, Es werden also örtliche Beanspruchungen des Bauteils durch elastisches Nachgeben des ganzen Bauteils ausgeglichen und dadurch eine große Widerstandsfähigkeit desselben gegen solche örtlichen Beanspruchungen erzielt.
- Durch Einrollen der Ränder des Bauteils nach der einen oder anderen Seite ergibt sich eine zusätzliche versteifende Wirkung. Gleichzeitig kann durch dieses Einrollen die Verbindung der beiden Bauteilwände miteinander erfolgen. Zwischen die Bauteilwände können ferner spantartige Glieder in Abständen voneinander eingelegt und der Bauteil durch an den Enden eingesetzte vollwandige Spanten zu einem geschlossenen Hohlraum gemacht werden. Das unmittelbare Aufeinanderliegen der Ränder der den Bauteil bildenden Blechtafeln ermöglicht eine besonders einfache Festlegung dieser Spanten, indem letztere an den Enden ihrer Sichelform vorspringende Lappen tragen, die zwischen die Ränder der Tafeln des Bauteils eingelegt und bei eingerollten Rändern mit eingerollt werden.
- Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. (Der Deutlichkeit halber ist die Blechdicke im Verhältnis zu den übrigen Abmessungen des Bauteils übertrieben groß dargestellt.) Die Abb. i bis 3 sind Querschnitte.
- Abb. q. ist eine schaubildliche Darstellung eines solchen Bauteils.
- Abb. 5 zeigt ein Stück eines aufgebrochenen Bauteils in schaubildlicher Darstellung mit eingelegtem Spant.
- Der Bauteil nach Abb. i besteht aus einer stark gewölbten äußeren Tafel i und einer schwächer gewölbten inneren Tafele. Die Auswölbungen beider Tafeln sind nach der gleichen Seite des Bauteils gerichtet. An den Seitenrändern 3, q, liegen die Tafeln flach aufeinander und sind dort durch geeignete Mittel (Löten, Schweißen, Nieten u. dgl.) miteinander verbunden. Die Ränder 3, q. bilden die Fortsetzung der Wölbung der Tafel i, d. h. die Ränder stehen schräg zueinander, und sie vergrößern so die Höhenabmessung y des Bauteils, wirken also, ähnlich wie eine Gurtung, versteifend. Nach Abb.2 sind die Ränder 5, 6 der Tafeln i und a nach der flacheren Tafel 2 zu eingerollt. Den gleichen Bauteil zeigt Abb. q. im Schaubild.
- Nach Abb. 3 sind die Ränder 7, 8 der Tafeln i und 2 nach der Seite der stärker gewölbten Tafel i hin eingerollt. In letzterem Falle ist die Versteifungswirkung der Ränder eine geringere als im Falle der Abb, a, weil die Höhenabmessung y' des Bauteils eine kleinere wird.
- Abb. 5 zeigt die Festlegung eines zwischen die beiden Tafeln i und 2 eingelegten Spantes io. Der Spant hat im Grundriß die sichelförmige Gestalt des Raumes zwischen den Tafeln i und 2. Seine aufgebogenen Ränder i i und 12 setzen sich an den Spantenden zu verbreiterten Lappen 13 fort, die zwischen die Ränder der Tafeln i und 2 eingreifen und beispielsweise durch Niete 1q. mit letzteren zusammengeschlossen werden. Diese vorspringenden Spantlappen 13 können bei einzurollenden Tafelrändern auch mit eingerollt und auf diese Weise festgelegt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hohler wandbildender Bauteil aus Metall nach Patent 547664, dadurch gekennzeichnet, daß beide Tafeln (i, 2) eine nach der gleichen Seite gerichtete, aber verschieden stark gekrümmte Wölbung aufweisen, so daß zwischen beiden Tafeln ein Raum etwa sichel- oder halbmondförmigen Querschnitts verbleibt, dessen Breite mehrfach größer ist als seine größte Höhe zwischen den Gewölbescheiteln. z. Bauteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über den sichelartigen Querschnitt hinausragenden Ränder beider Tafeln hohlwulstartig eingerollt sind, so daß neben einer Randverstärkung beide Tafeln gleichzeitig auch fest miteinander verbunden sind. 3. Bauteil -nach Anspruch i mit spantartigen Gliedern zwischen den beiden Tafeln, dadurch gekennzeichnet, daß die spantartigen Glieder an ihren den Sichelecken zugekehrten Enden vorspringende Lappen (13) tragen, welche zwischen die Ränder der Blechtafeln (i, 2) eingreifen und mit diesen verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ39896D DE549474C (de) | 1929-11-24 | 1929-11-24 | Hohler wandbildender Bauteil aus Metall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ39896D DE549474C (de) | 1929-11-24 | 1929-11-24 | Hohler wandbildender Bauteil aus Metall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE549474C true DE549474C (de) | 1932-04-28 |
Family
ID=7205894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ39896D Expired DE549474C (de) | 1929-11-24 | 1929-11-24 | Hohler wandbildender Bauteil aus Metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE549474C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740935C (de) * | 1936-07-23 | 1943-11-01 | Starrbau G M B H | Hohlplatte mit duennen Aussenwaenden und mit in Zellen unterteiltem Hohlraum |
| US2596792A (en) * | 1946-06-21 | 1952-05-13 | Crawford Door Co | Metal door |
-
1929
- 1929-11-24 DE DEJ39896D patent/DE549474C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740935C (de) * | 1936-07-23 | 1943-11-01 | Starrbau G M B H | Hohlplatte mit duennen Aussenwaenden und mit in Zellen unterteiltem Hohlraum |
| US2596792A (en) * | 1946-06-21 | 1952-05-13 | Crawford Door Co | Metal door |
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