DE54939C - Walzenschaber für die Gautschpresse an Papiermaschinen - Google Patents

Walzenschaber für die Gautschpresse an Papiermaschinen

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DE54939C
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W. KITTNER in Antonsthal bei Schwarzenberg in Sachsen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G3/00Doctors

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S5: Papierfabrikation.
' (Sachsen).
Die auf die oberen Gautschwalzen der Papiermaschinen gezogenen Filzschläuche sind durch das fortwährende Schlürfen des Schabers einer schnellen Abnutzung ausgesetzt. Aufserdem gestattet dieser Schaber das Ansammeln bezw. Festsetzen von Papiermasse, Sand und dergleichen, wodurch oft tiefe Riefen in den Filzschlauch gerissen werden, welche störende Streifen im Papier verursachen. Ferner preist der Schaber das Reinigungswasser nicht genügend aus dem Filz aus, hält dieses überhaupt nicht vollständig an der Gautschwalze zurück, infolge dessen gelangt viel solches auf die soeben von den Saugern gröfstentheils entwässerte Papierbahn und durchnäfst dieselbe wieder. Die letztere geht nun nicht genügend entwässert durch die Gautschpresse, wird darum von dieser leichter zerdrückt und in der Durchsicht unscheinbar gemacht. Ge- · rippte und Wasserzeichen - Papiere behalten nicht, die von der Vordruckwalze eingedrückte scharfe Markirung, sehen vielmehr verwischt und verschwommen aus.
Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung zur Vermeidung der erwähnten Uebelstände besteht im wesentlichen in der Anordnung der Walze A an Stelle des erwähnten Schabers. Es ist dies eine genau abgedrehte Walze mit Metall- oder auch Hartgummiüberzug. Durch die Umdrehung der Gautschwalze erhält die Walze A eine Drehbewegung, rollt also stets am Umfange derselben; ein Schlurfen, wie bei dem Schaber, bleibt gänzlich ausgeschlossen, und wird darum auch die Abnutzung des Filzschlauches sehr beschränkt. Sandkörnern und der Papiermasse ist keine Gelegenheit mehr gegeben, sich festzusetzen und dadurch Riefen in den Filzschlauch zu reifsen. ■ ■ .
Aufserdem gestattet die Walze A das Auflaufenlassen von Streifen feiner Gaze, Leinwand u. dergl. auf den Seiten der Gautschwalze zum Schutz gegen die von dem nackten Metall tuch verursachte Abnutzung, während der Schaber dagegen diese Streifen rasch durchschliff.
Die Walze A bewegt sich mit ihren Zapfen in den als Lager benutzten kurzen Hebeln A1, , welche an der über der Gautschwalze gelagerten Welle B festgekeilt sind, die ihrerseits mit ihren Zapfen in auf den seitlich stehenden Gautschböcken aufgeschraubten Lagern B1 drehbar ist. Da die Walze A durch ihr Eigengewicht allein nicht fest genug an der Gautschwalze anliegt, sind an Welle B einige Hebel B2 angeordnet, deren freie Enden durch Gewichte beschwert sind, durch die der Druck der Walze A beliebig geregelt werden kann. Wird jedoch die Walze von entsprechender Schwere genommen, so sind die Hebel B2 überflüssig.
Zuweilen kommt - es vor, dafs beim Anfangen, während des Arbeitern, oder beim Abstellen der Maschine Papiermasse an dem Filzschlauch haften bleibt, die, wenn sie nicht von dem Reinigungswasser fortgespült, von Walze A aufgefangen wird; auf letzterer ist deshalb ein hölzerner Schaber C vorgesehen,
welcher die Masse abstreift, worauf dieselbe in das unter Walze A angeordnete Schiff D fällt.
Dadurch wird vermieden, dafs die an dem Filzschlauch haftende Papiermasse wieder, wie es bei dem Schaber der Fall ist, auf die Papierbahn bezw. auf das Metalltuch gelangt, mit diesem durch die Gautschpresse geht und dabei viele eingedrückte Stellen im Metalltuch verursacht. Auf diesen Stellen nutzen sich die feinen Drähte des Metalltuches rasch ab und brechen infolge dessen dann sehr leicht.
Aus dem Spritzrohr S fliefst das zur fortwährenden Reinigung des Filzschlauches nöthige Wasser auf die Gautschwalze, dasselbe dringt zwischen die Wolle und wirkt dabei lösend auf den' von der nassen Papierbahn an der Wolle haftenden feinen, schleimartigen Stoff. Infolge der rollenden Bewegung der angedrückten Walze A wird nun beides zugleich von der Wolle geprefst und an dem Umfang der Gautschwalze zurückgedrängt, so da'fs es seitlich abfliefst. Es kann so fernerhin kein Wasser auf die von den Saugern gröfstentheils entwässerte Papierbahn gelangen und behalten bei gerippten und Wasserzeichen-Papieren die von der Vordruckwalze eingedrückten Markirungen ihre Abgrenzung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:.
    Die Anordnung einer mit Schaber C und Schiff D versehenen Walze A auf der oberen Gautschwalze.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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