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Feststellvorrichtung für Waschmaschinen- und Bottichdeckel Der Sicherheitsdeckelhalter
nach der Erfindung verfolgt den Zweck, schwingend gelagerte Deckel, z. B. Waschmaschinendeckel,
Deckel an Bottichen und anderen. Gefäßen, in jeder Lage zu halten, so daß eine Bewegung
des Deckels infolge seines Eigengewichtes oder anderer Einflüsse nicht eintreten
kann, sondern in jeder Stellung des Deckels eine sichere Gewähr gegen Zuschlagen
desselben bedingt ist. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Deckel
in seiner geöffneten Stellung durch zwei federbelastete Klinkenhebel in. den verschiedenen
Rasten eines doppelseitig mit dreieckförmigen Ausnehmungen versehenen, kreisförmigen
Bogens selbsttätig gehalten wird und erst nach vollzogener Lösung der durch die
Federklinken eingetretenen Sperrung geschlossen -werden kann.
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Es ist zwar schon ein Sicherheitsdeckelhalter bekannt, der jedoch
in keinen Vergleich sowohl in bezug auf Ausführung als auch Sicherheit mit dem Erfindungsgegenstand
zu bringen sein dürfte. Bei dem bekannten Deckelhalter ist unter Verwendung einer
Kupplung nur eine einseitige Sicherheit vorhanden. Durch Erschütterung der Maschine
oder durch ungewolltes und unvorsichtiges Anstoßen an den mit dem Sperrzahnkranz
verbundenen Hebel ist es leicht möglich, daß der Sperrzahnkranz sich auslöst und
der Deckel der Maschine zuschlägt. Es ist somit bei diesem Halter eine volle und
,absolute Sicherheit sehr in Frage gestellt, wohingegen bei der Anordnung nach dem
Erfindungsgegenstand mit einem auf beiden Seiten mit dreieckförmigen Ausnehmungen
versehenen Kreisbogen und zwei unter gemeinsamem FederdruckstehendenHebeln eine
doppelseitige Sicherung gegeben ist. Sollte sich bei dem vorliegenden Halter ein
ungewolltes und unvorsichtiges Anstoßen an einen der beiden. Klinkenhebel ereignen
und dieser Hebel sich dabei sogar bis über das Maß der vollen Stärke des Bogens
öffnen, so bewirkt die Feder einen um so stärkeren Druck auf den anderen Hebel,
der um so fester in die ,am Bogen sich befindende Ausnehmung eindrückt, so daß auch
in diesem Falle bei dem Halter nach der Erfindung gegenüber dem Bekannten ein Zuschlagendes
Deckels unmöglich und damit Sicherheit gegeben ist. Ferner wird bei einem Bruch
eines Scharnierbolzens oder aber ganz besonders bei Bruch der mit der Sperrung verbundenen
Lasche die Wirkung der Sicherheit vollständig aufgehoben, und der Deckel kann ohne
weiteres zuschlagen. Bei dem vorliegenden Halter wird aber durch die Verbindung
des Sperrkastens und des Kreisbogens mit den Scharnierteilen, also unabhängig von
den Lagerbolzen, auch beim Bruch eines der Bolzen oder einer Lasche noch immer .eine
Sicherheit geboten, wobei sogar der kreisförmige Bogen in Verbindung mit dem Sperrkasten
als Führungselement wirkt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand
der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. dargestellt; es zeigen: Fig. r eine
Gesamtanordnung, Fig. 2 bis q. vergrößerte Darstellungen der Feststellvorrichtung,
und zwar Fig.2 als Schnitt nach Linie A-B der Fig. q..
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Der mit dem Bottichdeckel verbundene Teil des Scharniers ist ,in seiner
Verlängerung als Sperrkasten c ausgebildet, durch den sich der doppelseitig mit
Paaren von in gleicher Höhe liegenden, dreieckförmigen Ausnehmungen h versehene
Bogena schiebt, der mit dem am Bottich befestigten Teil. des Scharniers starr verbunden
ist. Der Bogena ist mit beliebig vielen Paaren dreieckförmiger Ausnehmtmgen derart
versehen, daß der zur sichernden Bewegungsrichtung dienende Teil des Bogens seine
volle Stärke behält, wodurch eine doppelseitige Raste entsteht. Im Sperrkasten c
sind zwei doppelarmige Hebel, e drehbar um die Lagerbolzend gelagert, deren im Innern
des Sperrkastens c sich befindende Arme mit ihren Nasen jeweils in die entsprechenden
Ausnehmungen des Bogens a passen. An den anderen Armen des Hebels wirkt eine gemeinsame
Federt, die die Nasen an den B:ogena andrückt, so daß eine dauernde Sperrung eintritt.
Beim Bewegen des Sperrkastens c ' in der entgegengesetzten Richtung entsteht infolge
der auslaufenden Dreieckformen der Ausnehmungen h kein Widerstand; es ist also eine
Bewegung in dieser Richtung ohne weiteres möglich, wohingegen bei der umgekehrten
Bewegungsrichtung durch Hebel e, Federfund Form der Ausnehmungen
h
ein sicherer Widerstand eintritt, der bewirkt, daß ein Zuschlagen des Deckels
unmöglich ist. Um jedoch eine Bewegung in dieser Richtung möglich zu machen, wird
der Druck; den die Feder/ durch die Hebel e auf den Bogen a ausübt, beseitigt,
wobei die Hebele bis über das Maß der vollen Stärke des Bogens a geöffnet werden.
Der Sperrkasten c kann sich auch dann in der sonst hemmenden Bewegungsrichtung reibungslos
über den Bogena bis zur nächsten Raste h und darüber hinaus bewegen. Brei der vorliegenden
Feststellvorrichtung kommt eine alleinige Beanspruchung des einen Lagerscharniers
nicht in Frage, weil beide Lageraugen und somit auch die Bolzen lediglich zu Führungslagern
des Dekkels dienen und das gesamte Gewicht des Deckels von dem mit dem am Bottich
befestigten Teil des Scharniers starr verbundenen Bogena mit seinen doppelseitigen
Sicherungen gehalten wird. Bei einem Bruch eines Scharnierbolzens -tritt der Bogena
sogar als Führungselement in Tätigkeit.