DE54831C - Schiebefenster für Kutschwagen - Google Patents

Schiebefenster für Kutschwagen

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Publication number
DE54831C
DE54831C DENDAT54831D DE54831DA DE54831C DE 54831 C DE54831 C DE 54831C DE NDAT54831 D DENDAT54831 D DE NDAT54831D DE 54831D A DE54831D A DE 54831DA DE 54831 C DE54831 C DE 54831C
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DE
Germany
Prior art keywords
sliding window
carriage
frame
wagons
window
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54831D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. F. H. JURY in Berlin, Besselstrafse 9
Publication of DE54831C publication Critical patent/DE54831C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/382Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Schiebefenster für Kutschwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1890 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Kutschwagen, welche den Zweck hat, das beim Fahren für den Insassen des Wagens sehr lästige fortwährende Klappern der Schiebefenster zu verhüten und ein sicheres Festhalten derselben nicht allein in ihren Endstellungen, sondern auch in jedem beliebigen Punkte zu ermöglichen.
Gekennzeichnet ist diese neue Einrichtung durch eine an den beiden, Längsseiten . der Schiebefenster derartig angeordnete elastische Lagerung, dafs dieselbe sich in allen Punkten der Führungsbahnen für die Fensterrahmen selbsttätig einstellt, das Schiebefenster sicher in der gewünschten Stellung erhält und verhütet, dafs irgend ein Theil des Fensterrahmens mit der Führungsbahn oder in den Endstellungen mit den Querleisten derselben in directe Berührung kommt, d. h. das Schiebe*- fenster bleibt in allen seinen Stellungen derart elastisch gelagert, dafs jedes Klappern desselben unmöglich gemacht werden soll.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι ein mit der neuen Einrichtung ausgestatteter Kutschwagen.
Fig. 2 zeigt das mit elastischer Lagerung versehene Schiebefenster in der Vorderansicht.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen dasselbe im Längsschnitt in seiner Mittelstellung und in seinen beiden Endstellungen, während durch
Fig. 6, 7, 8, 9, 10 und 11 zwei Ausführungsarten der elastischen Lagerung besonders dargestellt sind.
Um das Klappern von Schiebefenstern wirksam zu verhüten, ist es nothwendig, jeden Rahmenseitentheil mindestens in drei Punkten elastisch zu lagern, und zwar müssen diese drei Punkte so gewählt sein, dafs diese elastischen Lagerungen in jeder Stellung des Schiebefensters wirksam bleiben, d. h. in jeder Stellung des Schiebefensters eine directe Berührung eines Rahmentheiles mit seiner Führungsbahn verhüten, ohne hierbei den leichten Gang zu stören.
Um diesen Zweck zu erreichen, ist es ferner nothwendig, die elastische Lagerung des mittleren Punktes derartig einzurichten, dafs sie sich selbsttätig gegen die Führungsbahn einstellen kann. Dies wird dadurch erreicht, dafs die mittlere elastische Lagerung eines jeden Längsrahmentheiles am Ende eines unter Federwirkung stehenden, um einen festen Punkt schwingenden Armes angeordnet ist, und zwar trägt dieser Arm entweder an seinem schwingenden Theil, nach oben ausschlagend (Fig. 1 bis 7), nur die elastische Lagerung für den mittleren Punkt, oder er trägt, nach unten ausschlagend (Fig. 8 und 9), in seinem Drehpunkt auch noch diejenige für den oberen Punkt.
In den Fig. 1 bis 5 ist die neue elastische Lagerung beispielsweise in ihrer Anwendung bei Schiebefenstern für Kutschwagen zur Anschauung gebracht, und zwar ist hier eine solche gezeigt, bei welcher der mittlere Punkt am Ende eines im Rahmenseitentheil drehbar gelagerten, nach oben schwingenden Armes gelagert ist.
Wie schon oben erwähnt, rriufs die elastische Lagerung eines jeden Rahmenseitentheiles in mindestens drei Punkten stattfinden, und zwar derart, dafs in keiner Stellung des Schiebefensters eine directe Berührung des Schiebe-
fensterrahmen mit seinen Führungen, wohl aber eine Feststellung des Fensters in jedem Punkte möglich ist.
Zu diesem Zwecke besteht die elastische Lagerung aus mit Gummi oder anderem elastischen Material bekleideten Rollen oder auch aus solchen, die ganz aus nachgiebigem Material hergestellt sind und in den passend gewählten Lagerungspunkten um ihre Achse drehbar angeordnet sind.
Bei der elastischen Lagerung nach den Fig. ι bis 7 sind die Rahmenseitentheile a a1 des Schiebefensters A an ihrem unteren Ende mit Rollen b bl ausgestattet, deren Durchmesser gröfser ist, als die Stärke des Rahmens beträgt, und deren Drehpunkte c cl so gewählt sind, dafs sie, in die Längenrahmentheile eingesetzt, von der Seite aus gesehen, die Fläche derselben derart überragen (Fig. 3, 4, 5 und 10), dafs eine directe Berührung des unteren Rahmentheiles mit irgend einer Seite der Führungsbahn B ausgeschlossen ist.
Die directe Berührung der Vorderseite des oberen Rahmentheiles mit der vorderen Seite der Führungsbahn S wird durch Röllchen d dl verhindert, welche am oberen Ende der Rahmenseitentheile α α1 derart angeordnet sind, dafs sie aus deren Vorderfläche heraustreten (Fig. 3, 4, 5, 7 und 9).
Um die Rückseite des oberen Rahmentheiles gegen eine directe Berührung mit der Rückseite der Führungsbahn B zu schützen, ist eine in den Fig. 1 bis 7 gezeichnete Ausführungsform so gewählt, dafs man in den Seitentheilen α al des Rahmens bezw. des Schiebefensters A unter Einwirkung der Federn/1 stehende Arme ee1 derart drehbar lagert, dafs sie, nach oben ausschlagend, aus der Rückseite des Rahmenobertheiles hervortretend, durch Vermittelung der an ihren Enden, angeordneten Rollen g gl die directe Berührung der in Frage kommenden Fläche nicht allein verhindern, sondern auch gleichzeitig die Feststellung der Schiebefenster in jedem Punkte bewirken.
Bei der durch die Fig. 8 und 9 gezeigten Abänderung ist die elastische Lagerung des oberen Punktes der vorderen Rahmenseite in den Drehpunkt bezw. die Drehpunkte h1 der ebenfalls unter Federwirkung stehenden, hier aber nach unten gerichteten Arme e1 verlegt und bildet so ein zusammenhängendes Ganzes mit den Armen e e1.
Bei dieser Anordnung ist der Ausschlag der Arme e e1 durch Marken m1 begrenzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schiebefenster an Kutschwagen, dadurch gekennzeichnet, dafs von je drei in den Seitentheilen des Fensterrahmens angeordneten elastischen Rollen (b b\ d d1, g g1) die oberen und unteren Rollen die unmittelbare Berührung des Rahmens mit der Führungsbahn verhindern, während die mittleren, durch Federn (fl) beeinflufsten, in beweglichen Armen (e^) angebrachten Rollen zugleich die Feststellung des Fensters in beliebiger Höhe bewirken.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT54831D Schiebefenster für Kutschwagen Expired - Lifetime DE54831C (de)

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