DE547696C - Beschickungsvorrichtung fuer den Giesskessel von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer den Giesskessel von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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DE547696C
DE547696C DE1930547696D DE547696DD DE547696C DE 547696 C DE547696 C DE 547696C DE 1930547696 D DE1930547696 D DE 1930547696D DE 547696D D DE547696D D DE 547696DD DE 547696 C DE547696 C DE 547696C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/74Devices for supplying molten metal
    • B41B11/76Pots
    • B41B11/82Pots associated with mechanisms for introducing metal in solid form

Landscapes

  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für den Gießkessel von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Bei Gießmaschinen, die Weichmetall verarbeiten, z. B. bei den bekannten Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, wind der Gießkessel vielfach durch besondere Vorrichtungen selbsttätig mit Frischmetall beschickt. Zu diesem Zwecke sind z. B. verschiedene mechanische Beschickungsvorrichtungen bekanntgeworden, die eine Metallstange Schritt für Schritt in das Metallbad senken und so das verbrauchte Schmelzgut ersetzen. Diese Vorrichtungen arbeiten vielfach in Abhängigkeit von einem beliebig einstellbaren Schwimmer, der die Vorrichtung steuert und dadurch den Flüssigkeitsspiegel in dem Schmelzkessel auf gleicher Höhe hält.
  • Die Erfindung soll diese Aufgabe mit einfacheren Mitteln erfüllen, ohne also Schwimmer und Fördermechanismen zu benutzen. Das Wesen der neuen Beschickungsvorrichtung besteht in dem Ausnutzen des hydrostatischen Gleichgewichtes einer Flüssigkeit zu dem Inhalt eines mit dieser Flüssigkeit luftdicht in Verbindung'stehenden Behälters.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die neue Beschickungsvorrichtung, beispielsweise bei dem Schmelzkessel einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine, Fig.2 die neue Beschickungsvorrichtung, eingebaut in den Abzugskanal der Schmelzgase, um .dadurch zu erreichen, daß das Metall vorgewärmt wird, Fig. 3 einen Querschnitt des Füllers, der beispielsweise mit Zeilen gefüllt ist, Fig. q. den Füller mit einem zusätzlichen Heizelement und Fig. 5 die Füllanordnung mit- eingesetztem Sieb.
  • Ein auf einer Seite geschlossener, zweckmäßig mit einer Aufhängeöse 21 versehener Hohlzylinder i wird mit einem den Abmessungen des Zylinders entsprechenden Metallblock oder einer Füllung 2 beschickt und mit der Öffnung 9 nach unten in das Metallbad q. eingestülpt. Der Metallblock sinkt nun so tief in das flüssige Metallbad q. ein, bis die Lufteinströmlöcher 5 von dem flüssigen Metall überdeckt sind -und das hydrostatische Gleichgewicht hergestellt ist, so daß die Füllung 2 frei schwebt.
  • Wird nun das Metall q. durch den Kolben 6 aus dem Kessel. herausgepreßt, so sinkt der Metallspiegel, gibt die Lufteinströmlöcher 5 frei, wodurch das hydrostatische Gleichgewicht gestört wind und die Metallfüllung :2 daher so weit einsinkt, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt bzw. die Lufteinströmlöcher wieder geschlossen sind. Dieses Spiel wiederholt sich dauernd, und es kann durch entsprechendes Einstellen der Höhe derLuftlöcher durch dieStellschraube7, die auf den Haltering 8 drückt, die Höhe des Metallstandes genau festgelegt werden.
  • Es ist gleichgültig, welche Form, Größe und Querschnitt der Hohlzylinder hat, doch wird die Form zweckmäßig dem im Kessel frei stehenden Raum angepaßt.
  • Die Länge des Metallblockes. bzw. der Füllung dagegen richtet sich nach dem spezifischen Gewicht des zu verarbeitenden Metalls und dürfte daher beispielsweise bei Setzmaschinenmetall goo mm betragen. ' Da der Metallblock infolge des engen Kontaktes mit dem flüssigen Metall höhere Temperaturen annimmt, ist ein Wärmeschutz 13 außen an dem Füllzylinder i vorgesehen, -der bei dem Auswechseln des Füllzylinders ein Anfassen ohne Hilfsmittel gestattet und infolge Wärmeisolation auch zur Wirtschaftlichkeit der gesamten Heizanlage beiträgt.
  • Das Einstülpen des gefüllten Zylinders geschieht dadurch, daß durch die Lufteinströmlöcher 5 ein Stift geschoben wird, der aus demselben Stoff wie die Füllung besteht, der bei dem Einstülpen in das flüssige Metallbad aibsch,milzt und die Vorrichtung in Tätigkeit setzt.
  • Um die bei dem Schmelzen entstehenden Metalldämpfe abzuführen, ist an jedem Kessel ein Kamin angebracht, der vorzugsweise für das Einsetzen des Metallfüllers mit verwendet werden kann. Eine derartige Anordnung zeigt Fig.2. Durch Verstellen des auf dem Metallfüller verschiebbar eimstellbaren Ringes 17, welcher mit der Schraube ig festgestellt wird, kann auch hier die Höhe des Metallspiegels eingestellt werden.. Diese Anordnung hat den Vorzug, die heißen Abgase mit zum Erwärmen des Frischmetalls heranzuziehen, um Wärme zu sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für den Gießkessel von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch -das Sinken des Metallspiegels in dem Schmelzkessel das hydrostatische Gleichgewicht zwischen dein Sch melzkesselinhalt und dem Inhalt eines in das Metall eintauchenden, oben abgeschlossenen Zuführungsbehälters durch die Freigabe von Lufteinströmöffnungen gestört wird, wodurch sich der Inhalt des Zuführungsbehälters so weit in den Schmelzkessel senkt, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt und die frühere Höhe des Metallspiegels erreicht ist. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Metallspiegels (q.) durch Höher- oder Tieferstellen der Lufteinströmlöcher (5) geregelt werden kann. 3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung,des Zuführungsbehälters durch ein abnehmbares Sieb abgeschlossen ist, das ein Herausfallen von Metall bei dem Einsetzen des Behälters in den Schmelzkessel verhindert. q.. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsbehälter in den Schornstein für (die Abzugsgase eingebaut ist, wodurch das Füllgut vorgewärmt wird.
DE1930547696D 1930-05-07 1930-05-07 Beschickungsvorrichtung fuer den Giesskessel von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE547696C (de)

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