DE54707C - Musikinstrument, bei welchem die Tonänderung durch verschieden starkes Anspannen der Saiten während des Spiels herbeigeführt wird - Google Patents
Musikinstrument, bei welchem die Tonänderung durch verschieden starkes Anspannen der Saiten während des Spiels herbeigeführt wirdInfo
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- G10D3/14—Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMTS^
J. LEVY in BERLIN.
Die Erfindung betrifft ein Musikinstrument,
bei welchem die Spannung der Saiten während des Spiels geändert werden kann, wodurch
der auf demselben erzeugte Ton geändert wird.
Die Saite A ist über einen beliebigen Resonanzboden
B gespannt, welcher die Form einer Zither, Guitarre, Geige u. s. w. haben
kann. Das eine Ende derselben ist an dem Instrument befestigt, das andere mit einem
Wirbel α verbunden, um die Normalspannung für den tiefsten Ton herbeizuführen. Nahe
dem oberen Ende läuft die Saite A über eine mit schwacher Vertiefung versehene Rolle C,
welche, an der Welle D befestigt, einen Hebelarm bildet. Der andere Arm dieses Hebels
wird von einem auf das Aufseilende der Welle D aufgesteckten Drücker E gebildet. Je
tiefer dieser Hebelarm oder Drücker E herabgedrückt wird, je höher wird die den kürzeren
Hebelarm bildende Rolle C gehoben und je stärker folglich die Saite gespannt.
Bei geringster Spannung, d. h. wenn der Hebelarm E nicht niedergedrückt wird, ist die
Saite auf den tiefsten Ton gestimmt; die gröfste Spannung, bei ganz herabgedrücktem
Hebel E, stimrnt die Saite auf ihren höchsten Ton. Zwischen diesen Tönen liegt die durch
den jeweiligen veränderlichen Druck auf den Hebel E auf- und abzusteigende Tonleiter.
- Wird der Druck während des Schwingens der Saite verändert, so zieht sich der Ton auf- oder absteigend von der einen Note zur anderen, entsprechend der allmälig veränderten Spannung, hinüber.
- Wird der Druck während des Schwingens der Saite verändert, so zieht sich der Ton auf- oder absteigend von der einen Note zur anderen, entsprechend der allmälig veränderten Spannung, hinüber.
Mit einiger Uebung wird das Gefühl der Hand bald, den Grad des jeder Note entsprechenden,
auf den Hebel E auszuübenden Druckes ohne Weiteres treffen. Zweckmäfsig,
besonders für den Anfang, ist jedoch eine Scala, welche den jeder Note entsprechenden
Grad des zu gebenden Druckes anzeigt.
Zu diesem Zwecke ist auf der Welle D ein Zeiger F befestigt, der sich, an einer Scala G
entlang bewegt. Die Ruhestellung des Zeigers entspricht der Ruhelage des Hebels E C und
folglich dem tiefsten Ton. Der gröfste Ausschlag des Zeigers erfolgt bei tiefster Lage des
Drückers E und giebt den höchsten Ton an. Die Zwischentheilung der Scala ist entsprechend
den ganzen und halben Tönen durch Striche vermerkt. Auch kann noch eine Theilung für
Viertel- und Achteltöne angebracht sein.
Die Scala kann auch in waagrechter Lage angebracht sein; der Zeiger wird alsdann vom
Zeiger F aus durch eine geeignete Uebertragung (z. B. Zahnsegment) in Bewegung gesetzt.
Die gleichzeitige Anordnung mehrerer Saiten mit gemeinschaftlichem Spannhebel oder auch
mit getrennten Spannhebeln wird danach leicht ausführbar sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung eines zweiarmigen Hebels (E) mit Rolle (c) zur Veränderung der Tonhöhe der Saite eines Musikinstruments während des Spiels,, wobei durch einen Zeiger (F) die Tonhöhe an einer Scala (G) angezeigt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54707C true DE54707C (de) |
Family
ID=329285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54707D Expired - Lifetime DE54707C (de) | Musikinstrument, bei welchem die Tonänderung durch verschieden starkes Anspannen der Saiten während des Spiels herbeigeführt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54707C (de) |
-
0
- DE DENDAT54707D patent/DE54707C/de not_active Expired - Lifetime
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