DE54686C - Zahnrad mit harten und weichen, schräg zur Achse liegenden Schichten - Google Patents
Zahnrad mit harten und weichen, schräg zur Achse liegenden SchichtenInfo
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- DE54686C DE54686C DENDAT54686D DE54686DA DE54686C DE 54686 C DE54686 C DE 54686C DE NDAT54686 D DENDAT54686 D DE NDAT54686D DE 54686D A DE54686D A DE 54686DA DE 54686 C DE54686 C DE 54686C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/14—Construction providing resilience or vibration-damping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
J-J3
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1890 ab.
Man baut Zahnräder aus abwechselnden Lagen oder Platten von hartem Stoff und
roher Haut oder entsprechend weichem, nicht tönendem Stoff, so dafs die härteren Theile
das Gerüst bilden, während die weicheren als Kissen dienen, um eine geräuschlose Thätigkeit
des Rades herbeizuführen. Die Zähne kämmen dabei mit den Zähnen eines gewöhnlichen,
ganz aus Metall bestehenden Rades. Bisher wurden diese Lagen rechtwinklig zur Drehungsachse des Rades . angebracht. Bei
einer solchen Bauweise kommen die Zähne des metallenen Rades stets an denselben Stellen
mit den Metalllagen des zusammengesetzten Rades in Eingriff; es entstehen daher Vertiefungen
und an den der rohen Haut gegenüber liegenden Theilen Erhöhungen. Das Metallrad erfährt somit nur einen theilweisen
Verschleifs und hat demnach eine geringere Arbeitsdauer, als wenn der Verschleifs sich auf
sä'mmtliche arbeitenden Theile gleichmäfsig erstreckt. Da ferner das zusammengesetzte Rad
gewöhnlich verhältnifsmäfsig klein ist und häufig ausgewechselt werden mufs, so geht nach Einsetzung
des neuen zusammengesetzten Rades der Verschleifs wegen der bereits vorhandenen
Vertiefungen noch schneller vor sich, und zwar in um so höherem Grade, je weniger die
Platten oder Schichten des neuen zusammengesetzten Rades mit' den Vertiefungen oder Erhöhungen
des metallenen Rades übereinstimmen.
Um nun den Verschleifs der arbeitenden Theile des metallenen Rades gleichmäfsig zu
machen, sollen hier die abwechselnden Lagen von Metall und Haut schiefwinklig zur Drehachse
angeordnet werden, so dafs die Metalltheile des zusammengesetzten Rades infolge ihrer schraubenähnlichen Bewegung selbst einen
gleichmäfsigen Verschleifs erleiden und auch bei dem Metallrade herbeiführen. Aufserdem
sind auch noch Vorkehrungen getroffen, um das Gleiten der zwischen den .Metallplatten angebrachten
Haut zu verhindern.
Der Verschleifs an dem metallenen Rade, wie er bei der bisherigen Bauweise des zusammengesetzten
und bei dem ganz aus Metall bestehenden Rade vorkommt, ist aus Fig. 6 zu ersehen. Bei b ist der Verschleifs veranschaulicht,
welcher bei geringstem Spielraum der Räder Platz greift, bei c ein Uebermafs von
Verschleifs, bei d der Verschleifs an locker aufgesetzten Rädern, welche nur dünne, den
Häuten gegenüber liegende Stellen zurücklassen. In dieser Darstellung bezeichnet 11 die den
metallenen Scheiben und 12 die den Häuten gegenüber liegenden Theile und f den Verschleifs
bei Rädern, welche der magnetischen Einwirkung ausgesetzt waren. Wenn die Maschine
schwer arbeitet, z. B. beim Anlassen, so wird das Zahnrad nach einer Seite gezogen,
und die metallenen Theile des zusammengesetzten Rades treffen mit den Theilen 13
zusammen. Der Verschleifs ist hierbei sehr grofs, und tiefe Furchen werden in diese
Theile eingeschnitten. Wenn die Maschine die richtige Geschwindigkeit erlangt hat, so kommen
die metallenen Theile des zusammengesetzten Rades gegenüber den Theilen 14 zu liegen,
bei welchen der Verschleifs wieder gering ist.
Das in Fig. 1 bis 3 gezeichnete Zahnrad besteht aus Ringen oder Scheiben / von Eisen
oder Stahl oder einem anderen Metall oder
harten Stoff, zwischen welche Ringe oder Scheiben 2 von roher Haut oder einem entsprechend
weichen oder nicht tönenden Stoff, ζ. B. vulcanisirter Faser oder Holz, gelegt sind.
Diese Scheiben haben in der Mitte Aussparungen 3 für die Trieb welle, aufserdem Löcher 4
für die Befestigungsbolzen 6 und an dem Umfang Zähne 5. Sämmtliche Theile sind zur
Mittelebene des Rades geneigt gebohrt oder ausgeschnitten, so dafs die Ebenen der Theile
geneigt zur Drehachse des ganzen Rades liegen. Passende keilförmige Platten 7 bringt man an
den Endflächen an, um die rechtwinklige Form herbeizuführen; die übrigen Platten werden
von diesen Platten 7 und den Schrauben 6 zusammengehalten.
Jeder Theil eines solchen Zahnes trifft auf verschiedene Theile des eingreifenden Rades,
und dadurch wird der Verschleifs über die ganze Arbeitsfläche des durchweg aus Metall
hergestellten Zahnrades vertheilt. Die seitliche Versetzung mufs mindestens gleich der Dicke
der Rohhautscheibe sein. Aufserdem darf die Zahl der Zähne des zusammengesetzten Rades
nicht genau in diejenige des durchweg aus Metall hergestellten Rades aufgehen (die Zahlen
der Zähne müssen relative Primzahlen sein), so dafs jeder Zahn des einen Rades mit jedem
Zahn des anderen Rades in Eingriff kommt. Um das Rutschen der Rohhautscheiben nach
dem Anbringen zwischen den Metallplatten zu verhindern, sind letztere mit Spitzen 16 ausgestattet,
welche die Haut erfassen.
Bei der durch Fig. 4 veranschaulichten Anordnung sind die Ringe 1 ' und 2 1 auf einer
Seite, z. B. bei x, gespalten und die Enden um ein kurzes Stück aus einander gezogen
und dann vereinigt, so dafs das Ende jedes Ringes gegen das gegenüber liegende Ende des
nächsten Ringes stöfst. Es entstehen auf diese Weise zwei fortlaufende Gewindegänge, der
eine von Metall und der andere von Haut, welche neben einander von einem Ende des
Rades nach dem anderen laufen. Endplatten, von welchen eine bei 71 gezeigt ist, werden
gleichfalls angebracht, hierauf das Ganze durch Bolzen verbunden und schliefslich die Zähne
in den Umfang geschnitten.
Im wesentlichen wird dasselbe Ergebnifs erzielt, wenn man einen schraubenförmigen Einschnitt
8, Fig. 5, in ein volles Metallrad 9 macht, diesen Schraubengang mit einem fortlaufenden
Streifen Haut 10 ausfüllt und dann die Zähne in den Umfang schneidet. Da bei
dieser Anordnung eine genügend innige Verbindung zwischen dem Metall und der Haut
nicht möglich ist, so werden kleine Bolzen 15 durch jeden Zahn des zusammengesetzten Rades
gezogen.
Bei der Radanordnung nach Fig. 4 und 5 rücken die Metalltheile des zusammengesetzten
Rades gegen die Theile des anderen Rades fortwährend vor, und zwar schraubenartig von
einem Ende zum anderen Ende dieses Rades, während bei der Anordnung nach Fig. 1 bis 3
der Berührungspunkt blos vor- und rückwärts innerhalb einer geringen Entfernung verlegt
wird. Die Wirkung mit Bezug auf das Vertheilen des Verschleifses ist jedoch dieselbe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein aus Scheiben von hartem und weichem Stoff zusammengesetztes Zahnrad, bei welchem die Scheiben schräg zur Drehachse stehen, um einen gleichmäfsigen Verschleifs beim Kämmen herbeizuführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54686C true DE54686C (de) |
Family
ID=329265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54686D Expired - Lifetime DE54686C (de) | Zahnrad mit harten und weichen, schräg zur Achse liegenden Schichten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006060298A1 (de) * | 2006-12-20 | 2008-06-26 | Zf Friedrichshafen Ag | Mehrstufiges Planetenzahnradgetriebe mit ungeteilten Stufenplaneten |
-
0
- DE DENDAT54686D patent/DE54686C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006060298A1 (de) * | 2006-12-20 | 2008-06-26 | Zf Friedrichshafen Ag | Mehrstufiges Planetenzahnradgetriebe mit ungeteilten Stufenplaneten |
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