DE5463C - Verbesserungen an Nivellir-Instrumenten - Google Patents

Verbesserungen an Nivellir-Instrumenten

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DE5463C
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H. J. GRABERT, Kataster-Kontroleur in Arnswalde
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00—Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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Description

1878.
Klasse 42.
HEINRICH JULIUS GRABERT in ARNSWALDE. Verbesserungen an Nivellir-Instrumenten.
Zusatz-Patent zu No. 5020 vom 18. August 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1878 ab. Längste Dauer: 27. Juni 1892.
Diese Verbesserungen bestehen im wesentlichen in der Anordnung des Fernrohres in Bezug auf den Doppelkonus; während früher die geometrische Axe des Fernrohres und der Doppelkonus gegen einander geschraubt waren, liegen sie bei dem vorliegenden System in einer Ebene, wie beiliegende Zeichnung veranschaulicht.
Das Fernrohr A geht quer durch den Doppelkonus B, welcher deshalb in der Mitte eine kubische Form hat. Das Centrum der zur Aufnahme des Fernrohres dienenden Oeffnung ist von beiden Enden des Doppelkonus gleich weit entfernt, so dafs in der Höhe der Fernrohraxe kein Unterschied ist, das Instrument mag auf diesem oder jenem Konus ruhen oder gedreht werden.
Die unter dem Libellenaufsatz zur Hebung desselben dienende, um den Verticalzapfen drehbare grofse Schraubenmutter fällt ganz fort. Anstatt dessen werden zwei Schrauben α und b verwendet, welche den Zweck haben, eine etwa vorhandene ungleiche Axenneigungbeider Konusse beseitigen zu können. Die für dieselben bestimmten OefFnungen gehen oberhalb des Kubus quer durch den cylinderförmigen Theil des einen Konus parallel mit der Fernrohraxe bezw. rechtwinklig zu dieser.
Der Anfang und das Ende beider Oefmungen erweitern sich nach aufsen hin, haben also hier kein Schraubengewinde; dieses befindet sich nur in der Mitte.
Die Länge des Gewindes beträgt etwa den dritten Theil des Cylinderdurchmessers. Die beiden Schrauben haben diesen Oefmungen entsprechende Formen. Wird die eine oder die andere dieser Schrauben angezogen, so findet eine Neigung des einen Konus gegen den anderen statt, es kann mithin eine Rectification beider Konusse stattfinden, so dafs eine gemeinsame Axe vorhanden ist.
Die Stahlspille, welche bisher das Instrument mit dem Dreifufs D (zum Unterschiede vom Stativ) verband, fällt ebenfalls fort. Anstatt dessen wird, wie sonst üblich, das Instrument durch eine Schraube c im unteren Konus festgehalten, so dafs das Instrument ohne Lösung derselben vom Dreifufs nicht entfernt werden kann.
Der Libellenaufsatz E wird durch eine Schraube d festgehalten, welche in den oberen Konus eingeschraubt wird.
Durch Anziehen der Schraube d kann man den Libellenaufsatz fixiren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorbeschriebenen Verbesserungen an Nivellirinstrumenten, insbesondere die Lagerung des Fernrohres A durch einen Doppelkonus B, der mit zwei gleichen Zapfen versehen ist, von denen der eine für den Dreifufs, der andere zur Aufnahme des Libellenaufsatzes bestimmt ist, und welche ihre Rollen auch gegenseitig vertauschen können; ferner die Anwendung der beiden Correctionsschrauben α b, zum Zwecke wie beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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