DE545876C - Pruefverfahren fuer die Zuendung von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Pruefverfahren fuer die Zuendung von VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
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Description
- Prüfverfahren für die Zündung von Verbrennungskraftmaschinen Das Prüfen von Widerständen mit Hilfe von Kurbelinduktoren ist in der praktischen Elektrotechnik allgemein bekannt.
- Die meisten Störungen verursacht am Verbrennungsmotor die Zündung. Die Zündkerzen sind gegen Kurzschluß, sei es infolge schlechter Isolation der Leitungen oder angesetztem Ruß und anhaftendem Schmieröl an den Elektroden, äußerst empfindlich. In allen diesen Fällen entsteht entweder nur ein schwacher oder überhaupt kein Zündfunke. Bei zu tief gesunkener Spannung des Stromes wird die Zündung träge, wodurch die Leistung des Motors bedeutend abnimmt oder gar ganz aufhört.
- Es ist daher sehr wichtig, diese sehr empfindlichen Betriebsorgane einer Verbrennungsmaschine stets beobachten und vor jeder ingangsetzung der Maschine genau überprüfen zu können.
- Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Prüfverfahren, gemäß- welchem mit Hilfe eines Induktors o. dgl: der Widerstand im Zündstromkreis bei Stillstand der Maschine geprüft werden kann und besteht darin, daß ein an sich bekannter Induktor am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges angeordnet und derart in eine besonders vorgesehene Schaltvorrichtung der Motorzündung eingeschaltet ist, daß Isolationsstörungen der Zündkerzen einen Stromkreis schließen, der zum Anzeigen des Isolierwiderstandes mittels des Induktors oder einer Leuchtlampe benutzt wird. Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele an einem Zweizylindermotor wie folgt: Schaltung A. Von der Verteilerscheibe ksch des Magneten führt ein Zündkabel k1 von Lamelle L1 zur Kontaktfeder a des Schalters Sch, Die Schalterlamelle l verbindet Kontaktfeder a mit Kontaktfeder c und leitet den Zündstrom im Kabel k1 weiter zur Kontaktfeder b des Schalters Sch, die Lamelle L des Schalters Schi verbindet Kontaktfeder b mit Kontaktfeder a, wodurch das Magnetkabel hl mit der Zündkerze Z1 verbunden ist. Bei diesen Schalterstellungen ist auf den Schaltern Sch. und Schi der Buchstabe B (-Betrieb) ablesbar.
- Der Magnetstrom des Kabels k1 ist jetzt auf Betrieb, d. h. auf die Zündkerze Z1 eingeschaltet. Soll jetzt die Zündkerze Zi geprüft werden, so wird durch eine Drehung des Schalters Sch, wodurch der Buchstabe P (- Prüfung) lesbar wird, die Kontaktfeder a mit Kontaktfeder c am Schalter Sch, verbunden. Ein Anschlußkabel Ak führt zur Klemmschraube kla eines KurbelinduktorsKl. Ein Kabel kb leitet von der Klemmschraube klb des Induktors zur Motormasse ab. Es ist jetzt von der isolierten Elektrodenstange der Zündkerze Z1 durch Schalter Schi über den Induktor ein Stromkreis zur Masse möglich, sofern durch mangelhafte oder unbrauchbare Kerzenisolierung Kurzschlußstörungen in der Kerze hervorgerufen werden. Bei Tntätigkeitssetzung des Induktors zeigt dieser alle Widerstandsschwankungen der Zündkerze durch Ausschlagen des Zeigers an. Ist in der Zündkerze vollständiger Schluß vorhanden, so bewirkt der Zeiger des Induktors durch Anschlag an zwei voneinander isoliert gehaltene Kontaktfedern kol und koz, daß eine von der Batterie B durch die Kabel a und b gespeiste Lampe zum Leuchten gebracht wird.
- Schaltung B. Von der Verteilerscheibe Vsch führt ein Kabel k2 zum Schalter Scla2, der bei Schalterstellung B (-Betrieb) mit Zylinder z verbindet und bei Schalterstellung P (-Prüfung) den Induktor betätigt, analog den Ausführungefi unter A).
- Schaltung C. Das von der Verteilerscheibe ksch zum Schalter Sch" führende Kabel k1 wird durch die Schalterstellung P (- Prü= fung) mit dem Kontakt b am Schalter verbunden. Der Magnetstrom wird durch das Kabel kc zu der Magnetzündkerze MZ weitergeleitet; deren Verschraubung an Masse angeschlossen ist. Zeigt die Magnetzündkerze keine Funken, so ist der Magnet defekt.
- Technische Fortschritte sind bei der vorliegenden Erfindung in folgendem zu erblicken Die Zündkerzen können sowohl bei Stillstand wie auch beim Lauf des Motors nach ihrem Isolierwiderstand vom Führersitz aus geprüft werden. Desgleichen ist es auf einfache Weise möglich, festzustellen, ob der Magnet Zündstrom liefert. Die Kerzen- und \!Iagnetprüfung läßt gegebenenfalls auf den Zustand des Vergasers schließen. Eine Prüfung der Zündkerzen läßt sich auch vor dem Gebrauch ermöglichen, indem die zu prüfenden Kerzen mit dem Induktor mittels zweier an dem Induktor befindlichen Klemmfedern c und d verbunden werden.
- Soll ferner eine Zündkerze auf ihre Funkenbildung hin geprüft werden, so braucht die zu prüfende Kerze nur an Stelle der Magnetzündkerze,- welche steckerartig befestigt ist, eingesetzt werden. Der Induktor kann auch mittels der Reserveklemmen c und d zur Prüfung sämtlicher elektrischer Ausrüstungen, wie z. B. der Lichtanlage, der Sicherungen und überhaupt aller Kabel, verwendet werden. Da bei der Prüfstellung aller in ihrer Schaltstellung gesicherten Schalter sämtliche Stromkreise unterbrochen sind, so liegt.hierin eine Sicherheit gegen unbefugte Benutzung des Motors.
Claims (1)
- PATE?XTA\iSPRUCH: Prüfverfahren für die Zündung von Verbrennungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Induktor am Armaturenbrett einer Verbrennungsmaschine angeordnet und derart in eine besonders dafür vorgesehene elektrische Schaltvorrichtung der Motorzündung eingeschaltet ist, daß Isolationsstörungen der Zündkerzen einen Stromkreis schließen, der zum Anzeigen des Isolierwiderstandes oder zum Aufleuchten einer Leuchtlampe benutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE545876T | 1930-09-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545876C true DE545876C (de) | 1932-03-07 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545876D Expired DE545876C (de) | 1930-09-24 | 1930-09-24 | Pruefverfahren fuer die Zuendung von Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE545876C (de) |
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- 1930-09-24 DE DE1930545876D patent/DE545876C/de not_active Expired
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